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grünen Links?
Das mobile Internet in Frankreich
Ratgeber: Mobil surfen in Frankreich – Kosten sparen mit Prepaid-Surfsticks
Wenn Sie in Frankreich mobil ins Internet wollen, kommen zwei Anbieter in Frage: Orange und Bouygues.
Wer in Frankreich eine Prepaid-Sim-Karte kauft, braucht einen Personalausweis und eine französische Adresse (zum Beispiel die des Hotels). Doch Achtung: Surfen in Frankreich kostet ordentlich.
Prepaid-Surfstick ohne Simlock
Wenn Sie während Ihres Frankreich-Aufenthalts nicht auf das mobile Internet verzichten wollen, können Sie Ihren Surfstick mit in den Urlaub nehmen. In Frankreich können Sie sich dann eine Prepaid-Sim-Karte zulegen, diese in den Surfstick stecken und lossurfen. Die Voraussetzung: Der Surfstick darf keinen Simlock oder Netlock haben, sollte also mit jeder Datenkarte eines beliebigen Anbieters funktionieren.
Wenn Sie noch keinen Surfstick besitzen oder Ihr Surfstick vertraglich an einen Anbieter oder dessen Netz gebunden ist, kommen Sie nicht umhin, sich einen passenden Stick zuzulegen. Entweder Sie kaufen ein simlock-freies Gerät noch in Deutschland oder Sie greifen in Frankreich auf ein Prepaid-Angebot mit Stick und Sim-Karte zurück.
Zudem sollten Sie sich vor Ihrem Aufenthalt genau über die Tarife der französischen Anbieter informieren. Es kann gut sein, dass die Roaming-Angebote der deutschen Anbieter zu ähnlichen Preisen und Konditionen vertrieben werden. Darüber hinaus kann das Surfen mit den deutschen Mobilfunkern in diesem Sommer deutlich günstiger werden. Ab 01. Juli 2011 dürfen die französischen Netzbetreiber den deutschen Betreibern nur noch 50 anstatt der bisher üblichen 80 Cent pro Megabyte (MB) berechnen. Noch ist aber nicht klar, wie sich das auf die Preise für die Endkunden auswirken wird.
Orange und SFR
Das reguläre Prepaid-Angebot von Orange gibt es mit Surfstick für 49 Euro auf der Webseite von Orange, die Preise sind happig: Sie reichen von 3 Euro für 20 Minuten bis 35 Euro für 12 Stunden.
Orange vertreibt aber auch eine Sim-Karte, die unter dem Namen „Mobicarte“ angeboten wird, für 7,90 Euro. Inklusive ist ein Startguthaben von fünf Euro. Die Karte kann entweder online oder in Orange-Filialen erworben werden. Offiziell ist die Orange Mobicarte ausschließlich für die Nutzung mit dem Handy gedacht. Laut Erfahrungsberichten in Foren gelang es aber Kunden auch, am Laptop mit der Mobicarte online zu gehen.
Die Netzabdeckung in Frankreich ist gut. France Telecom Orange bietet fast flächendeckend einen UMTS-Zugang. In Großstädten wird sogar HSPA realisiert; in abgelegenen Regionen ist EDGE verfügbar.
Bei SFR kostet der Pepaid Surfstick 39 Euro, hier zahlt man für einen Tag 6 Euro und für zwei Tage 9 Euro. Dazu kommen noch Volumenpakete von 50 Megabyte für 3 Euro bis 1 Gigabyte für 35 Euro.
Eigene Webseite für Ausländer: Bouygues
Auch der Anbieter Bouygues Telecom bietet Prepaid-Tarife an. Der Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen französischen Mobilfunkern sind die Prepaid-Angebote hier in der Regel acht Monate gültig – auch wenn in diesem Zeitraum kein neues Guthaben auf die Sim-Karte geladen wird. Das Starterpaket inklusive Sim-Karte ist in ausgewählten Mobilfunk-Shops erhältlich. Es gibt eine eigne Internetseite mit Informationen für Ausländer auf Englisch.
Karten zur Guthaben-Aufladung können in Kaufhäusern, Supermärkten, Kiosken und direkt über das Internet erworben werden. Ebenso ist im Internet eine Karte zur Netzabdeckung abrufbar.
Neben den französischen Anbietern könnten auch so genannte Daten-Roaming-Karten eine Alternative sein. Mit diesen Datenkarten nutzen Sie im Ausland die dortigen Mobilfunknetze. Abroadband und Datamobile bieten solch ein Angebot an. Gesurft werden kann bei Abroadband in über 50 Ländern ab 59 Cent pro MB, bei Datamobile fällt ein Mindestpreis von 89 Cent pro MB an. Die Datenkarte kann hier in über 40 Ländern genutzt werden.
Autor: ES
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