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Vodafone: iPhone-Vertrieb in 10 Ländern

09.05.2008

Wie der britische Mobilfunkkonzern soeben bekannt gegeben hat, darf Vodafone das begehrte iPhone von Apple zukünftig in 10 Ländern vertreiben. Die Briten hatten das Kult-Handy auch in Deutschland verkaufen wollen, verloren aber gegen T-Mobile, den größten Mobilfunkanbieter hierzulande.

Nun kommt Vodafone doch noch zum Zug: Das Unternehmen darf iPhones ab sofort in Italien, Griechenland, Portugal, Tschechien, der Türkei, Indien, Südafrika, Ägypten, Australien und Neuseeland verkaufen. Derzeit ist das Apple-Handy nur in sechs Ländern erhältlich: in den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland und Österreich. Das iPhone wird nur mit Vertragsbindung verkauft.

iPhone wird billiger: Preisrutsch bei T-Mobile

In Deutschland bietet T-Mobile das Gerät seit Dezember 2007 exklusiv und nur mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten an. Eine Klage gegen die Vertragsbindung beim iPhone-Verkauf hatte Vodafone im letzten Dezember ebenfalls verloren. Seit kurzem gibt es das Apple-Handy bei T-Mobile zu günstigeren Konditionen: Im Rahmen einer Sonderaktion kostet das iPhone mit acht Gigabyte Speicher bis Ende Juli zwischen 99 Euro (mit Complete XL-Tarif) und 249 Euro (mit Complete S). Die Geräteversion mit 16 Gigabyte Speicherplatz wird weiterhin 499 Euro kosten.

Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche will Apple-Chef Steve Jobs noch in diesem Quartal mit der Produktion eines UMTS-Handys beginnen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Aussagen des Chip-Herstellers Infineon. T-Mobile Österreich bestätigte außerdem, dass ein UMTS-fähiges iPhone schon bald erhältlich sein soll. Damit würde ab Herbst 2008 eine neue Generation von iPhones auf den Markt kommen.  

Autor: FN

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