Anzeige 
Datenstick
Anzeige Vodafone D2 Onlineshop

Suchen

Fraunhofer-Institut: Breitband-Internet über DVB-T

04.11.2008

Breitband-Internet über digitale Rundfunkfrequenzen, dieses Thema wird derzeit ausgiebig diskutiert. Zumal ein heftiger Streit um frei gewordene Frequenzen zwischen den Fernsehanstalten und den Service-Providern entbrannt ist. Nun hat das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) die Idee erstmals technisch realisiert.

Im Rahmen des EU-Projektes "DAIDALOS" wurde ein Pilotversuch unternommen, dabei sollten Wohnungen über den digitalen Rundfunkstandard DVB-T (Digital Video Broadcasting-Terrestrial) mit einem Breitband-Internet-Zugang versorgt werden. Der Test verlief erfolgreich, Nutzer in Sankt Augustin bei Bonn wurden über den Instituts-eigenen DVB-T-Sender an das Internet angeschlossen.

Pilotversuch bringt 18 MBit/s im Downstream

Bisher hatten die Bewohner Zugang zu DSL-Anschlüssen der Telekom mit Datenraten von maximal 384 Kilobit pro Sekunde, nun verfügen sie über einen 18-Megabit-Anschluss über DVB-T. Die Verteilung der Signale in den Räumen erfolgt über Wireless LAN. Dabei wird der Rückkanal über eine alternative Technologie abgewickelt. Da üblicherweise nur wenige Daten zurück gesendet werden, kann laut FOKUS jede verfügbare Technologie wie DSL, ISDN oder eine Analogleitung für den Rückkanal genutzt werden. Diese Lösung ist durchaus praktikabel, so funktionieren beispielsweise auch Ein-Wege-Satellitensysteme.

"Mit DVB-T steht uns in Deutschland ein nahezu flächendeckendes Netz zur Verfügung", erklärt Karl Jonas, Leiter der FOKUS-Abteilung Network Research am Standort Sankt Augustin. "Weil DVB-T eine wesentlich niedrigere Frequenz nutzt als beispielsweise UMTS, werden nur wenige, bereits vorhandene Sender zur Abdeckung der Gebiete benötigt", so Jonas weiter. Interessant ist diese Methode vor allem für potenzielle Nutzer in dünn besiedelten Gebieten, die nur einen eingeschränkten oder gar keinen Zugang zum Breitband-Internet über DSL haben. Derzeit sind in Deutschland etwa drei Millionen Haushalte ohne DSL-Anbindung. Zur Nutzung von digitalen Rundfunkfrequenzen für den Internet-Zugang wird eine spezielle Set-Top-Box benötigt. Bevor die Technologie jedoch flächendeckend umgesetzt werden könne, müssten laut FOKUS noch Fragen etwa zur Sicherheit oder der Verwaltung einer Vielzahl von Diensten geklärt werden.

Autor: FN

Ältere Nachrichten aus dem Archiv

Hier finden Sie alle Nachrichten, die in der Vergangenheit auf unserem Informationsportal veröffentlicht wurden.

UMTS News im Archiv

Anzeige

Anbieter für Internet via UMTS und HSDPA

HSDPA und UMTS AnbieterAlle Anbieter für mobiles Surfen

Wer heutzutage mobil im Internet surfen möchte hat die Qual der Wahl. Neben den Mobilfunkunternehmen gibt es auch bei den Resellern interessante Produkte für Mobiles Internet. Worin sich die einzelnen Anbieter unterscheiden erfahren Sie hier.mehr...

