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UMTS-Auslandstarif: Auch im Urlaub mobil surfen
Wer früher auch in den Ferien oder während einer Geschäftsreise mobil surfen wollte, wunderte sich meist bei seiner Rückkehr über hohe Kosten, die ihm auf der Telefonrechnung für den Surfspaß im Ausland verrechnet wurden.
Das lag mitunter an der Roaming-Problematik. Denn auch im Bereich des mobilen Internets lauern im Ausland Kostenfallen. Wer also auch außerhalb der Landesgrenze mobil surfen will, der sollte sich unbedingt bereits vor seinem Auslandsaufenthalt mit entsprechenden Datentarif-Angeboten der inländischen Mobilfunker vertraut machen.
Mobil surfen im Ausland: UMTS-Tarife der Anbieter
Derzeit sind es in Deutschland nicht viele Anbieter, die einen separaten Datentarif im Programm haben, mit dem man zu festen Konditionen im ausländischen Mobilfunk-Netz mobil surfen kann. Einzig und allein Vodafone hat derzeit einen zubuchbaren Auslandstarif im Angebot. Und auch beim Websessions-Tarif, einem Datentarif auf Prepaid-Basis, der auch für das Ausland genutzt werden kann, steht Vodafone derzeit alleine dar.
Prepaid-Tarif für das Ausland: Zuerst zahlen, dann mobil surfen
Der Websessions-Datentarif von Vodafone orientiert sich stark am Prepaid-Tarif-Modell wie man es von Simyo, klarmobil und anderen Mobilfunkern kennt, die in den letzten Jahren zu den etablierten Unternehmen dazu gestoßen sind und sich wachsender Beliebtheit erfreuen.
Ein Prepaid-Tarif zeichnet sich durch Einfachheit aus: Der Kunde muss keinen Laufzeit-Vertrag mit monatlichen Fixkosten abschließen. Bezahlt wird per Vorkasse, so behält man stets die Übersicht und schießt nie über das Ziel hinaus. Beim Websessions-Datentarif ist das Prinzip ähnlich - nur dass man diesen Tarif im Gegensatz zu gängigen Prepaid-Handytarifen nicht fürs Telefonieren, sondern fürs Surfen verwendet: Man kauft eine bestimmte Online-Zeit, die man dann versurfen kann.
Wer im Ausland mobil surfen möchte kann im Rahmen des Websessions-Tarifes ein 24 Stunden-Kontingent kaufen. Das kostet 14,95 Euro. Das einzige Problem bei diesem Datentarif ist, dass einmal begonnene Surf-Sessions nicht zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden können. Somit lässt sich das 24-Stunden-Kontingent nicht auf den gesamten Urlaub aufteilen, sondern muss innerhalb von 24 Stunden versurft werden. Wer eine 24-Stunden-Session bucht und letztendlich nur 10 Stunden im Internet verweilt, muss trotzdem den vollen Preis zahlen.
Im Gegensatz zu gängigen Datentarif-Verträgen wird beim Websessions-Tarif die Datenkarte, die eingesteckt im Laptop als UMTS-Modem dient, nur bedingt subventioniert. Der Preis für die Hardware liegt - je nachdem ob man die Karte zu einem Sonderaktionszeitpunkt kauft oder nicht - bei rund 100 bis 150 Euro.
UMTS Auslandstarife von Vodafone
Wer jedoch nicht nur einmal im Jahr im Sommerurlaub auf das Internet zugreifen möchte, sondern im laufe eines Jahres des öfteren ins Ausland reist, sollte sich eher einen speziellen Auslandstarif zu seinem normalen Datentarif dazubuchen.
Vodafone ist derzeit der einzige Anbieter in Deutschland bei dem das Zubuchen eines speziellen Datentarifes für die Internetnutzung im Ausland möglich ist. Sprich man benötigt zunächst einen entsprechenden Vodafone-Datentarif für das Inland und kann dann den gewünschten Auslandstarif dazu buchen. Derzeit werden von Vodafone zwei Zeit- und zwei Volumentarife für das Ausland angeboten.
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