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Vodafone will in Zukunft LTE

26.09.2008

Der Zweitgrößte deutsche Mobilfunkanbieter Vodafone testet derzeit – ähnlich wie T-Mobile – die Breitbandlösung LTE, die in einigen Jahren UMTS ablösen soll. Die ersten Tests werden gemeinsam mit Nokia Siemens Networks (NSN) durchgeführt und sollen schließlich zum kommerziellen Einsatz der LTE-Technologie auf dem Mobilfunkmarkt führen.

Für die LTE-Kooperation zwischen beiden Unternehmen liefert NSN die in mehreren bereits durchgeführten Feldversuchen erprobte LTE-Plattform. Bei der von NSN eingeführten LTE-Technik handelt es sich um eine vollständig IP-basierte Netzwerkarchitektur, die sich laut Unternehmensangaben durch eine bessere Skalierbarkeit und ein günstigeres Kosten-/Nutzenverhältnis gegenüber gängigen Netz-Lösungen auszeichnet. Kernelemente der Netz-Infrastruktur sind kleine, modular aufgebaute „Flexi-Multimode“-Basisstationen, die sich laut NSN durch eine hohe Energieeffizienz auszeichnen. Die zukünftige LTE-Netzarchitektur ist auf multimedia-Breitbanddienste mit extrem hohen Datenraten ausgelegt. In Zukunft soll LTE das hundertfache Traffic-Aufkommen heutiger UMTS-Dienste bewältigen.

LTE ermöglicht „Voice Call Continuity“

Vodafone verspricht sich von der Einführung der LTE-Technologie in den kommenden Jahren neben dem wesentlich höheren Datendurchsatz auch kürzere Verzögerungszeiten. LTE soll in Zukunft in den Mobilfunknetzen für Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 173 Mbit/s im Download und 58 Mbit/s im Upload sorgen. Derartige Maximalraten erlauben auch die Realisierung von Multimedia-Anwendungen wie HDTV-Streamings in Mobilfunknetzen.

Darüber hinaus will Vodafone im Rahmen zukünftiger LTE-Technologien auch VoIP-Lösungen in das mobile Angebot integrieren. Ebenso soll auch die so genannte „Voice-Call-Continuity-Lösung“ von NSN eingesetzt werden. „Voice Call Continuity“ kann Daten automatisch zwischen WLAN und regulärem Mobilnetz übergeben, wenn der Nutzer die Grenzen des jeweiligen Abdeckungsbereiches überschreitet.

Autor: MN

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