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Datenfunk per UMTS wächst explosionsartig
05.01.2010
In Deutschland hat sich die Zahl der regelmäßigen UMTS-Nutzer von 2005 bis 2008 fast versechsfacht hat, das auf diesem Weg übertragene Datenvolumen ist im gleichen Zeitraum um mehr als das Fünfzigfache gestiegen, so erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth bei der Vorstellung des Jahresberichtes seiner Behörde. „Das ist schon eine wahre Explosion“ so meinte Kurth. Heute nutzten damit mehr als 15 Prozent aller Mobilfunk-Kunden regelmäßig – also mindestens einmal innerhalb von drei Monaten – Datendienste über die UMTS-Netze.
Für das Jahr 2009 rechnen die Experten erneut mit einem deutlichen Ansteigen des übertragenen Datenvolumens. Als Ursachen für die explosionsartige Entwicklung nennt die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung gesunkene Datentarif-Preise für die mobile Internetnutzung, den breiten Ausbau der UMTS-Netze und die gestiegene Anzahl passender Endgeräte.
Bundesnetzagentur sieht kundenfreundliche Tendenzen
Insgesamt bescheinigt sich die Bundesnetzagentur auf dem von ihr betreuten Gebiet erfreuliche Tendenzen. In den letzten Jahren seien die Preise deutlich gesunken, die beiden größten Mobilfunkanbieter T-Mobile und Vodafone bekämen immer mehr Konkurrenz durch die zwei kleineren Konkurrenten E-Plus und o2.
Letztere steigerten demzufolge ihren Marktanteil - gemessen an der Kundenzahl - von rund 20 Prozent im Jahr 2002 auf derzeit über 30 Prozent. Für frischen Wind sorgen demnach auch die Billiganbieter von Mobilfunkkarten. Nutzten Ende 2007 noch 12 Millionen Kunden deren Dienste, waren es Ende des ersten Quartals 2009 schon mehr als 20 Millionen.
Autor: ET
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