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T-Mobile: UMTS-Netz komplett mit HSUPA aufgerüstet

14.07.2008

Als erster Netzbetreiber in Deutschland hat T-Mobile sein UMTS-Netz flächendeckend mit HSUPA-Technik ausgestattet. „High Speed Uplink Packet Access“ ist das Gegenstück zu HSDPA und ermöglicht das schnellere Versenden von Daten. Derzeit können über T-Mobile Daten mit maximal 1,4 MBit/s verschickt werden, der Upstream soll in diesem Jahr sogar noch auf 2 MBit/s erhöht werden.

 

Die Aufrüstung mit HSUPA ergänzt die HSDPA-Technik (High Speed Downlink Packet Access) im Netz von T-Mobile, die bereits Bandbreiten für den Empfang von bis zu 7,2 MBit/s bietet. Darüber hinaus verkürzen sich durch HSUPA die Datenlaufzeiten erheblich, so dass sich Internetseiten spürbar schneller aufrufen lassen. Gemeinsam sorgen HSUPA und HSDPA dafür, dass Nutzer über das Mobilfunknetz ähnlich schnell im Internet surfen können wie über eine DSL-Festnetzverbindung.

Netz erreicht 80 Prozent der Bevölkerung

Das UMTS-Netz von T-Mobile funktioniert derzeit in sämtlichen Ballungsräumen und deutschen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern. Damit erreicht der Netzbetreiber aktuell 80 Prozent der Bevölkerung. Laut eigenen Angaben will T-Mobile im gesamten UMTS-Versorgungsgebiet Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 3,6 MBit/s zur Verfügung stellen. An rund 250 Standorten mit einem besonders hohen Datenaufkommen sind bereits Bandbreiten von bis zu 7,2 MBit/s im Downlink möglich. 

Parallel zum Ausbau des UMTS-Netzes arbeitet das Telekommunikationsunternehmen an der Weiterentwicklung der Netzinfrastrukturen für GSM und WLAN. Inzwischen hat T-Mobile das GSM-Netz in Deutschland flächendeckend mit EDGE-Technik aufgerüstet. „Enhanced Data Rates for GSM Evolution“ stellt eine Weiterentwicklung des GSM-Standards dar und gilt als Zwischenschritt auf dem Weg zu UMTS. Mittels EDGE können Daten mit bis zu vierfacher ISDN-Geschwindigkeit mobil übertragen werden. Zusätzlich dazu stellt die Deutsche Telekom ihren Kunden weltweit etwa 20.000 WLAN-Hotspots zur Verfügung.

Autor: FN

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