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Telekom Deutschland und T-Mobile: Die Netzabdeckung
Ratgeber: Netz und Netzabdeckung bei der Telekom Deutschland GmbH
Die Telekom Deutschland GmbH – zu der seit 1. April 2010 auch die früher unter T-Mobile firmierende Mobilfunksparte gehört - investiert in ihr Datenfunknetz: Für 1,3 Milliarden wurden 2010 insgesamt 95 Megahertz an Funkraum gekauft, um das Mobilfunknetz weiter auszubauen. „Vor allem sind Kapazitäten für die stark wachsende Nachfrage nach mobilem Internet erforderlich“ so teilt das Unternehmen in einer Presseerklärung mit.
„Damit schaffen wir eine wesentliche Grundlage für die Steigerung des Umsatzes aus mobilem Datenverkehr, so wie es unsere Strategie vorsieht", erklärte Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied Deutschland der Deutschen Telekom AG. Die Deutsche Telekom hat damit auch die Grundlagen für den Aufbau eines LTE-Netzes geschaffen, das irgendwann einmal sogar Spitzengeschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde ermöglichen soll.
2012: Telekom geht als mehrfacher Testsieger ins neue Jahr
2011 war für die Telekom ein Jahr der großen Erfolge: Gleich bei drei Tests – durchgeführt von der Stiftung Warentest, dem Internetportal „Chip Online“ und der Zeitschrift „connect“ – landet das Unternehmen mit seinem Mobilfunknetz auf dem ersten Platz.
Die Telekom hat ihr Netz „in einer bisher nie gekannten Konsequenz auf den neusten Stand der Technik“ gebracht, so das Gesamturteil der „connect“-Tester. „Damit dominiert die Telekom den Netztest mit bisher nicht gekannter Souveränität“. Mehr Lob geht nicht.
Nachdem das UMTS-Netz in den Städten mit HSPA+ offensichtlich so gut ausgebaut wurde, dass der Nutzer nun auch per Mobilfunk Geschwindigkeiten erwarten kann, die er bisher nur vom heimischen Kabelanschluss kannte (das oberste Drittel erreicht mehr als 16 Mbit/s) baut die Telekom auch ihr LTE-Netz zügig aus. Zu den zahlreichen Basisstationen auf dem Lande, mit denen Regionen erschlossen werden, die bisher auf schnelles Internet verzichten mussten, kommt nun auch LTE in den Städten.
2011: Großer LTE-Ausbau bei der Telekom
Das Jahr 2011 steht bei der deutschen Telekom im Zeichen des LTE-Ausbaus. Nachdem das Unternehmen schon quer durch Deutschland zahlreiche LTE-Basisstationen für den stationären Gebrauch aufgebaut hat, kommen nun die Städte dran: Im Juli wurde in Köln das erste kommerzielle städtische LTE-Netz in Betrieb genommen, als nächstes sollen Hamburg und Augsburg folgen. In diesem Jahr will die Telekom noch in hundert Städten mit dem LTE-Ausbau beginnen, so Telekom-Vorstandssprecher Niek Jan van Damme in einem Interview mit dem Nachrichtenjournal „Focus“.
Gleichzeitig wird das HSPA+-Netz weiter aufgerüstet, die maximale Höchstgeschwindigkeit beim Herunterladen soll in Deutschland auf 42 Mbit/s erhöht werden, so kündigte die Telekom im Februar 2011 auf dem Mobile World Congress in Barcelona an. Seit April gibt es den ersten Datentarif mit der 42-Mbit/s Geschwindigkeit, seit Juni den passenden Surfstick mit eben diesem maximalen Download-Tempo.
Beim Netztest der Stiftung Warentest war die Telekom – zusammen mit Vodafone – Testsieger. Beim Herunterladen von großen Dateien bietet das Unternehmen mit 3,4 Mbit/s in Ballungsräumen und 2,5 Mbit/s in ländlichen Regionen die größten Geschwindigkeiten von allen Netzbetreibern an.
2010: LTE-Datenfunk - Telekom investiert in 4G-Technik
Bereits 2010 startete die Deutsche Telekom ein LTE-Netz in Deutschland. Da vor einem LTE-Ausbau in Ballungsgebieten nach Vorgaben der Bundesnetzagentur alle Orte versorgt werden müssen, die noch nicht über eine schnelle Internetanbindung ab einem Megabit pro Sekunde verfügen, bekommen erst einmal 500 dieser „weißen Flecken“ von der Telekom einen LTE-Anschluss. Weitere fünfhundert sollen entweder mit der langsameren UMTS-Technologie der zweiten Mobilfunkgeneration oder per DSL-Kabel versorgt werden. Erste LTE-Basisstationen errichtet das Unternehmen in Kyritz und in Ziesar (Brandenburg).
