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Mobiles Chatten per Handy: en vogue
1.2.2008
Mobiles Instant Messaging, also das Chatten am Handy, ist einer der wichtigsten Zukunftstrends im Mobilfunk-Business.
Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Forrester bescheinigt dem „mobile Instant Messaging“ eine rosige Zukunft. Die Zahl der Mobile-Instant-Messaging-User dürfte sich demnach europaweit bis zum Jahr 2013 verdreifachen.
2013 rund 80 Millionen Mobile-Instant-Messaging-User in Europa
Das renommierte Meinungsforschungsinstitut errechnete, dass die Zahl der europäischen Mobile-Instant-Messaging-Teilnehmer von derzeit 26,7 Millionen innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 80 Millionen anwachsen wird.
Demnach wären in fünf Jahren rund 25 Prozent aller Handy-Nutzer dann Abonnenten eines entsprechenden Dienstes. Die Prognose von Forrester stützt sich auf eine Umfrage unter 22.000 Verbrauchern in sieben EU-Staaten, darunter Deutschland, Schweden und Großbritannien.
Mobiles Instant Messaging: Gefahr für SMS
Bisher stehen mobile Instant Messaging Dienste in den europäischen Ländern eher im Hintergrund. Der große Durchbruch ist dem mobilen Chatten noch nicht gelungen. Den Grund für die bisher eher schleppende Entwicklung sehen die Experten in der Angst der Netzbetreiber vor Einbußen im SMS-Geschäft.
Denn ein Erfolg des Mobilen Instant Messaging könnte zu Umsatzeinbußen im SMS-Versand-Business führen. Dennoch werden sich laut Analystenmeinung die Mobilfunkunternehmen dem mobilen Instant Messaging nicht in den Weg stellen können: „Die Vertrautheit jugendlicher Verbraucher mit dem PC-basierten Instant-Messaging und die wachsende Anzahl von IM-fähigen Mobiltelefonen, die auf den Markt kommen, wird den Einsatz vorantreiben", erklärt Forrester-Analyst Niek Van.
Mobiles Instant Messaging in Nordeuropa beliebter
Wie aus der Studie weiter hervorgeht werden im Jahr 2013 die beiden Länder Schweden und Großbritannien beim Einsatz von mobilem Instant Messaging mit jeweils 35 und 31 Prozent an Abonnenten in Europa führend sein.
Im Rahmen dieser Studie wiesen die Forscher von Forrester auf ein Nord-Süd-Gefälle hin, nach dem mobile Instant Messaging Dienste im Norden mit bis zu 28 Prozent die SMS komplett ablösen werden. Im Süden, zum Beispiel in Spanien, wird der Handy-Chat lediglich 13 Prozent des SMS-Verkehrs ersetzen.
Autor: MN
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