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Vodafone: Netz und Netzabdeckung
Ratgeber: UMTS/HSDPA-Netzabdeckung bei Vodafone
Im mobilen Datenfunk ist Vodafone einstweilen unbestritten die Nummer Eins in Deutschland. Und diesen Platz will man behalten. Bei der Frequenzauktion im Frühjahr 2010 wurden für 1,43 Milliarden verschiedene Frequenzen gekauft, damit soll die Führungsposition gefestigt werden.
Mit den neuen Frequenzen im Bereich von 2000 Megahertz kann man die UMTS-Kapazitäten kurzfristig um 50 Prozent erhöhen. Mit den ersteigerten gepaarten Frequenzen im 2,6-Gigahertz-Band will Vodafone die neueste mobile Datenfunktechnologie LTE, genauer gesagt die FD-LTE Technik in die Städte bringen. Und mit den ungepaarten Frequenzen im gleichen Bereich (2,6 Ghz) hat man im Funkraum Platz für eine zweite, in China bereits erprobte Variante der LTE-Technologie, nämlich TD-LTE. So teilt das Unternehmen in einer Presseerklärung zur Auktion mit.
2011: LTE-Netz-Aufbau + UMTS- und HSPA-Netzausbau geht weiter
Der LTE-Ausbau von Vodafone schreitet 2011 zügig voran. Vodafone rüstet in den ländlichen Regionen Deutschlands Sendestationen mit der neuen Datenfunktechnik auf. Die ersten städtischen Netze will das Unternehmen in Düsseldorf und Krefeld in Betrieb nehmen. Bei UMTS liegt derzeit die angebotene Höchstgeschwindigkeit bei 21,6 Mbit/s im Download.
Im Netztest der Stiftung Warentest vom August 2011 kam das Unternehmen – zusammen mit der Deutschen Telekom – auf den ersten Platz; für das mobile Internet gab es die Note gut. Besonders schnell ist das Surfen, hier kann kein anderer Betreiber mithalten: Der Aufbau einer Webseite braucht in Ballungsgebieten 6 Sekunden, in ländlichen Regionen 10 Sekunden.
Mit dem Neuaufbau des LTE-Netzes wird nicht nur die LTE-Verfügbarkeit erhöht, sondern gleichzeitig das UMTS-Netz von Vodafone kräftig aufgerüstet. An rund 50 Prozent aller Vodafone-Standorte werden theoretische Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde angeboten. An mehr als 90 Prozent aller UMTS-Standorte sind derzeit theoretische Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde im Download möglich, so teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.
Technisch gesehen heißt dies, dass in der Hälfte des UMTS-Netzes von Vodafone die Datenfunktechnik HSDPA+ mit einem entsprechenden Surfstick genutzt werden kann. In 90 Prozent des Netzes steht HSDPA zur Verfügung.
2010: Start des LTE-Netz-Aufbaus
Folgerichtig beginnt Vodafone schon im September 2010 mit dem Aufbau eines LTE-Netzes, im nächsten Jahr soll es schon 1500 LTE-Basisstationen von Vodafone geben. „Wir werden mittelfristig alle Basisstationen in Deutschland auf die nächste Mobilfunkgeneration LTE hochrüsten. Mit diesen Investitionen wird der neueste Standard in den kommenden Jahren flächendeckend für unsere Kunden verfügbar. Wir werden sehr schnell mit der Erschließung der weißen Flecken beginnen und wollen von Beginn an Geschwindigkeiten von 3 Megabit pro Sekunde anbieten", erklärt Vodafone-Deutschland-Chef Friedrich Joussen. In den Städten könnten es auch bis zu 10 Megabit pro Sekunde sein.
Gleichzeitig begann der Konzern 2010 Orte, in denen es kein schnelles Internet gibt, per Mobilfunk ans schnelle Netz anzuschließen: In Mecklenburg-Vorpommern, in der Uckermark, in Thüringen und Sachsen wurde so für kleinere Gemeinden eine HSDPA-Infrastruktur für Internet-Zugänge geschaffen.

