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E-Plus: Schwaches Datennetz mit günstigen Tarifen
Anbieter-Informationen: Mobiles Internet bei E-Plus (Base)
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Über E-Plus zu lästern ist einfach: Der Mobilfunkbetreiber hat seit Jahr und Tag das langsamste und löchrigste Datenfunknetz. Doch beim Telefonieren kann E-Plus mit den Konkurrenten mithalten. Wer also mobil vor allen Dingen telefonieren und ab und an mal eine Email herunterladen will – für den ist E-Plus durchaus ein geeigneter Anbieter.
Die Tarife sind niedrig. Die Struktur ist klar und für jeden auf Anhieb durchschaubar: Nach dem Baukastenprinzip kann man sich seinen Tarif selbst zusammenstellen.
Telefonieren, mobiles Surfen, Prepaid
Bei E-Plus fallen mit dem Base-Tarif erst mal keine Nebenkosten an – der Anschluss wird kostenlos eingerichtet, jeden Monat gibt es 30 Minuten Telefonieren und 30 SMS zu anderen Base- und E-Plus-Anschlüssen gratis.

Bucht der Kunde noch die Allnet Flat 50 dazu, kann er für fünf Euro im Monat 50 Minuten ins Festnetz und alle Mobilfunknetze telefonieren. Jede zusätzliche Gesprächsminute und sowie jede SMS kosten 19 Cent. Nimmt der Kunde für 10 Euro pro Monat die Internet Flat dazu, gibt es 200 Megabyte Datenvolumen schnelles Surfen, danach wird die Geschwindigkeit heruntergefahren.
Zubuchbare Tarife für Notebook-Surfer
Für Surfer, die mit dem Laptop überall ins Internet gehen wollen ist die Internet Flat XL, hier gibt es fünf Gigabyte Datenvolumen an schnellem Surfen, diese Option kostet 20 Euro im Monat.

Als Prepaid-Tarif für Laptop-Surfer gibt es eine Tagesflatrate für drei Euro pro Tag, das Startpaket kostet hier 19,99 Euro. Wer will kann zu diesen Tarifen noch einen Surfstick oder ein Smartphone dazukaufen.
Emails kann man abwickeln, schnelles Surfen geht nicht
Für schnelles mobiles Surfen ist das E-Plus-Netz derzeit nicht geeignet; wer hier online ist, braucht vor allem Geduld. Denn bei E-Plus geht alles sehr viel langsamer als bei der Konkurrenz. Das Übertragen einer Testwebseite dauert im Schnitt mindestens doppelt so lange wie beim langsamsten Konkurrenten und bis zu zehnmal so lange wie beim schnellsten, so fanden die Techniker von Chip Online bei ihrem Netztest 2010 heraus. Und das habe Folgen: „Da es über E-Plus deutlich länger dauert, eine Webseite, E-Mail oder Datei herunterzuladen, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Verbindung unterbrochen wird, bevor die Datenübertragung beendet ist.“ Fürs Herunterladen einer Webseite braucht man bei E-Plus – je nach Region – im Durchschnitt eine halbe Minute bis Minute. Noch erträglich ist das Senden von Emails (zwischen acht und sechzehn Sekunden) und das Empfangen von Emails (vier bis zwölf Sekunden).
Die Tester der Zeitschrift Connect fanden heraus, dass man in städtischen Mobilfunknetzen von E-Plus in 46 Prozent aller Fälle eine Verbindung erwarten kann die schneller ist als eine Megabit pro Sekunde; auf dem Lande liegt diese Quote bei 13,9 Prozent.
Chip 2010: „Bester Tarif für Normaltelefonierer“
Die Stärken von E-Plus liegen im Bereich Telefonieren, die Computer-Zeitschrift Chip wählte den E-Plus-Tarif „Base“ im April 2010 zu den „besten für Normaltelefonierer“. Die Webseiten zum Base-Tarif sind übersichtlich und informativ.
E-Plus ist eine Tochterfirma des holländischen Telekommunikations-Konzerns KPN. Das Unternehmen hat in Deutschland 19,9 Millionen Kunden, 13 Millionen davon im Prepaid-Bereich. Im dritten Quartal 2010 machte E-Plus 850 Millionen Umsatz. Der E-Plus-Kunde zahlt pro Monat 14 Euro für Mobilfunk.
Autor: ET
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