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UMTS Abdeckung: Qualitätsunterschiede bei Netz-Abdeckung der Anbieter

UMTS-Netze der Mobilfunkanbieter im Detail: Update 2010

Allgemeines zu den UMTS-Netzen in Deutschland

Allgemeines zur UMTS-Netzabdeckung in Deutschland

Entwicklung 2006 und Connect-Netztest 2006 

Entwicklung 2007 und Connect-Netztest 2007 

Entwicklung 2008 und Connect-Netztest 2008 

Entwicklung 2009 und Connect-Netztest 2009 

UMTS-Netzabdeckung der Anbieter im Detail  

Informationsseiten der Netzbetreiber zur UMTS-Abeckung 

Allgemeines zu den UMTS-Netzen in Deutschland

In Deutschland gibt es vier Netzbetreiber, die ein mehr oder weniger aufgerüstetes UMTS-Netz unterhalten. Insgesamt gesehen ist die UMTS-Netzabdeckung in der Bundesrepublik weit fortgeschritten. T-Mobile und Vodafone liefern sich seit Jahren ein Rennen um die Position des besten Netzanbieters. Beide D-Netze bieten inzwischen eine sehr gute Breitband-Performance, dennoch gibt es einige Unterschiede zwischen den UMTS-Netzen von T-Mobile und Vodafone.

Die Entwicklung bei den beiden kleineren Mobilfunkanbietern o2 und E-plus ist in den letzten Jahren sehr unterschiedlich verlaufen: Während o2 durch wohlüberlegte Investitionen zu den beiden großen Netzanbietern aufschließen konnte, hat sich E-plus hauptsächlich auf das Telefonie-Geschäft konzentriert und seine schwache Breitband-Infrastruktur bislang nur häppchenweise verbessert.

Allgemeines zur UMTS-Netzabdeckung in Deutschland

Alle Mobilfunkanbieter, die im Rahmen der UMTS-Auktion im Jahr 2000 eine Lizenz erworben hatten, waren vom Gesetzgeber aufgefordert, eine kontinuierlich steigende UMTS-Abdeckung in ihren Netzen anzustreben. So sollten nach und nach immer mehr Menschen die Möglichkeit  zu einer Nutzung der neuen UMTS-Netze erhalten. Bis Ende 2005 sollte jeder einzelne Anbieter eine mindestens 50-prozentige Netzabdeckung in seinem UMTS-Netz  garantieren.

Die großen Mobilfunkunternehmen T-Mobile, Vodafone, o2 und E-plus hatten bereits im Frühjahr 2004 ihre UMTS-Dienste freigeschaltet. Im Jahr 2008 lag die UMTS-Abdeckung in Deutschland laut Bundesnetzagentur je nach Anbieter zwischen 56 und 81 Prozent. UMTS ist in allen großen Städten und Ballungsräumen verfügbar, dazu entlang von Autobahnen, an Flughäfen und Bahnhöfen. Eine unterbrechungsfreie Nutzung ist deutschlandweit gewährleistet, da die UMTS-Technik abwärtskompatibel zu den 2G-Mobilfunknetzen ist und die Verbindungen je nach Verfügbarkeit zwischen den GPRS-Netzen und dem UMTS-Netz nahtlos übergeben werden.

Entwicklung 2006 und Connect-Netztest 2006

Im Jahr 2006 war der Breitband-Standard UMTS in den deutschen Funknetzen noch kaum präsent. Der Großteil der Millionen von Handys in Deutschland funkte noch im bewährten GSM-System (2G), das in den 90er Jahren aufgebaut worden war. Mobilfunk bedeutete 2006 noch in erster Linie Handy-Telefonie, nur sehr wenige Verbraucher nutzten mobile Datendienste. Per GPRS sind Datenraten von maximal 53 Kilobit pro Sekunde möglich, mit der Erweiterung EDGE  steigt die Übertragungsgeschwindigkeit auf bis zu 200 Kilobit pro Sekunde.