Beim Netztest 2010 der Zeitschrift Connect kam Vodafone mit der Bewertung sehr gut auf den ersten Platz. Wer einen schnellen Zugang fürs Internet sucht, kann mit Vodafone in der Stadt bei 91,2 Prozent der Verbindungen mit Geschwindigkeiten von über einem Megabit pro Sekunde (Mbit/s) beim Herunterladen der Daten rechnen, auf dem Land bei 69,1 Prozent der Verbindungen. Für das Herunterladen von drei Webseiten brauchte Vodafone in der Stadt durchschnittlich 8,9 Sekunden.
2009: Vodafone hat den schnellsten mobilen Internet-Zugang
Anfang des Jahres 2009 hat Vodafone, eigenen Angaben zufolge, etwa 20 000 GSM-Basistationen und deckt mit diesen mehr als 99 Prozent der Bevölkerung ab. Die über 13 000 UMTS-Basisstationen versorgen mehr als 80 Prozent der Bevölkerung mit mobilem Breitband-Zugang und Surfgeschwindigkeiten von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). An mehr als 350 sogenannten Hotspots in Deutschland werden sogar Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s erreicht, so die Angaben von Vodafone.
Beim Netztest 2009 der Zeitschrift „connect“ setzt sich das Unternehmen souverän auf den ersten Platz – mit der Gesamtnote sehr gut. Für den Aufbau einer Webseite im mobilen Internet braucht man bei Vodafone 5,7 Sekunden, der zweitschnellste T-Mobile – seit 2010 Telekom Deutschland – brauchte schon 1,5 Sekunden länger. Mit 2 Megabit pro Sekunde Durchschnittsgeschwindigkeit sind die Kunden am schnellsten im mobilen Internet unterwegs – die schnelle Datentransfer-Technologie HSPA ist bei Vodafone am besten ausgebaut. Fazit der Tester: „Wer unterwegs verlässlich hohe Datenraten braucht, liegt derzeit bei Vodafone genau richtig.“
2008: Auch auf dem flachen Land stark
Auch in Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte, wo die Konkurrenten schwächeln, ist das UMTS-Netz von Vodafone vergleichsweise sehr gut ausgebaut. Auf dem flachen Land kann man mit Geschwindigkeiten von einem Megabit pro Sekunde rechnen.
Beim Netztest 2008 der Zeitschrift „connect“ muss sich Vodafone diesmal den ersten Platz mit T-Mobile teilen. „Beim Telefonieren und beim Internet-Surfen und Download liegen die beiden Großen annähernd gleichauf“ so meinen die Tester. Wer große Dateien versenden müsse, sei bei T-Mobile besser dran. „Doch dafür hat Vodafone sein Netz in ländlichen Gebieten viel besser ausgebaut und bietet hohen Speed auch dort, wo andere lahmen“, so das abschließende Urteil.
2007: Beim Datennetz deutlich Erster
Vodafone baut das GSM-Netz verstärkt mit EDGE-Stationen aus. Bei UMTS und HSDPA hat das Unternehmen schon die Nase vorne – wenn die Tester der Zeitschrift „connect“ übers Land fahren, gibt es bei Vodafone bei 86 Prozent der Messungen eine UMTS- oder HSDPA-Verbindung.

Das ergab im Netztest 2007 als Endergebnis die Note „gut“ und brachte dieses Gesamturteil der Tester: „Wer Wert auf maximale Datenraten und hohe Zuverlässigkeit der Daten- und Sprachverbindungen legt, ist bei Testsieger Vodafone an der richtigen Adresse“.
2006: Der Lückenfüller EDGE fehlt noch
Zwar hat Vodafone sein UMTS-Netz schon zu diesem frühen Zeitpunkt stark ausgebaut, doch die weißen Flecke dazwischen machen Probleme – dort könnte man im GSM-Netz mit dem Datenbeschleuniger EDGE einigermaßen Abhilfe schaffen, doch den hat Vodafone (noch) nicht im Programm.
Deshalb kommt man im Netztest 2006 von „connect“ nur auf den zweiten Platz – aus Bahn und Auto ist die Datenübertragung zwar am stabilsten – doch nicht am schnellsten: Vodafone-Kunden, die in der Bahn online gehen, kommen im Schnitt nur auf 24,2 KBit/s, die Konkurrenz bringt es in der Frühzeit des mobilen Internet auf stolze 31 Kbit/s.
Autor: ET
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