Ansonsten blieb im Jahr 2010 im Wesentlichen alles beim Alten: HSDPA steht schon seit zwei Jahren im gesamten UMTS-Netz der Telekom zur Verfügung, auch das GSM-Netz ist schon lange flächendeckend mit EDGE gerüstet. Die Zeitschrift „connect“ mutmaßt, die Telekom wolle in punkto Netzausbau womöglich erst richtig zuschlagen, wenn es mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE losgehe.
Im Netztest 2010 dieser Zeitschrift landet Telekom auf dem dritten Platz. Bei 84,2 Prozent aller Verbindungen in der Stadt kann man Download-Geschwindigkeiten von über einem Megabit pro Sekunde anbieten, auf dem Land bei 41,1 Prozent. Dafür geht das Herunterladen von Webseiten in der Stadt flott vonstatten: Für drei Seiten braucht der Kunde durchschnittlich 12,7 Sekunden. Das ergibt die Gesamtnote „gut“ und den dritten Platz.
2009: Ein gutes Netz, doch die Rivalen sind oft schneller
Betrachtet man die Ergebnisse des Connect Netztests 2009 brauchen Kunden, die bei T-Mobile mobil ins Internet gehen 7,2 Sekunden für das Herunterladen einer Webseite, beim Herunterladen von Mails wurde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 1,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) gemessen. Das ist deutlich besser als der Wert von O2 (1,1 Mbit/s), aber deutlich schlechter als das Ergebnis von Vodafone (2,1 Mbit/s).
Beim Surfen in der Stadt erreicht man nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 1,6 Mbit/s, und ist deutlich langsamer als O2 und Vodafone, die beide über 2 Mbit/s kommen. Genau so sieht es auf dem Land aus, hier ist T-Mobile rund halb so schnell wie die beiden Rivalen, so fanden die Tester der Zeitschrift „connect“ heraus. Im Netz-Test 2009 kam T-Mobile mit einem Gesamturteil von „gut“ 2009 auf den zweiten Platz – knapp vor O2 doch deutlich hinter Vodafone.
2008: Im Netzausbau richtig zugelegt
Im Jahr 2008 legt T-Mobile richtig zu: Als erster Anbieter in Deutschland hat der Mobilfunkbetreiber das gesamte UMTS-Netz mit einer HSDPA-Geschwindigkeit von bis zu 3,6 Mbit/s ausgestattet. An 240 Orten mit besonders hohem Verkehrsaufkommen wurde mit dem Ausbau von HSDPA in einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s begonnen, so das Unternehmen in einer Pressemeldung. T-Mobile hat die bundesweite Modernisierung seines Mobilfunknetzes 2008 vollständig abgeschlossen. An über 20.000 Mobilfunkstationen wurde die Systemtechnik gewechselt. Seit 2008 kann T-Mobile den Datenbeschleuniger EDGE im GSM-Netz der zweiten Mobilfunkgeneration flächendeckend im gesamten GSM-Netz anbieten.
Die Zeitschrift „connect“ honoriert das mit einem ersten Platz im Netz-Test 2008 und dem Gesamturteil: „T-Mobile hat bei der Optimierung seines Netzes ein sehr glückliches Händchen bewiesen, denn große Schwächen sind in keinem Bereich mehr zu verzeichnen“. Und beim mobilen Internet liege T-Mobile – wenn auch nur knapp - vor der Konkurrenz.
2007: Nachholbedarf bei UMTS
Connect-Netz-Test 2007: T-Mobile hat noch Nachholbedarf bei UMTS - im Schnitt werden nur 74 Prozent der Datenverbindungen über diese moderne Technologie abgewickelt, dafür ist das GSM-Netz schon ordentlich mit EDGE aufgerüstet. In einigen Ballungszentren wird schon die dritte Ausbaustufe von HSDPA gestartet, die nun Geschwindigkeiten von 7,2 MBit/s bringen soll. Gleichzeitig startet der Betrieb von HSUPA, das nun auch für das beschleunigte Senden von Daten im UMTS-Netz sorgt.
Im Netztest von „connect“ bringt das die Gesamtnote „gut“ und den zweiten Platz hinter dem Rivalen Vodafone.
2006: Die große Aufrüstung mit EDGE beginnt
Zwar liegt T-Mobile beim UMTS-Ausbau in der Fläche etwas hinter dem großen Rivalen Vodafone, dafür hat er begonnen sein GSM-Netz der zweiten Mobilfunkgeneration zu modernisieren – EDGE heißt die Technologie, welche die Daten in diesem Netz schneller macht. Erst mal wurde die Hälfte der 20 000 alten GSM-Basisstationen gegen neue von Ericsson ausgetauscht, dazu gab´s gleich EDGE. Damit gibt es nun auch in Regionen ohne UMTS Datenraten von bis zu 200 Kilobit pro Sekunde.
T-Mobile hat damit die schnellsten Datenraten im GSM-Netz zu bieten, das reicht beim „connect“ Netztest des Jahres 2006 für den ersten Platz und die Gesamtnote „gut“.
Autor: ET
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