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T-Mobile lässt die Konkurrenz schlecht aussehen

12.05.2008

Was die Bereitstellung eines modernen Mobilfunknetzes anbelangt eilt T-Mobile der Konkurrenz in großen Schritten davon. Als erster Mobilfunker Deutschlands hat T-Mobile das gesamte Netz mit EDGE aufgerüstet. Damit verfügt T-Mobile über das leistungsfähigste GSM-Netz in Deutschland.

 

Beim flächendeckenden EDGE-Ausbau von T-Mobile in Deutschland handelte es sich um die weltweit größte GSM-Netz-Modernisierung. Die gigantische Umrüstaktion ( Anm. der Red.: an über 20.000 Mobilfunkstationen wurde die Systemtechnik ausgetauscht) hat sich T-Mobile einen dreistelligen Millionenbetrag kosten lassen. Genauere Angaben zur Investitionssumme wurden jedoch nicht gemacht.

EDGE-Ausbau: Kooperation mit Ericsson und Alcatel-Lucent

Im Rahmen des Mammut-Projekts kooperierte T-Mobile mit den Netzausrüstern Alcatel-Lucent und Ericsson. Alf Henryk Wulf, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Alcatel-Lucent sprach im Rahmen der EDGE-Aufrüstung  von zukunftsweisender Netztechnologie, bei der der Stromverbrauch deutlich gesenkt wird: „Mit den Funksystemen von Alcatel-Lucent konnte T-Mobile nicht nur zügig EDGE einführen, sondern die Dienstequalität im ganzen Netz deutlich verbessern und den Stromverbrauch um 30-40 Prozent senken. Darüber hinaus seien die neuen GSM/EDGE Multi-Standard-Basisstationen für ein reibungsloses und kostengünstiges Upgrade auf die nächste Mobilfunkgeneration vorbereitet.  

Die Umschaltung von der alten auf die neue Technologie benötigte im Schnitt 7 Minuten. Die Arbeiten erfolgten meistens nachts. „Der Systemtechniktausch bei einem Mobilfunknetz im Livebetrieb gleicht einer Operation am offenen Herzen", berichtet Günther Ottendorfer, Geschäftsführer Technik T-Mobile Deutschland GmbH und führt weiter aus:  „Wir haben hier Neuland betreten. In dieser Größenordnung hat es das bisher noch nicht gegeben.“

T-Mobile eilt Vodafone, o2 und E-Plus davon

Mit der umfangreichen Modernisierungsmaßnahme manifestiert T-Mobile seine Vormachtstellung im Datenbereich. Als einziger Mobilfunker Deutschlands kann T-Mobile eine flächendeckende EDGE-Versorgung in ganz Deutschland anbieten. Vodafone hat zwar schon einige Basisstationen auf EDGE erweitert, kann die EDGE-Technologie jedoch nicht bundesweit anbieten. Bei E-Plus ist unterhalb von UMTS nur GPRS im Einsatz. Bei dem Münchner Mobilfunker o2 werden im Rahmen der ersten großen Netzaufrüstungswelle nur diejenigen Stationen aufgerüstet, die durch einfache Software-Updates oder einen schnellen Baugruppentausch dafür vorgesehen sind.

Aber nicht nur beim Thema EDGE lässt T-Mobile die Konkurrenz derzeit schlecht aussehen. Auch beim Datenturbo HSDPA punktet der Konzern: Als erster Mobilfunkbetreiber in Deutschland hat T-Mobile das gesamte UMTS-Netz mit der HSDPA-Technik auf dem Niveau der zweiten Ausbaustufe, also mit HSDPA, das Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 3,6 Mbit/s bietet, versorgt.

UMTSfreie Zonen profitieren von EDGE-Einführung besonders

Am meisten profitieren von diesem EDGE-Ausbau diejenigen Kunden, die das Internet häufig außerhalb der Ballungsräume mobil nutzen oder in Gegenden mobil im Internet surfen, wo bisher kein UMTS eingeführt wurde und auf absehbare Zeit auch nicht bereitgestellt wird. 

Mit EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) sind derzeit Downloadraten von bis zu 220 Kbit/s im Downstream möglich. Das Hochladen von Daten (Upstream) bewältigt EDGE mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kbit/s. Das bedeutet für alle User, die irgendwo in der tiefsten Provinz eine mobile Internetverbindungen herstellen wollen, dass sie ab sofort mit fünffacher Geschwindigkeit im Internet unterwegs sind: Denn bisher waren die meisten Surfer auf dem Land mit GPRS, also mit 40 Kbit/s unterwegs.

Autor: MN

Weiterführende Informationen zu T-Mobile auf laptopkarten.de

Im Rahmen einzelner Unterpunkte setzt sich die laptopkarten.de-Redaktion ausführlich mit T-Mobile auseinander und beantwortet alle wichtigen Fragen rund um das Engagement T-Mobiles im Bereich des mobilen Internets.

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