Der Marktführer T-Mobile tat sich 2006 durch die Einführung des 2G-Datenturbos EDGE hervor. Die Netztester der Fachzeitschrift Connect lobten die Verfügbarkeit und die hohen Datenraten im T-Mobile-Netz (399 Punkte, Note gut). Konkurrent Vodafone lag in der Connect-Bewertung nur knapp hinter T-Mobile (391 Punkte, Note gut). Auch das rote GSM-Netz bot laut Test stabile Verbindungen und ordentliche Datenraten. Der Mobilfunkanbieter o2 landete im Netzvergleich mit 359 Punkten (Note befriedigend) vor E-plus, der Abstand zu den D-Netzen war dennoch groß. Dank eines Roaming-Abkommens konnten o2-Kunden für die Datenkommunikation das Netz von T-Mobile nutzen. Der vierte Anbieter E-plus bekam im Netztest 2006 das schlechteste Ergebnis (348 Punkte, Note ausreichend). E-plus konzentrierte sich auf Telefonie und SMS und erfreute seine Kunden mit sehr günstigen Tarifen. Die Connect-Tester stellten aber deutliche Defizite bei der Netzqualität fest.

Entwicklung 2007 und Connect-Netztest 2007

Das Jahr 2007 brachte erstmals eine größere UMTS-Versorgung in der Fläche. Vodafone und  T-Mobile investierten kräftig in den Breitbandausbau. Davon profitierte auch der Anbieter o2, der zu diesem Zeitpunkt noch ein Roaming-Abkommen mit T-Mobile unterhielt. Die durchschnittlichen Datenraten in den D-Netzen lagen dank HSDPA-Aufrüstung bei rund 1,6 Megabit pro Sekunde im Download. Zum Vergleich: Mit herkömmlicher UMTS-Technik sind maximale Übertragungsgeschwindigkeiten von 384 Kilobit pro Sekunde möglich.

Beim großen Connect-Netztest 2007 schnitt der D-Netzbetreiber Vodafone am besten ab (401 Punkte, Note gut). Die Netztester bescheinigten dem Düsseldorfer Unternehmen die schnellsten Datenraten sowie eine hohe Zuverlässigkeit der Daten- und Sprachverbindungen. Geprüft wurden sowohl das GSM- als auch das UMTS-Netz der vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber. T-Mobile musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben (389 Punkte, Note gut). O2 bekam 362 Punkte und die Note befriedigend. E-plus hatte wie im Jahr zuvor auf günstige Tarife gesetzt und den Ausbau der Infrastruktur vernachlässigt. Daher musste sich das Unternehmen erneut mit dem vierten Platz (356 Punkte, Note befriedigend) begnügen.

Entwicklung 2008 und Connect-Netztest 2008

Im Jahr 2008 konnte T-Mobile als erster deutscher Netzbetreiber die HSDPA-Technologie auf dem Niveau der zweiten Ausbaustufe – sprich mit bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde im Downlink – im gesamten UMTS-Netz anbieten. Auch beim EDGE-Ausbau hatte die Telekom-Tochter die Nase vorn: Der GPRS-Turbo wurde inzwischen flächendeckend implementiert und garantiert seitdem auch dann schnelle Surf-Geschwindigkeiten, wenn weder UMTS-Netz noch WLAN zu Verfügung stehen.

Für seine Anstrengungen wurde der rosa Riese von der Connect-Redaktion zum Sieger des großen Netztestes 2008 gekürt. Vorjahresgewinner Vodafone rutschte auf Platz zwei. O2 hatte eine großangelegte Aufrüstungsoffensive gestartet und konnte seinen Vorsprung gegenüber E-plus deutlich ausbauen. E-plus besetzte wiederum den vierten Platz. Das Düsseldorfer Unternehmen glänzte mit guten, stabilen Sprachverbindungen. Die Datenkommunikation im UMTS-Netz hingegen hat E-plus schon viel zu lange vernachlässigt.

Entwicklung 2009 und Connect-Netztest 2009

Insgesamt gesehen sind alle vier Breitbandnetze in Deutschland im Jahr 2009 besser geworden. Die UMTS-Versorgung bewegt sich somit auf hohem Niveau.

Der Netztest 2009 brachte einige Überraschungen: Vodafone (459 Punkte, Note sehr gut) holte sich die Siegerkrone zurück und verwies den Konkurrenten T-Mobile auf Rang zwei (424 Punkte, Note gut). O2 beeindruckte die Connect-Netztester mit einer großangelegten Netzaufrüstung und konnte zu den beiden großen Telekommunikationsunternehmen aufschließen (412 Punkte, Note gut). Als erster deutscher Anbieter hat o2 in München HSPA+ eingeführt, womit eine Performance von bis zu 28 Megabit pro Sekunde möglich wird. E-plus landete abgeschlagen auf Rang vier (319 Punkte, Note ausreichend). Dennoch konnten auch die Grünen durch neue EDGE-Infrastruktur die Datenraten im E-plus-Netz beschleunigen. Während die anderen Netzbetreiber ihre Funknetze nahezu flächendeckend mit dem UMTS-Turbo HSPA ausgestattet haben, geht der HSDPA-Ausbau im E-plus-Netz nur langsam voran. 

