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HSDPA bei E-Plus
27.08.2010
Die schnelle HSDPA-Technologie zum flotten Surfen im Internet wird man bei E-Plus in weiten Teilen der Bundesrepublik vergeblich suchen. Zwar wird deren Ausbau in regelmäßigen Abständen angekündigt, doch tatsächlich ist HSDPA im Vergleich zu den Konkurrenten bei E-Plus nur selten anzutreffen. Immerhin: E-Plus hat 2010 eine neue Ankündigung gemacht - man habe in einigen Regionen begonnen, die noch schnellere HSPA+-Technologie auszubauen.
Besonders ärgerlich für den Verbraucher – auch auf der im Internet bereitgestellten firmeneigenen Karte der E-Plus-Netzabdeckung ist nicht erkennbar, wo der Datenbeschleuniger nun erwartet werden kann und wo nicht. Alles weist aber darauf hin, dass HSPA+ allenfalls in einigen Großstädten und Ballungsgebieten eingesetzt wird. So wird man sich auf Auskünfte aus dem eigenen Freundes- und erweiterten Bekanntenkreis verlassen müssen, um zu erfahren, ob vor Ort schon positive Erfahrungen mit HSDPA bei E-Plus gemacht wurden.
2009: HSDPA in einigen großen Städten
In München und Dortmund maßen die Prüfer der Zeitschrift „connect“ bei ihrem Netztest 2009 eine starke Beschleunigung der Werte durch HSDPA, in Stuttgart und Köln waren sie schon geringer, in Berlin und Hamburg nur minimal.
2008: Mehr UMTS statt HSDPA
Schnelle Datenübertragung gehört, so die Ausführungen von E-Plus-Chef Thorsten Dirks, nicht zu den Prioritäten des von ihm geführten Mobilfunkbetreibers. E-Plus will 2008 nicht HSPA sondern mehr in den Ausbau von UMTS investieren, um somit mehr Kunden wenigstens die Bruttogeschwindigkeit von über 380 Kilobit pro Sekunde beim Internetsurfen zu bieten.
HSDPA im Jahr 2007
Das hatte sich ein Jahr zuvor noch etwas anders angehört: Gegenüber der Presseagentur dpa sagte E-Plus-Vorstandschef Thorsten Dirks, der Konzern plane im Jahr 2008 Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe. Und die wollte E-Plus in erster Linie zum Aufbau eines eigenen HSDPA-Netzes verwenden.
HSDPA im Jahr 2006
Ende 2006 begannen die anderen Betreiber in einzelnen Städten mit dem HSDPA-Ausbau. Doch bei E-Plus war dies einstweilen kein Thema, dort hatte man gerade beim UMTS-Ausbau eine Netzabdeckung von über 50 Prozent (bezogen auf die Bevölkerung) erreicht.
Autor: ET
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