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Websessions: Einfacher Tarif mit Vor- und Nachteilen
Datentarif-Check: Vodafone Websessions
Mit Websessions hat Vodafone seit Anfang 2007 einen Tarif im Programm, der insbesondere für Gelegenheitssurfer interessant ist. Dieser Tarif kommt ohne einen monatlichen Basispreis aus und man muss auch keinen Vodafone-Laufzeitvertrag abschließen.
Das Konkurrenzprodukt von T-Mobile gibt es seit Anfang 2008: Unter dem Namen Dayflat hat Vodafones größter Widersacher ebenfalls eine Tagesflatrate auf den Markt gebracht, die eine spontane Nutzung des Internets erlaubt ohne dass man sich vertraglich binden müsste.
Websessions-Datentarif im Detail: Surf-Stick mit Sim-Lock
Man erhält bei Bestellung eines WebSessions Pakets einen Vodafone Internet Stick mit HSDPA-Unterstützung. Allerdings wird der Surf Stick mit Sim-Lock ausgeliefert, damit er nicht im Netz eines anderen Anbieters verwendet werden kann.
Nur derjenige der sich nach drei Monaten für einen Vodafone-Laufzeitvertrag entscheidet, kann die Datenkarte auch außerhalb von Websessions nutzen. Ebenso wird der Simlock automatisch nach zwei Jahren aufgehoben. Wer bereit ist vor Ablauf der 24 Monate eine Gebühr von 100,- Euro an Vodafone zu entrichten, dem wird der UMTS-Surf-Stick sofort freigeschaltet.
Abrechnung beim Websessions-Tarif: Parkuhr-Prinzip
Beim Websessions-Tarif versurft der Nutzer zeitbasierte Festpreis-Pakete. Die Abrechnung einer Internet-Session erfolgt nach dem Parkuhrprinzip.
Vodafone beschreibt dieses Modell folgendermaßen: "Innerhalb des gewählten Zeitraums können Sie die Internet-Verbindung beliebig oft unterbrechen. Dabei gilt das Parkuhr-Prinzip. Das heißt, die WebSession läuft auch dann weiter, wenn Sie nicht online sind. Zum Beispiel endet die 24-Stunden-Session, die Sie um 9:47 Uhr bezahlt haben, genau 24 Stunden später, auch wenn Sie nicht die ganze Zeit online waren."
Vodafones Abrechnungsmodell hat gegenüber anderen Tagesflatrates einen entscheidenden Vorteil: Im Gegensatz zum Kalendertag-Abrechnungsmodell wird die Surfsession um Mitternacht vom Anbieter nicht unterbrochen. Bei der Tagesflat-Konkurrenz muss man nach 24 Uhr eine neue Tagesflat-Session starten (und bezahlen wohlgemerkt).
Websessions: Surfen im Internet zu Festpreisen
Beim Websessions-Tarif handelt es sich um einen klassischen Prepaid-Datentarif. Diese Tarife werden in erster Linie von Verbrauchern bevorzugt, die nur ab und an mobil ins Internet gehen, sprich der Datentarif richtet sich in erster Linie an Wenig-Surfer.
Die Websessions-Tarifstruktur im Detail:
- Kosten National:
15 Minuten: 0,49 €
24 Stunden: 3,95 €
7 Tage: 12,95 €
30 Tage: 39,95 €
- Websession International:
24 Stunden: 14,95 € - Websession International Pro:
24 Stunden: 29,95 €
Bezahlen kann der Kunde entweder über die Kreditkarte, eine Vodafone-Mobilfunkrechnung, eine CallNow-Karte oder ein CallYa-Konto.
Websessions-Tarif im Ausland nutzen
Den Websessions-Tarif kann man nicht nur national, sondern auch international nutzen.
Im Ausland gilt der Tarif Websessions International derzeit für 33 Länder: Ägypten (Vodafone), Australien (Vodafone), Belgien (Proximus), Bulgarien (MobilTel), Dänemark (TDK), Estland (Elisa), Finnland (Elisa), Frankreich (SFR), Griechenland (Vodafone), Großbritannien (Vodafone), Irland (Vodafone), Italien (Vodafone), Japan (Softbank), Lettland (Latvian), Liechtenstein (Mobilkom), Litauen (UAB Bite), Luxemburg (P & T), Malta (Vodafone), Neuseeland (Vodafone), Niederlande (Vodafone), Österreich (Mobilkom), Polen (Polkomtel), Portugal (Vodafone), Rumänien (Mobifon), Schweden (Vodafone), Schweiz (Swisscom), Slowakei (Orange), Slowenien (SI.Mobil), Spanien (Vodafone), Tschechische Republik (Vodafone), Türkei (Vodafone), Ungarn (Vodafone), Zypern (Cytamobile).
Zusätzlich wurde der Tarif Websessions International Pro eingeführt. Er gilt für folgende Länder: Hongkong (SmarTone), Indien (alle Netze von Vodafone Essar), Malaysia (Celcom), Singapur (MobileOne), Südafrika (Vodacom), USA (AT&T - Cingular Wireless).
Um die eigenen Kosten für die Nutzung der Partnernetze im Ausland im Griff zu behalten, behält sich Vodafone ab dem 01. September 2007 das Recht vor, allen Usern, die innerhalb einer Websessions-Zeiteinheit (egal welche!) mehr als 50 MB (Download und Upload) versurfen automatisch die Internetsession zu beenden.
Vodafone: Zahlreiche mobile Modems im Angebot
Was die Hardware anbelangt zählt Vodafone zu denjenigen Akteuren am Markt, bei denen die Kunden zwischen zahlreichen Modems auswählen können. Neben Datenkarten hat Vodafone auch stets moderne Surfsticks im Angebot.
Der Webssesions-Tarif wird zusammen mit einem Internet Stick verkauft. Der Preis des Prepaid Internet Sticks kann aktionsbedingt variieren, wobei Vodafone stets Wert darauf legt die Hardware zu subventionieren und die Konkurrenz aus dem Prepaid-Bereich preislich zu unterbieten.
Fazit: Gutes Netz, gute Hardware, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Websessions-Tarif überzeugt durch seine Einfachheit: Datenkarte bestellen, Software auf dem PC installieren, Zeitpaket auswählen und lossurfen. Allerdings hat der Paket-Tarif auch Nachteile:
- Datenkarte mit SIM-Lock
- ungenutzte Surfzeit verfällt
- eingeschränkte Auslandsnutzung
Der Websessions-Tarif hat aber ebenso entscheidende Vorteile:
- Vorteil des Parkuhrprinzips gegenüber Kalendertag-Abrechnung
- Hardware meist günstiger als bei Prepaid-Discountern
- Sehr gutes Netz - Testsieger beim Connect Netz-Test 2009
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