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Ratgeber Prepaid: Erst zahlen, dann surfen

Ratgeber: Mobiles Internet auf Prepaid-Basis

Mobiles Surfen ohne feste Kosten und ohne eine Rechnung am Ende des Monats, dafür steht der Prepaid-Tarif.

Wie der Name schon sagt, zahlt man als Prepaid-Nutzer zuerst Geld auf ein Guthabenkonto, das man dann durchs Surfen wieder leert. Man kann nur so viel verbrauchen wie man einzahlt und hat somit absolute Kostenkontrolle.

Prepaid-Datentarife für mobiles Internet-Surfen

Preisvergleich für Prepaid-Surfstick-Angebote:

Anbieter
Kosten
(mit Stick)
Kosten (Tarif) Limit Start-
Guthaben

Netz
Surfspeed
Tarifinfo
Shop
bildmobil
49,90 €
14,95 €
0,59/30 Min.
0,59/90 Min.
6,99/7 Tage
39,99/3 Mon.
1 GB 6,99 €
vodafone Netz
Vodafone
bis 3,6
Mbit/s
Details zu Vodafone
zu Vodafone

rtl surfstick
49,90€ 14,95 €
0,59/30 Min.
1,99/2 St.
8,99/7 Tage
1 GB 5,- €
vodafone Netz
Vodafone
bis 3,6
Mbit/s
Details zu Vodafone
zu Vodafone

Fonic Surfstick
59,95 €
29,95 €
2,50 €
(pro
Kalendertag)
0,5 GB 1 Surf-
Tag
gratis
o2 Netz
o2
bis 3,6
Mbit/s
Details zu 1&1
zu 1&1

o2  width=
39,99 €
19,99 €
3,50 €
(pro
Kalendertag)
1 GB kein Bonus
o2 Netz
o2
bis 3,6
Mbit/s
Details zu o2
zu o2

congstar surf stick
59,99 €
29,99 €
2,49 €
(pro
Kalendertag)
0,5 GB 4 Surf-Tage
gratis
t-mobile Netz
T-Mobile
bis 1,8
Mbit/s
Details zu Congstar Surf Stick
zu T-Mobile

telekom 69,95 €
39,95 €
4,95 €
(pro
Kalendertag)
1 GB 10,- €
t-mobile Netz
T-Mobile
bis 7,2
Mbit/s
Details zu T-Mobile
zu T-Mobile

vodafone-mobile-connect-tarif
49,90 €
29,90 €
4,95 €
3,95 €
(für 24
Stunden)
1 GB kein Bonus
vodafone Netz
Vodafone
bis 3,6
Mbit/s
Details zu Vodafone
zu Vodafone

base flatrate
49,- €
+
19,99 €
(SIM)
3,- €
(für 24
Stunden)
1 GB 3 Surf-Tage
gratis
eplus-netz
E-Plus
bis 384
Kbit/s
Details zu Base
zu Base

blau
79,- € 2,40 €
(für 24
Stunden)
1 GB 20,- €
eplus-netz
E-Plus
bis 384
Kbit/s
Details zu 1&1
zu 1&1

Surfen nach Bedarf oder ein Paket kaufen

Wenn man sich für das Prepaid-Modell entscheidet, erwirbt man die dazugehörige SIM-Karte und je nach Auswahl auch ein passendes Endgerät wie den Surfstick dazu. Das Prinzip bleibt immer das gleiche, ob man nun mit dem Handy das Internet nutzen möchte oder mit einem Surfstick am Laptop: Man hat ein Guthabenkonto, das man auflädt und verbraucht; man kann nie mehr verbrauchen, als man auf dem Guthabenkonto hat. Ist das Guthaben leer, wird die Verbindung getrennt.

Bei Prepaid-Tarifen surft man entweder nach Bedarf im By-Call-Verfahren oder mit festen Paketen. By-Call heißt, dass man pro Minute oder Megabyte zahlt. Man kann aber auch Zeit- oder Volumenpakete kaufen, die man dann verbraucht. Da Surfen im By-Call-Verfahren bei regelmäßiger Nutzung recht teuer wird, lohnen sich buchbare Pakete. Bei Zeitpaketen gilt zu beachten, dass auch diese oft ein Datenlimit besitzen, nach dessen Erreichen sie beendet werden. In jedem Fall wird die Geschwindigkeit so gedrosselt, dass normales Surfen nicht mehr möglich ist.

Unser Tipp:

Es gibt Prepaid-Tarife für einen Tag, die den Kalendertag als Grundlage nehmen – wenn sie also eine halbe Stunde vor Mitternacht online gehen, ist um Mitternacht Schluss. Andere arbeiten auf der 24-Stunden Grundlage – gezählt wird ab dem Einstieg. Schauen Sie im Kleingedruckten nach! 

Vorsicht bei Flatrates

Wenn man ein Zeitkontingent bucht, gibt es unterschiedliche Laufzeiten, von ein paar Minuten über einen Tag bis zu einem Monat. Doch Achtung: Sogenannte Prepaid-Flatrates auf Monatsbasis werden zwar als Teil der Prepaid-Angebote beworben und können ebenso durch Vorauszahlung gebucht werden. Häufig werden sie aber automatisch verlängert, wenn genug Geld auf dem Guthabenkonto vorhanden ist. Nur falls das Geld auf dem Guthabenkonto nicht genügt, werden diese Flatrates deaktiviert.

Unser Tipp:

Bei der Buchung eines monatlichen Prepaid-Tarifs sollte man auf die Hinweise zu den einzelnen Tarifoptionen achten, insbesondere darauf, ob sich der Tarif automatisch verlängert. Echte Prepaid-Angebote werden im Voraus bezahlt, laufen exakt so lange wie angegeben und werden nach Verbrauch des Zeit- oder Volumenkontingents automatisch beendet. Alles andere sind mehr oder weniger gut verschleierte Vertragstarife.

Prepaid-Surfsticks: Auf die Geschwindigkeit achten! 

Die angebotene Surf-Geschwindigkeit kann bei Prepaid-Tarifen variieren im Vergleich zu Vertragstarifen. Das zeigt sich an der mitgelieferten Hardware: Manchmal kann der mitgelieferte UMTS-Surfstick nur theoretische 3,6 Megabit pro Sekunde im Download bieten, manchmal sogar nur 1,8 Mbit/s. Andere hingegen bieten einen Prepaid-Surfstick an, der maximale 7,2 Mbit/s verspricht. In der Praxis fällt der Geschwindigkeitsunterschied zwischen den einzelnen Tarifen aber geringer aus als auf dem Papier. Die angesprochenen 7,2 Mbit/s sind Übertragungsraten, die selbst annähernd nur unter Idealbedingungen erreicht werden.

Unser Tipp:

Wenn man zusammen mit dem Tarif ein Gerät bekommt und irgendwann umsteigen will, sollte man bedenken, dass etliche Prepaid-Surfsticks oder Prepaid-Handys nur mit der mitgelieferten Sim-Karte funktionieren, also über ein sogenanntes Sim-Lock verfügen. In diesem Fall muss neue Hardware angeschafft werden oder das Gerät muss gegen eine beachtliche Gebühr entsperrt werden.

Autor: JG

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