Autor FN/MN

UMTS-Netzabdeckung der Anbieter im Detail auf laptopkarten.de

In Folgenden Beiträgen nehmen wir die Netzabdeckung der Mobilfunkunternehmen einzeln unter die Lupe:

Vodafone UMTS Netzabdeckung
T-Mobile UMTS Verfügbarkeit
o2 UMTS Verfügbarkeit
E-Plus (BASE) UMTS Netzabdeckung

Informationsseiten der Netzbetreiber zur UMTS-Abeckung

Auf den Internetseiten der Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus (auch BASE) werden Informationen zur jeweiligen UMTS-Abdeckung angeboten. Über die Eingabe der eigenen Postleitzahl kann man sofort überprüfen, ob ein UMTS-Netz im eigenen Postleitzahlen-Gebiet verfügbar ist.

Vodafone Funkabdeckung
T-Mobile Funkabdeckung
o2 UMTS Verfügbarkeits-Check
E-Plus (BASE) Funkabdeckung

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Anbieter für Internet via UMTS und HSDPA

HSDPA und UMTS AnbieterAlle Anbieter für mobiles Surfen

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T-Mobile: Beste Technik. Sehr gute Netzabdeckung. Netbook-Angebote. Vodafone: Hervorragende Netz-
Qualität. Tagestarif für Ausland.
O2: Gute Preise bei Datentarifen und Flatrates. HSDPA im Einsatz. E-Plus: UMTS verfügbar. Edge wird 2009 aufgerüstet. Tests mit HSDPA.
BASE: Der Flatrate-Spezialist. Gute Preise für mobiles Surfen. 1&1: Günstige Tarife für Internet im Vodafone-Netz. Attraktive Boni.
MoobiCent: Mobile DSL-Flat im gut ausgebauten Vodafone-Netz. MoobiAir: Fair-Flatrate für schnelles T-Mobile Netz.
Quickster: Mobile Internet Flat für das Surfen im Vodafone-Netz. Funkster: Fair-Flatrate für schnelles T-Mobile Netz.
Surfred: HSDPA-Flat für Vodafone-
Netz in Kooperation mit Drillisch.
Surfpink: Günstige Flatrate für T-Mobile-Netz.
Direct Mobile: Ableger von Bertelsmann bietet Flat für D2-Netz. Mobook: Flatrate für Vodafone-Netz. Viele Notebook-Bundles im Angebot.
Surf&Go: Billige mobile Flatrate von Mobilfunk-Provider Drillisch. Moblack: Anbieter für mobile Flatrate und Hotspot-Software.
Simplydata: Discounter-Flat für das D1-Netz. Keine Vertragslaufzeit.

Alle Datentarife und UMTS Flatrates für Mobiles Internet

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Zeittarife: Nutzer können jeden Monat Zeitkontingente versurfen. HSDPA Flatrates: Mobiles Internet auf DSL-Niveau.
Prepaid Datentarife: Spontane Stunden- und Tagesnutzung möglich. Auslandstarife: Auf Reisen über Mobilfunk im Internet surfen.
UMTS Zuhause Tarife: UMTS als DSL-Ersatz nutzen.

Laptopkarten, USB-Boxen, UMTS-Sticks und -Router

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Bei den meisten Notebooks, die derzeit verwendet werden, ist ein UMTS- bzw. HSDPA-Modem noch nicht an Bord. Wer mit seinem Laptop mobil im Internet surfen möchte ist auf ein externes Modem angewiesen. Angeboten werden zahlreiche Modelle.mehr...

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USB Boxen: Kabel-Modems mit USB-Anschluss für PC und Notebook. UMTS Router: Ideales Gerät für den UMTS Zugang mehrerer Teilnehmer.

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HSDPA und UMTS AbdeckungWie gut surft es sich im UMTS-Netz?

Wer über Funk im Internet surfen möchte, sollte sich über die Qualität des Netzes Gedanken machen. Grundsätzlich gilt: Schnelles Surfen mit DSL-Speed gibt es nur bei Anbietern, bei denen das UMTS-Netz bereits mit HSDPA aufgerüstet wurde.mehr...

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