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grünen Links?
Die Solid State Disk (SSD) revolutioniert Festplattentechologie
Seit im Jahr 2005 Samsung Ankündigungen zur Solid State Disk gemacht hat warten viele Notebooknutzer gespannt darauf, was SSD in der Praxis bringt.
Inzwischen drängt die Solid State Disk auf den Markt und wird allem Anschein nach zunächst im Bereich Mobile Computing das Nonplusultra in Sachen Festplattentechnologie darstellen. Sobald der Preis auf ein massenmarkttaugliches Niveau fällt sollte sich die Flash Speicher Technologie der Solid State Disk auch im Heim- und Serverbereich durchsetzen.
Vorteile von SSD immens: Flash gegenüber HDD deutlich überlegen
Die Solid State Disk hat gegenüber der herkömmlichen Festplattentechnologie klare Vorzüge. Sie ist gänzlich aus unbeweglichen Komponenten aufgebaut, so dass sich mechanischer Verschleiß nicht mehr auf die Lebensdauer einer SSD Festplatte auswirkt. Folglich gibt der Hersteller Transcend für seine SSD Flash-Festplatten eine MTBF (Abk. für die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (engl.: Mean operating Time Between Failures) von 2 Millionen Stunden an – ein Wert der die Ausfallsicherheit herkömmlicher Festplatten in den Schatten stellt.

Hinzu kommt ein enormes Einsparpotential beim Stromverbrauch: wenn nichts bewegt werden muss wird auch deutlich weniger Energie für den Betrieb verbraucht. Die Leistungsaufnahme von Solid State Disks ist bis zu 20 Mal geringer als die von klassischen HDD Modellen. Somit lässt sich die Akkulaufzeit eines Notebooks durch den Einsatz von Flash Festplatten deutlich anheben.
Doch damit nicht genug: die SSD Festplatten sind nicht nur ausdauernder und Strom sparender sondern auch deutlich schneller und dabei kompakter als man es von Festplatten gewohnt ist. Außerdem sind sie vibrations- und lautlos, äußerst stoßfest, halten auch extremen Temperaturen stand und verursachen selbst kaum Abwärme.
Der Preis für SSD ist (noch) sehr hoch
Bei einer solchen Fülle an Vorzügen müsste die Solid State Disk eigentlich den Festplattenmarkt in allen Bereichen im Sturm erobern. Dass dem nicht so ist liegt am derzeit noch sehr hohen Preis für die SSD Technologie. Ein Gigabyte Solid State Speicher kostet ab ca. 14 Euro, ein Gigabyte bei einer herkömmlichen SATA Festplatte rund 25 Cent. Dieser Unterschied von fast zwei Größenordungen bremst die Ambitionen für SSD noch etwas, aber für die fantastischen neuen Möglichkeiten lohnt sich für viele bereits heute die zusätzliche Investition.
Zwei weitere Punkte schränken die Einsatzmöglichkeiten der Solid State Disk heute ebenfalls noch ein: zum einen ist das die geringe Kapazität – bisher sind nur Modelle bis 64 GB erhältlich. Zum anderen werden momentan nur IDE-Anschlüsse unterstützt, was dem Einsatz als echte Laptopkarte entgegensteht, da die Festplatten intern verbaut werden müssen. Sobald es eine elegante externe Einschublösung auf ExpressCard-Basis gibt wird das Interesse an Solid State Disks sicherlich noch einmal wachsen.
Wer sich zum jetzigen Zeitpunkt für SSD Festplatten interessiert, dem kann der folgende Link einen Überblick über die derzeit im Markt erhältlichen Modelle und Preise geben.
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