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Netbox Router und Server für sicheres Wireless M2M
14.03.2008
Die NetModule AG , ein auf die Integration von Kommunikations- und Internettechnologien in Embedded Systeme spezialisiertes Unternehmen, hat kürzlich sein Angebot im Bereich der drahtlosen Kommunikation zwischen Maschinen oder Wireless M2M erweitert.
Neben mehreren Netbox Wireless Router Modellen ist auch der OpenVPN Server NetBox NC 1000 neu. Die Geräte beherrschen je nach Variante GSM, GPRS, EDGE oder UMTS und HSDPA. Als Hauptaufgabe gilt die Verwaltung drahtloser Verbindungen, die Softwarefunktionalität umfasst außerdem die VPN-Technologien OpenVPN, IPsec und PPTP.
Weitere Features sind u.a. integrierte Firewall und COM-Server, statisches Routing, Autoprovisionierung sowie erweiterte Sicherheitseinstellungen.
Auf Außeneinsätze und schwieriges Terrain spezialisiert
Die integrierte Firewall des Routers ist gerade in schwierigen Einsatzgebieten im Freien von Vorteil. Eine allgemeine Zugangskontrolle mittels der dynamischen Paketfiltertechnik 'Stateful Inspection' für TCP, UDP, ICMP, Active FTP und TFTP Datenströme soll vor Hackerangriffen von außen schützen.
Maschinensteuerung über UMTS
Der integrierte COM-Server überträgt serielle Daten 'transparent' mittels der Protokolle RS232/485 direkt über die NetBox. Die Rückwandlung kann über eine zweite NetBox oder eine spezielle PC-Software, die einen virtuellen COM-Port bereitstellt, erfolgen. Auf diese Weise kann eine serielle Maschinensteuerung auch über GSM/UMTS und das Internet ausgeführt werden.
Über statisches Routing können Anzahl und Lage der Endsysteme und Router, vorhandene Leitungskapazitäten inkl. erwarteten Lastaufkommens sowie Prioritäten unter den Teilnehmern eingestellt werden. Die Verwaltung erfolgt dabei bequem über den Webserver und kann über Remotezugriff ausgeführt werden.
DualSim und Autoprovisionierung
Die NetBox unterstützt einen Dual Sim Betrieb, d.h. die Verbindung kann wahlweise zu zwei verschiedenen Providern aufgebaut werden. Durch die Wahl des jeweils günstigeren Anbieters können Kosten eingespart werden.
Die NetBox kann mittels Fernkonfiguration eingestellt bzw. mit Upgrades/Updates versorgt werden. Für diese so genannte Autoprovisionierung muss der Kunde die NetBox lediglich mit einem bestimmten Server verbinden, die Konfiguration läuft danach vollständig automatisiert im Hintergrund via GSM/UMTS ab.
Erweitertes Monitoring und CLI-Zugriff
Über die integrierte erweiterte Monitoring-Funktion erfahren Nutzer zuverlässig, welche Art von Mobilfunkverbindung gerade besteht, ob ein Netzwerk an der NetBox angeschlossen ist und ob dieses aktiv ist. Mittels eingebauter Überwachungsfunktion wird ein dauerhafter Ausfall der NetBox durch Softwareversagen verhindert: nach einer Deadlock-Situation wird automatisch ein Hardware-Reset aktiviert, der den normalen Betriebszustand der NetBox wieder herstellt.
Ab Version 3.3 der mitgelieferten Software haben Anwender auch die Möglichkeit, direkt über das Command-Line-Interface (CLI) auf die wichtigsten Steuerfunktionen der NetBox zuzugreifen. Die Steuerung wird für erfahrende Benutzer vereinfacht und beschleunigt, die Bedienung des NetBox-Systems effizienter. Der CLI-Zugriff wird über einen TelNet-Client direkt im Gerät realisiert.
Autor: PN
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