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laptopkarten.de-Lexikon

Das laptopkarten.de-Lexikon liefert Ihnen Erläuterungen zu Fachbegriffen aus den Bereichen Mobilfunk, Datenfunk und Mobiles Internet. Ebenso werden Begriffe zu Modems, Datenkarten, Speicherkarten und TV-Tunern erklärt.

 

Den gewünschten Terminus finden Sie in der alphabetischen Liste der Anfangsbuchstaben oder direkt über die Suchfunktion.

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Defintion von Interleaving

Die Übertragung über die Luftschnittstelle ist sehr störanfällig. Die Fehler treten dabei meist in Bündeln (zeitlich nacheinander) auf. Um diese Fehler besser korrigieren zu können, wird Interleaving (= Verschachteln) der Bits durchgeführt.

Tritt nun ein Fehler z.B. über 10 Bits auf, so ist nicht ein Block von 10 zusammengehörenden Bits betroffen sondern 10 einzelne Blöcke mit jeweils einem Bit. Einzelbitfehler können leichter korrigiert werden als Bündelfehler.
Bei GSM-Sprachübertragung findet das Interleaving über 8 Frames statt. Ein Sprachblock (456 Bit) wird in 8 Einheiten a 57 Bit aufgeteilt, die dann in 8 aufeinanderfolgenden Frames jeweils einen halben Burst füllen.
Bei UMTS wird Interleaving innerhalb eines TTI (20ms bei Sprache) durchgeführt.
Durch Interleaving entsteht zusätzliche Verzögerung (8*4,6ms = 38ms bei GSM), denn es müssen erst alle Bits aus einem Interleaving-Intervall empfangen werden, bevor diese dekodiert werden können. Bei GPRS wird über weit mehr Frames interleavt als bei GSM, woraus sich eine sehr hohe Latenz allein durch Interleaving von über 100ms ergibt. Je länger das Interleaving-Intervall ist, desto größer ist die zusätzliche Verzögerung. Das Interleaving gehört zur Kanalkodierung.

Siehe auch:

TTI

FEC

Frame

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