Anzeige 
Datenstick
Anzeige Vodafone D2 Onlineshop

Suchen

NGMN-Konferenz als Motor für mobiles Breitband

2.7.2008

Die zweite Industrie-Konferenz der Next Generation Mobile Networks (NGMN) vom 25. bis 27. Juni in Frankfurt am Main stand unter dem Motto „Die nächste Generation der mobilen Breitbandkommunikation“. Branchenexperten aus über 120 Unternehmen besuchten Vorträge und diskutierten miteinander über die Erfolge und Herausforderungen der mobilen Breitbandtechnologie.

Im Mittelpunkt standen dabei technische Empfehlungen, Geschäftsmodelle und Vorteile für private und geschäftliche Nutzer. „Die Entwicklung der mobilen Breitbandkommunikation ist eng mit der erfolgreichen Nutzung des Internets verbunden“, sagte Dr. Peter Meissner, Operating Officer der NGMN Allianz, im Vorfeld der Konferenz. „Erst mit einer leistungsfähigen Netzinfrastruktur und nutzerfreundlichen Endgeräten kann das enorme Innovationspotential von Internet und Mobilkommunikation voll ausgeschöpft werden“. Wie Meissner später auf der Konferenz bekannt gab, hält die Allianz 3GPP Long Term Evolution (LTE) für die erste wirklich empfehlenswerte Technologie. 

Trend: mobiles Breitband ersetzt Festnetz

In seiner programmatischen Eröffnungsrede wies Hamid Akhavan, Vorsitzender von NGMN und Chef von T-Mobile International ausdrücklich auf eine aktuelle Prognose von Informa Telecoms hin, wonach die Anzahl der mobilen Breitband-Kunden die Anzahl der stationären Breitband-Nutzer Anfang des nächsten Jahrzehnts überrunden wird. „Wir bemerken, dass mobiles Breitband das mobile Ökosystem erweitert, um Applikationen mit viel Bandbreite sowie Geräte aus der Unterhaltungselektronik einzuschließen“, erklärte Akhavan. Dadurch böten sich gewaltige Wachstumsmöglichkeiten, zum einen über die Betreiber und zum anderen über die Dienste Dritter, meinte der Vorsitzende der Allianz. 

 „Um dieses Wachstum voranzutreiben, müssen die Akteure im mobilen Breitband-Markt drei entscheidende Herausforderungen angehen“, mahnte Akhavan. „Erstens müssen sie den Nutzern ein überdurchschnittliches Erlebnis bieten mit personalisierten, benutzerfreundlichen Geräten und wünschenswerten, reibungslosen Services. Zweitens müssen sie die Kosten für die Übertragung von mobilem Traffic reduzieren und eine optimale Nutzung aller Posten auf Betreiberseite sicher stellen. Und drittens müssen sie die Einführung von Geräten, Netzwerken und Diensten synchronisieren“, fasste der T-Mobile-Chef die Grundsätze der NGMN Roadmap zusammen.

Im Rahmen der Konferenz wurden die strategischen Schwerpunkte für die nächsten zwei Jahre festgelegt. Dabei einigte man sich auf folgende Kernaktivitäten: Die NGMN Alliance sollte sicherstellen, dass die nötigen Geräten und Services verfügbar sind. Außerdem muss die Organisation einheitliche Teststrukturen entwickeln, um die mobilen Breitbandtechnologien vor ihrer erfolgreichen Markteinführung im Jahr 2010 zu erproben.

NGMN Alliance

50 führende Mobilfunk-Netzbetreiber, Technologie-Ausrüster und Forschungsinstitute haben sich 2006 in der „Next Generation Mobile Network“ Allianz (NGMN) zusammengeschlossen. Die Netzbetreiber in der Allianz, darunter AT&T, China Mobile, T-Mobile und Vodafone, repräsentieren mehr als die Hälfte aller Mobilfunk-Nutzer weltweit. Weitere Mitglieder von NGMN sind beispielsweise Alcatel Lucent, Huawei, Nokia Siemens Networks, Motorola, Samsung und Sony Ericsson. Die Ausrüster der Organisation stellen mehr als 90 Prozent der weltweit implementierten Mobilfunknetze.

Die Alliance will eine innovative Plattform für mobile Breitbandkommunikation sein, die günstige und benutzerfreundliche Dienste möglich macht. Dabei entwickelt NGMN keine eigenen Mobilfunk-Standards, sondern arbeitet parallel zu den bereits bestehenden Gremien. Gemeinsam versucht man, die Anforderungen an die nächste Generation der Mobilfunktechnik zu definieren.

Autor: FN

Ältere Nachrichten aus dem Archiv

Hier finden Sie alle Nachrichten, die in der Vergangenheit auf unserem Informationsportal veröffentlicht wurden.

UMTS News im Archiv

Anzeige

Anbieter für Internet via UMTS und HSDPA

HSDPA und UMTS AnbieterAlle Anbieter für mobiles Surfen

Wer heutzutage mobil im Internet surfen möchte hat die Qual der Wahl. Neben den Mobilfunkunternehmen gibt es auch bei den Resellern interessante Produkte für Mobiles Internet. Worin sich die einzelnen Anbieter unterscheiden erfahren Sie hier.mehr...

Alle Datentarife und UMTS Flatrates für Mobiles Internet

HSDPA und UMTS TarifeUMTS Tarife und Flatrates im Vergleich

Die Preise für Mobiles Internet sind seit geraumer Zeit im Sinkflug. Neben klassischen Datentarifen, neuen Prepaid-Tarifen und speziellen Auslandstarifen für die mobile Internetnutzung haben einige Anbieter auch günstige UMTS Flatrates im Programm.mehr...

Mobiles Internet über UMTS, HSPA und HSPA+

UMTS Modem HardwareMobiles Internet-Surfen über UMTS

Der gesamte Datenfunk in Deutschland wird derzeit über die Mobilfunktechnologie UMTS und die 3G-Erweiterung HSPA (HSDPA und HSUPA) abgewickelt. In manchen Ortschaften läuft bereits die 3,5G-Technologie HSPA+ . Alle Infos zum UMTS-Internet.mehr...

Mobiles Internet über UMTS, HSPA und HSPA+

lte Mobiles Internet über LTE

Während man heute über UMTS ins Internet geht arbeiten die Netzbetreiber schon an der Einführung der nächsten Mobilfunkgeneration. Zunächst wird LTE als stationäre Lösung offeriert. Später wird es auch mobiles LTE-Internet geben. mehr...

UMTS Netzabdeckung und HSDPA/HSUPA-Technologien

HSDPA und UMTS AbdeckungWie gut surft es sich im UMTS-Netz?

Wer über Funk im Internet surfen möchte, sollte sich über die Qualität des Netzes Gedanken machen. Grundsätzlich gilt: Schnelles Surfen mit DSL-Speed gibt es nur bei Anbietern, bei denen das UMTS-Netz bereits mit HSDPA aufgerüstet wurde.mehr...

Anzeige