Anzeige 
simplydata
Anzeige

Suchen

GPRS: Standard für drahtlose Datenkommunikation  

GPRS (General Packet Radio Service) wurde im Rahmen einer Weiterentwicklung des GSM-Standards im Jahre 1994 von der Special Mobile Group (SMG) der Behörde ETSI (European Telecommunications Informatics Services) ins Leben gerufen.

Bis 1999 wurde der Mobilfunkstandard vollständig spezifiziert und im Jahr 2000 von allen vier Netzbetreibern eingeführt. Dank fortschrittlicher Übertragungstechnik gilt GPRS bis heute als Meilenstein auf dem Weg zu flächendeckend verfügbarer mobiler Datenkommunikation.

Vorteile von GPRS gegenüber GSM

GPRS ermöglichte erstmals eine paketorientierte Datenübertragung und somit den drahtlosen mobilen Zugang zu IP-basierten Netzwerken wie dem Internet oder auch LANs (Local Area Networks).
Die Architektur des klassischen (kanalvermittelten) GSM-Netzes hingegen hatte für Mobilfunknutzer und -anbieter besonders im Hinblick auf die Übermittlung von Daten einige Nachteile:

  1. langsamer Verbindungsaufbau
  2. niedrige Datenübertragungsraten
  3. hohe Übertragungskosten
  4. Kanalvermittlung verhindert effektive Aufteilung der Kapazitäten unter den Teilnehmern, da jedes Endgerät über die gesamte Verbindungsdauer hinweg einen vollständigen physikalischen Kanal belegt.
  5. eine volumenabhängige Gebührenerfassung ist nicht unmittelbar möglich.

Diese Mängel sollten durch die parallele Einführung (zusätzlich zum bestehenden GSM-Netz) von GPRS beseitigt werden. Mit GPRS

  1. ist nach einmaliger Einbuchung in das Netz keine langwierige Setup-Prozedur wie bei GSM nötig (‚always on’).
  2. liegt die Übertragungsgeschwindigkeit mit theoretisch bis zu 107 Kbit/s rund 7,5-mal höher als im GSM-Netz.
  3. wird die Effizienz der Übertragung deutlich gesteigert, da zum einen viele Datenpakete weniger Leitungskapazität beanspruchen als ein konstant aufrechtzuerhaltender Datenkanal. Zum anderen wird die Gesamtkapazität innerhalb eines Bereichs (Funkzelle) zwischen allen GPRS-Teilnehmern verteilt. Es ist also selbst bei sehr vielen gleichzeitigen Nutzern nie ‚besetzt’ – die Nutzerzahl wirkt sich lediglich auf die Datenrate aus.
  4. ist eine volumenbasierte Abrechnung problemlos zu realisieren.

GPRS Technik: Zeitschlitze, Multislot- und Geräte-Klassen

GPRS arbeitet mit sogenannten Zeitschlitzen, die Teilnehmern nach Bedarf zugeordnet werden und die zu kommunizierenden Datenpakete aufnehmen. Die Anzahl der nutzbaren Zeitschlitze bestimmt dabei neben der eingesetzten Modulation die erreichbare Geschwindigkeit beim Senden und Empfangen von Daten. Die Netzbetreiber stellen pro Teilnehmer bis zu acht Zeitschlitze zur Verfügung, die je nach Signalqualität zwischen 9 und 21 Kbit/s übertragen können.

GPRS-fähige Endgeräte werden in insgesamt 29 verschiedene Multislot-Klassen eingeteilt. Eine Multislot-Klasse beschreibt die vom Gerät unterstützte Anzahl der Zeitschlitze sowie deren Aufteilung in Sende- und Empfangskanäle.

Die GPRS Geräteklasse beschreibt, ob eine Datenkarte bzw. Handy gleichzeitig im GPRS und GSM-Netz aktiv sein kann. Diese Angabe hat heute weitestgehend an Aussagekraft verloren, da das ursprüngliche GSM-Netz in der Regel nicht mehr für Datenkommunikation verwendet wird.

GPRS als Wegweiser für zukünftige Übertragungstechnologien

GPRS wurde auf dem Weg von der zweiten (2G) zur dritten Mobilfunkgeneration (3G) in mehreren Phasen entwickelt. Zusammen mit EDGE bildet GPRS eine Zwischengeneration (2,5G), deren Einführung nötig wurde um den rasch wachsenden Erwartungen im Bereich der mobilen Datenübertragung gerecht werden zu können. Als erster Mobilfunkstandard, der sich der paketvermittelten Übertragung bediente hat GPRS den Weg bereitet für die ebenfalls paketorientierten Standards UMTS und HSDPA.

Mehr zum Thema im Internet

GPRS Geräteklassen und Multislot-Klassen bei UMTSlink.