T-Mobile: Beste Technik. Sehr gute Netzabdeckung. Netbook-Angebote. Vodafone: Hervorragende Netz-
Qualität. Tagestarif für Ausland.
O2: Gute Preise bei Datentarifen und Flatrates. HSDPA im Einsatz. E-Plus: UMTS verfügbar. Edge wird 2009 aufgerüstet. Tests mit HSDPA.
BASE: Der Flatrate-Spezialist. Gute Preise für mobiles Surfen. 1&1: Günstige Tarife für Internet im Vodafone-Netz. Attraktive Boni.
MoobiCent: Mobile DSL-Flat im gut ausgebauten Vodafone-Netz. MoobiAir: Fair-Flatrate für schnelles T-Mobile Netz.
Quickster: Mobile Internet Flat für das Surfen im Vodafone-Netz. Funkster: Fair-Flatrate für schnelles T-Mobile Netz.
Surfred: HSDPA-Flat für Vodafone-
Netz in Kooperation mit Drillisch.
Surfpink: Günstige Flatrate für T-Mobile-Netz.
Direct Mobile: Ableger von Bertelsmann bietet Flat für D2-Netz. Mobook: Flatrate für Vodafone-Netz. Viele Notebook-Bundles im Angebot.
Surf&Go: Billige mobile Flatrate von Mobilfunk-Provider Drillisch. Moblack: Anbieter für mobile Flatrate und Hotspot-Software.
Simplydata: Discounter-Flat für das D1-Netz. Keine Vertragslaufzeit.

Alle Datentarife und UMTS Flatrates für Mobiles Internet

HSDPA und UMTS TarifeUMTS Tarife und Flatrates im Vergleich

Die Preise für Mobiles Internet sind seit geraumer Zeit im Sinkflug. Neben klassischen Datentarifen, neuen Prepaid-Tarifen und speziellen Auslandstarifen für die mobile Internetnutzung haben einige Anbieter auch günstige UMTS Flatrates im Programm.mehr...

Volumentarife: Internetnutzung mit monatlicher Volumenbegrenzung. UMTS Flatrates: Unbegrenztes Surfen zum Pauschalpreis.
Zeittarife: Nutzer können jeden Monat Zeitkontingente versurfen. HSDPA Flatrates: Mobiles Internet auf DSL-Niveau.
Prepaid Datentarife: Spontane Stunden- und Tagesnutzung möglich. Auslandstarife: Auf Reisen über Mobilfunk im Internet surfen.
UMTS Zuhause Tarife: UMTS als DSL-Ersatz nutzen.

Laptopkarten, USB-Boxen, UMTS-Sticks und -Router

UMTS Modem HardwareAlle UMTS Modems im Detail

Bei den meisten Notebooks, die derzeit verwendet werden, ist ein UMTS- bzw. HSDPA-Modem noch nicht an Bord. Wer mit seinem Laptop mobil im Internet surfen möchte ist auf ein externes Modem angewiesen. Angeboten werden zahlreiche Modelle.mehr...

Datenkarten: UMTS Karten für den PCMCIA-Schacht von Notebooks. UMTS Sticks: Kompakte Modem Variante im USB-Stick-Format.
USB Boxen: Kabel-Modems mit USB-Anschluss für PC und Notebook. UMTS Router: Ideales Gerät für den UMTS Zugang mehrerer Teilnehmer.

UMTS Netzabdeckung und HSDPA/HSUPA-Technologien

HSDPA und UMTS AbdeckungWie gut surft es sich im UMTS-Netz?

Wer über Funk im Internet surfen möchte, sollte sich über die Qualität des Netzes Gedanken machen. Grundsätzlich gilt: Schnelles Surfen mit DSL-Speed gibt es nur bei Anbietern, bei denen das UMTS-Netz bereits mit HSDPA aufgerüstet wurde.mehr...

T-Mobile: Flächendeckende EDGE- und UMTS-Versorgung. HSDPA top! Vodafone: Erstklassiges UMTS-Netz. Zweitbeste HSDPA-Abdeckung.
O2: Investitionen in Milliardenhöhe in neues UMTS/HSDPA-Netz. E-Plus: Umfangreiche UMTS-Netz Modernisierung. Kein HSDPA.
Anzeige

UMTS Laptopkarten

Laptopkarten für die Nutzung des mobilen Internets werden derzeit von vier verschiedenen Netzbetreibern angeboten. Zudem haben einige Reseller UMTS Datenkarten im Programm.

laptop-card-eplus-tmobile-o2-vodafone-umts-hsdpa hoffentlich funzts jetzt