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T-Mobile geht mit Flatrate auf die Kunden zu

07.04.2008

Die bereits vielfach angekündigte neue mobile Flatrate namens „webnwalk L“ von T-Mobile ist seit heute auf dem Markt. Da Einzelheiten zur neuen T-Mobile-Daten-Flat bereits in den zurückliegenden Monaten an die Öffentlichkeit gedrungen sind, können am heutigen Tag - zusätzlich zu den bereits bekannten Tatsachen - keine spektakulären Infos verkündet werden.

 

Nur soviel: Alleine die Bekanntgabe der neuen UMTS Flatrate hat den Markt für Datentarife gehörig durcheinander gewirbelt. Nicht nur dass Vodafone der Hauptkonkurrent im mobile Business die Preise im Datenbereich neu überdenken musste. Mit der Etablierung der T-Mobile Flat hat auch eine neue Reseller-Flatrate in den Markt der Datentarife Einzug erhalten. 

Neue Webnwalk-Flatrate kommt nah an Full-Flat heran

Diejenigen Kunden die sich im Rahmen der vielfach von T-Mobile angekündigten Internet-Offensive endlich eine echte Full-Flat im T-Mobile-Netz gewünscht haben, sollten nicht Trübsal blasen: Die „webnwalk L“ Flatrate ist zwar immer noch keine echte Flatrate - wie man diesen Tarif aus dem DSL-Bereich kennt - aber man muss T-Mobile zugestehen, dass der Konzern mit der neuen Daten-Flat ein ganz schönes Stück auf den Kunden zugeht.

Immerhin wurde im Rahmen der neuen „webnwalk L“- Flatrate die Volumen-Grenze, die man als Kunde nicht überschreiten sollte, von bisher 5 GB auf ganze 10 GB erhöht. D.h. T-Mobile stellt den Kunden zukünftig gegenüber der älteren Flatrate-Variante doppelt soviel Inklusivvolumen zur Verfügung. In Anbetracht der Tatsache, dass selbst Heavy-User, die viel mobil im Internet unterwegs sind, es schwer haben werden die 10 GB zu versurfen, kommt die „webnwalk L“- Flatrate sehr nah an eine Full-Flat heran.

Keine zusätzlichen Kosten bei Überschreitung der Volumen-Grenze

Die zweite wichtige Neuerung ist, dass der Kunde im Rahmen der neuen Flatrate das über die 10 GB hinausgehende Surfvolumen nicht mehr gesondert bezahlen muss. Bisher war es so, dass man ab der 5 GB Grenze für jedes darüber hinausgehende Megabyte zusätzlich zur Kasse gebeten wurde.

Im Rahmen der neuen „webnwalk L“ – Flatrate hat T-Mobile eine neue Variante eingeführt, mit der „zügellos surfende“ Kunden gezähmt werden sollen: Diejenigen die mobiles Internet sehr intensiv Nutzen und im Laufe eines Monats die 10 GB Volumen-Grenze durchbrechen surfen im jeweiligen Monat nur noch mit einer wesentlich niedrigeren Surfgeschwindigkeit. T-Mobile spricht in diesem Zusammenhang davon, dass die Geschwindigkeit auf 64 Kbit/s (im Download) und 16 Kbit/s (im Upload) reduziert wird.

Alles in allem wird eine Herabstufung bei der Surfgeschwindigkeit den meisten Kunden dennoch lieber sein als zusätzliche Kosten. Insofern  - aus Kundensicht - ein sehr positives Novum.  

Reaktionen der Konkurrenz

Wie bereits erwähnt hat die neue T-Mobile-Flatrate bereits vor ihrer Markteinführung für Wirbel gesorgt. Vodafone hat das eigene UMTS-Flatrate-Konzept neu überarbeitet und sich entschlossen die eigene Flatrate zu exakt den Konditionen anzubieten wie T-Mobile. D.h. wer sich für Vodafone entscheidet zahlt ebenfalls 34,95 Euro für die UMTS-Flat und wird bei Überschreitung der 10 GB Grenze gedrosselt.

Beim neuen Reseller-Angebot von Moobiair handelt es sich ebenfalls um eine UMTS-Flatrate bei der man die 10 GB Grenze nicht überschreiten sollte. Ähnlich wie bei der Konkurrenz werden auch Moobiair-Kunden bei Überschreitung der Volumen-Grenze über Einbußen bei der Geschwindigkeit sanktioniert. Aber im Gegensatz zu T-Mobile und Vodafone berechnet der Anbieter Radicens keinen Basistarif. D.h. Interessierte können den Moobiair-Tarif als reinen Datentarif buchen und sparen so rund 5 bis 10 Euro pro Monat.

Autor: MN

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