Anzeige

Anbieter für Internet via UMTS und HSDPA

HSDPA und UMTS AnbieterAlle Anbieter für mobiles Surfen

Wer heutzutage mobil im Internet surfen möchte hat die Qual der Wahl. Neben den Mobilfunkunternehmen gibt es auch bei den Resellern interessante Produkte für Mobiles Internet. Worin sich die einzelnen Anbieter unterscheiden erfahren Sie hier.mehr...

T-Mobile: Beste Technik. Sehr gute Netzabdeckung. Netbook-Angebote. Vodafone: Hervorragende Netz-
Qualität. Tagestarif für Ausland.
O2: Gute Preise bei Datentarifen und Flatrates. HSDPA im Einsatz. E-Plus: UMTS verfügbar. Edge wird 2009 aufgerüstet. Tests mit HSDPA.
BASE: Der Flatrate-Spezialist. Gute Preise für mobiles Surfen. 1&1: Günstige Tarife für Internet im Vodafone-Netz. Attraktive Boni.
MoobiCent: Mobile DSL-Flat im gut ausgebauten Vodafone-Netz. MoobiAir: Fair-Flatrate für schnelles T-Mobile Netz.
Quickster: Mobile Internet Flat für das Surfen im Vodafone-Netz. Funkster: Fair-Flatrate für schnelles T-Mobile Netz.
Surfred: HSDPA-Flat für Vodafone-
Netz in Kooperation mit Drillisch.
Surfpink: Günstige Flatrate für T-Mobile-Netz.
Direct Mobile: Ableger von Bertelsmann bietet Flat für D2-Netz. Mobook: Flatrate für Vodafone-Netz. Viele Notebook-Bundles im Angebot.
Surf&Go: Billige mobile Flatrate von Mobilfunk-Provider Drillisch. Moblack: Anbieter für mobile Flatrate und Hotspot-Software.
Simplydata: Discounter-Flat für das D1-Netz. Keine Vertragslaufzeit.

Alle Datentarife und UMTS Flatrates für Mobiles Internet

HSDPA und UMTS TarifeUMTS Tarife und Flatrates im Vergleich

Die Preise für Mobiles Internet sind seit geraumer Zeit im Sinkflug. Neben klassischen Datentarifen, neuen Prepaid-Tarifen und speziellen Auslandstarifen für die mobile Internetnutzung haben einige Anbieter auch günstige UMTS Flatrates im Programm.mehr...

Volumentarife: Internetnutzung mit monatlicher Volumenbegrenzung. UMTS Flatrates: Unbegrenztes Surfen zum Pauschalpreis.
Zeittarife: Nutzer können jeden Monat Zeitkontingente versurfen. HSDPA Flatrates: Mobiles Internet auf DSL-Niveau.
Prepaid Datentarife: Spontane Stunden- und Tagesnutzung möglich. Auslandstarife: Auf Reisen über Mobilfunk im Internet surfen.
UMTS Zuhause Tarife: UMTS als DSL-Ersatz nutzen.

Laptopkarten, USB-Boxen, UMTS-Sticks und -Router

UMTS Modem HardwareAlle UMTS Modems im Detail

Bei den meisten Notebooks, die derzeit verwendet werden, ist ein UMTS- bzw. HSDPA-Modem noch nicht an Bord. Wer mit seinem Laptop mobil im Internet surfen möchte ist auf ein externes Modem angewiesen. Angeboten werden zahlreiche Modelle.mehr...

Datenkarten: UMTS Karten für den PCMCIA-Schacht von Notebooks. UMTS Sticks: Kompakte Modem Variante im USB-Stick-Format.
USB Boxen: Kabel-Modems mit USB-Anschluss für PC und Notebook. UMTS Router: Ideales Gerät für den UMTS Zugang mehrerer Teilnehmer.

UMTS Netzabdeckung und HSDPA/HSUPA-Technologien

HSDPA und UMTS AbdeckungWie gut surft es sich im UMTS-Netz?

Wer über Funk im Internet surfen möchte, sollte sich über die Qualität des Netzes Gedanken machen. Grundsätzlich gilt: Schnelles Surfen mit DSL-Speed gibt es nur bei Anbietern, bei denen das UMTS-Netz bereits mit HSDPA aufgerüstet wurde.mehr...

T-Mobile: Flächendeckende EDGE- und UMTS-Versorgung. HSDPA top! Vodafone: Erstklassiges UMTS-Netz. Zweitbeste HSDPA-Abdeckung.
O2: Investitionen in Milliardenhöhe in neues UMTS/HSDPA-Netz. E-Plus: Umfangreiche UMTS-Netz Modernisierung. Kein HSDPA.
Anzeige

1&1 Mobile Internet

UMTS Laptopkarten

Laptopkarten für die Nutzung des mobilen Internets werden derzeit von vier verschiedenen Netzbetreibern angeboten. Zudem haben einige Reseller UMTS Datenkarten im Programm.

laptop-card-eplus-tmobile-o2-vodafone-umts-hsdpa hoffentlich funzts jetzt