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Funkster-Flatrate: Schnelles Surfen im D1-Netz
26.01.2009
Unter der Marke „Funkster“ verkauft die neu auf dem Markt agierende Webmobilisten GmbH eine UMTS-Flatrate, mit der Kunden im Breitband-Netz von T-Mobile surfen können. Wie bei Reseller-Angeboten üblich, versucht man dabei den monatlichen Flatrate-Preis des Netzanbieters, der ebenfalls eine mobile Flatrate im Programm hat, zu unterbieten.
Wer sich also für mobiles Surfen mit „Funkster“ entscheidet, kann im Rahmen der regulären Vertragslaufzeit ein paar Euro sparen. Im Gegensatz zum Netzanbieter T-Mobile wird jedoch die Hardware, sprich das UMTS-Modem das die Internetverbindung über das UMTS-Netz herstellt, nicht subventioniert. D.h. man bekommt den Surfstick nicht gratis, sondern muss für das Modem zahlen.
UMTS-Flatrate-Preis wird nach Vertragsende automatisch erhöht
Der monatliche Preis für die mobile Flatrate namens „Funkster“ liegt aktuell bei 28,95 Euro. Die Vertragslaufzeit beträgt - wie bei den großen Mobilfunkern – 24 Monate. Verträge mit einer kurzen Laufzeit von sechs Monaten, die bei der Einführung der Flatrate noch offeriert wurden, hat der Anbieter wieder aus dem Programm genommen.
Wer sich für Funkster interessiert, sollte sich auch mit dem Kleingedruckten im Vertrag auseinandersetzen: Der verlockende Monatspreis steigt nämlich nach Ablauf der Vertragslaufzeit, der Vertrag selbst verlängert sich um weitere 12 Monate falls die UMTS-Flat nicht rechtzeitig gekündigt wird (es gilt eine Frist von drei Monaten zum Kalendermonatsende). Wer den Kündigungstermin nicht im Auge behält, muss ab dem 25. Monat für ein komplettes Jahr deutlich mehr für das mobile Vergnügen berappen: Die monatlichen Kosten steigen dann auf 34,95 Euro. Es empfiehlt sich also die Kündigung rechtzeitig zu versenden, damit man sich nach Ablauf der Vertragslaufzeit die dann aktuellen UMTS-Flatrate-Angebote zu Gemüte führen kann. Die Monatspauschalen für Flatrates dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit in zwei Jahren deutlich niedriger als 35 Euro sein.
Funkster-Flatrate wird als Fair-Flat-Variante angeboten
Wie bereits erwähnt surft man mit Funkster mit flotten Geschwindigkeiten im gut ausgebauten T-Mobile-Netz. Allerdings sollte man auch bei der Funkster-Flatrate das monatliche Downloadvolumen nicht überstrapazieren. Will heißen: Wie alle derzeit am Markt angebotenen Flatrates wird auch die Funkster-Flat gedrosselt. Und zwar sobald man mehr als 5 GB im Laufe eines Monats versurft. Schießt man also mal über das Ziel hinaus, so ist bis Monatsende nur noch Schneckentempo angesagt, die Bandbreite wird dann nämlich auf eine maximale Surfgeschwindigkeit von 64-Kbit/s reduziert.
Hardware: Surfstick und Netbook
Neben dem Surfstick (es handelt sich um den web'n'walk Stick IV), der derzeit für 49,95 Euro angeboten wird, können Kunden die Funkster-Flatrate auch in Kombination mit einem Netbook bestellen. Allerdings beträgt die monatliche Pauschale dann nicht 28,95 Euro, sondern 34,95 Euro. Beim angebotenen Netbook handelt es sich um das LG X110. Das Netbook gibt es nicht gratis. Es kostet 99,95 Euro extra.
Vergleicht man das Angebot mit anderen Notebook Bundles, so handelt es sich nicht wirklich um ein absolutes Schnäppchen-Angebot. Bei T-Mobile gibt es das gleiche Netbook für 1,- Euro. Die dazugehörige Flatrate kostet 39,95 Euro pro Monat, die Vertragslaufzeit beträgt ebenfalls 24 Monate.
Funkster-Flat konkurriert mit anderen Reseller-Flatrates
Die Funkster-UMTS-Flatrate wird von der Webmobilisten GmbH in Kooperation mit dem Unternehmen Telco, das wiederum zum Drillisch-Konzern gehört, realisiert. Neben der Funkster-Flatrate hat die Drillisch AG noch andere UMTS-Flatrates in Kooperation mit weiteren Unternehmen im Rennen. So kann man auch mit Moobiair und Surfpink im T-Mobile-Netz auf Flatrate-Basis zum Reseller-Preis surfen.
Wer sich für die Funkster-Flat interessiert, sollte seine Bestellung im Rahmen einer Funkster-Sonderaktion tätigen. Auf diese Weise kann man zusätzlich noch ein paar Euro sparen. Im Rahmen des aktuellen Aktionsangebotes entfällt zum Beispiel die Anschlussgebühr. D.h. noch bis Ende Januar kann man zusätzlich rund 25 Euro sparen.
Autor: MN
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