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Boom bei Machine-to-Machine-Anwendungen
02.07.2008
Der Markt für Maschinen- und Anlagenbau boomt. Bereits im vierten Jahr in Folge konnte die Branche Rekordergebnisse verzeichnen. Von diesem Wachstum profitiert auch die M2M-Kommunikationsbranche. Die „Machine-to-Machine“-Kommunikation (M2M) bezieht sich auf den unmittelbaren Datenaustausch zwischen zwei Recheneinheiten, beispielsweise PCs, Steuergeräte oder Handys. Ein jährliches Wachstum von 49 Prozent sei im internationalen M2M-Markt durchaus zu erwarten, so eine Prognose des Marktforschungsunternehmens IDATE. Nach dieser Vorhersage würden sich die Umsätze im Sektor M2M im Jahr 2010 auf rund 220 Milliarden Euro belaufen.
Neben neuen gesetzlichen Vorgaben sind für das Marktwachstum vor allem neue Service-Modelle verantwortlich. Dabei ist der Erfolg der M2M-Technologie nicht abhängig von einer spezifischen Branche, wie das Marktforschungsinstitut Harbour Research hervorhebt. Eine Durchdringung mit M2M-Lösungen wird aber zuerst für die Wirtschaftszweige Transport und Logistik, Sicherheitstechnik, Industrie, Facility Management und Energieversorgung erwartet. Bereits heute sind weltweit mehr als 50 Milliarden Maschinen im Einsatz, die essentiell wichtige Funktionen in der Industrie übernehmen.
Komplex aber nützlich
Die Grundlage für die Machine-to-Machine-Kommunikation bildete die drahtgebundene Vernetzung der Endstationen über öffentliche Fernsprechnetze. Durch die Weiterentwicklung der Mobilfunktechnik öffnete sich der M2M-Markt für viele neue Anwendungen etwa in den Bereichen Logistik, Überwachung, Energieerzeugung und –verteilung mit der Fernablesung von Zählern. Mittels der modernen Funktechnik können M2M-Lösungen heute ortsungebunden eingesetzt werden, Daten können also per Funk von entfernten mobilen Anwendungen auf die zentralen Rechner übertragen werden. Über M2M lassen sich Mautgebühren abrechnen, Anlagen per Internet steuern oder kranke und pflegebedürftige Personen überwachen.
„Mit serverbasierten M2M-Plattformlösungen können wir Maschinen und Anlagen in einer Art und Weise managen, an die zuvor nicht zu denken war“, schwärmt Reinhold Stammeier, Geschäftsführer des Software-Herstellers Device Insight GmbH. Vor allem die Überwachung, Steuerung und die Wartung der Maschinen stellt die Betreiber vor große Herausforderungen. Gleichzeitig bietet die M2M-Kommuniukation aber auch gewaltige Einsparpotenziale im Service-Bereich.
Mobilfunkprovider für Maschinen
White, Deutschlands erster Mobilfunkanbieter für Maschinen, ermöglicht Unternehmen die bedarfsgerechte Planung und zielgerichtete M2M-Kommunikation. Neben speziellen M2M-Tarifen bietet White eine „M2M SIM-Card“ sowie eine feste IP-Adresse, die zur Steuerung von Maschinen über das Internet dient. Je nach Einsatzgebiet und Datenaufkommen gibt es unterschiedliche Tarif-Angebote. Der Mobilfunkprovider greift dabei auf das Netz von T-Mobile Deutschland zu. Die Datenübertragung erfolgt über die Standards UMTS, GPRS, CSD oder SMS.
Autor: FN
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