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Vodafone legt Websessions-Datentarif neu auf

26.02.2008

Nachdem T-Mobile im laufenden Jahr eine neue Tages-Flatrate für mobiles Internet  auf den Markt gebracht hat, war es nur eine Frage der Zeit bis der Hauptkonkurrent im Bereich mobiles Internet, der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter Vodafone seinen in die Jahre gekommenen Prepaid-Datentarif namens Websessions überarbeitet. In Zukunft soll eine Stunde Internetsurfen auf Prepaid-Basis im deutschen Vodafone-Netz 2,95 Euro kosten.

Das Surfen im Internet ist bei Vodafone aber zunächst zeitlich limitiert. Nur bis zum 30. April gilt das WebSessions-Angebot bei dem man für 4,95 Euro einen ganzen Tag lang im Internet surfen kann.  Ab dem 1. Mai 2008 wird der Preis für den 24stündigen Prepaid-Datentarif aber wieder nach oben klettern. Dann verlangt Vodafone 7,95 Euro für einen ganzen Tag. Im Vergleich zum bisherigen Preis von 14,95 Euro surft man dennoch auch ab Mai zum Schnäppchenpreis.

Prepaid-Datentarif-Varianten werden aufgewertet

Darüber hinaus werden übrigen Websessions-Tarife ab ersten Mai aufgewertet: Beim kleinsten Websessions-Datentarif-Paket sind ab sofort statt 15 ganze 30 Minuten inklusive. Der Preis für die Internetsession in Höhe von 1,95 Euro bleibt dabei gleich.

Wem eine halbe Stunde nicht genügt kann für 2,95 Euro eine ganze Stunde im Vodafone-Netz surfen. Die bisherige Zwei-Stunden-Variante für die 9,95 Euro berechnet wurden entfällt hingegen.

Darüber hinaus kann man den auch den überarbeiteten Websessions-Prepaid-Datentarif wieder im Ausland nutzen: Für 24 Stunden Internet werden 14,95 Euro fällig.

Prepaid-Datentarif gilt für GPRS- und UMTS-Netz inkl. HSPA

Den überarbeiteten Websessions-Datentarif können sowohl Vodafone Vertragskunden in Anspruch nehmen als auch Kunden, die keinen Vodafone-Vertrag besitzen und einfach spontan im Internet surfen wollen.

Wer für den Zugang zum UMTS-Netz ein UMTS-Modem benötigt, kann im Rahmen der Bestellung eines Websessions-Paketes ein UMTS-Modem kaufen. Angeboten werden sowohl Laptopkarten als auch Surfboxen.

Allerdings sollte man sich vor einem Kauf vor Augen führen, dass die im Rahmen des Websessions-Tarifs angebotene Hardware nur mit der mitgelieferten SIM-Karte funktioniert. Wer die Hardware anderweitig nutzen möchte, muss sich bei Vodafone quasi „freikaufen“: Entweder man schließt einen Laufzeitvertrag bei Vodafone ab oder man wartet 24 Monate oder man zahlt zusätzlich 100 Euro an Vodafone.

Die UMTS-Modems, die im Rahmen des Websessions-Tarifs erworben werden, können nur für paketvermittelte Datendienste im UMTS- und GPRS-Netz von Vodafone genutzt werden. Vodafone schränkt die UMTS-Nutzung hinsichtlich Geschwindigkeit nicht ein, so dass man von der vollen Bandbreite, also Daten-Downloads von bis zu 7,2 Mbit/s, profitieren kann. Internet-Telefonie darf laut Vodafone mit dem WebSessions-Prepaid-Datentarif nicht genutzt werden.

Autor: MN

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