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Datentarife im Netz von Telefónica O2

Tarif-Check: Prepaid- und Postpaid-Datentarife für das Netz von o2

O2 bietet mit seinen Flatrates eine bestimmte Datenmenge für schnelles Internet, kombiniert mit einer Höchstgeschwindigkeit beim Surfen; diese Tarife laufen unter „Surf Flat“.  Die Prepaid-Pakete bieten unter den Bezeichnungen „Tagesflat“ beziehungsweise „Monatsflat“ Zeitpakete mit unterschiedlichem Datenvolumen und unterschiedlicher Höchstgeschwindigkeit.

Datenflatrates im Netz von O2 haben auch die Anbieter Surfstick.de, Klarmobil und Discosurf. Prepaid-Tarife im O2-Mobilfunknetz werden vertrieben vom Kaffeeröster Tchibo und der Marke Fonic, einem O2-Tochterunternehmen.          

Vertragstarife: Die „Surf Flats“ von O2

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O2 hat drei sogenannte Datenflatrates im Angebot; bei diesen Tarifen gibt es gegen eine feste monatliche Grundgebühr eine bestimmte Datenmenge fürs schnelle Internet und ein bestimmtes Höchsttempo für die Nutzung des mobilen Internet.

Die „Surf Flat M“ ist für gelegentliches Surfen gedacht, hier gibt es 1 Gigabyte Datenmenge für schnelles Internet mit einem Höchsttempo von 3,6 Mbit/s. Das kostet im Monat 15 Euro. Die „Surf Flat L“ hat 5 Gigabyte mit einem Höchsttempo von 7,2 Megabit pro Sekunde, hier zahlt der Kunde 25 Euro. Für 35 Euro monatlich gibt es schließlich  7,5 Gigabyte Datenvolumen für schnelles mobiles Internet, an – theoretischem – Höchsttempo werden hier 14,4 Mbit/s geboten. 

Bei  den Tarifen wird eine Anschlussgebühr von 29,99 Euro fällig.  Bei allen Tarifen gilt: Wenn das Datenvolumen ausgeschöpft ist, wird das Tempo auf 64 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) beim Herunterladen von Daten reduziert.  

Die Tarife gibt es in zwei Varianten: Einmal ohne feste Laufzeit und einmal mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Die Verträge ohne feste Laufzeit können mit einer Frist von 30 Tagen gekündigt werden.  Bei den Verträgen mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren zahlt der Kunde zwei Monate lang keine Grundgebühr. Er spart damit auf die gesamte Mindestlaufzeit gerechnet über acht Prozent.

Zu den Tarifen können Geräte dazu bestellt werden, diese Surfsticks oder mobilen Router sind zu günstigen Marktpreisen erhältlich.     

Surfen per Prepaid mit O2: Tages- und Monatsflats 

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An Prepaid-Tarifen gibt es bei O2 die sogenannte „Tages-Flat“ für 3,50 Euro pro Kalendertag mit 1 Gigabyte Datenmenge und einem Maximaltempo von 7,2 Megabit pro Sekunde. Die „Monats-Flat M“ bietet ebenfalls 1 Gigabyte Datenvolumen allerdings nur mit 3,6 Mbit/s dieses Paket kostet 15 Euro. Deutlich mehr, nämlich 5 Gigabyte mit 7,2 Mbit/s gibt es bei der „Monats-Flat L“ für 25 Euro pro Zeitpaket. Die „Monats-Flat XL“ schließlich bietet für 35 Euro pro Monat 7,5 Gigabyte mit einem maximalen Tempo von 14,4 Mbit/s.  

Um diese Tarife zu nutzen kauft man für einmalig 29,99 Euro einen Surfstick samt O2-Simkarte. Dieser O2 Prepaid Surfstick funktioniert aber nur mit der entsprechenden O2-Simkarte, hat also ein Simlock. Will man ihn innerhalb der ersten zwei Jahre entsperren, werden 99 Euro fällig. Bei allen Prepaid-Tarifen gilt: Ist die Datenmenge aufgebraucht, wird die Geschwindigkeit auf 64 Kilobit pro Sekunde reduziert.    

Datenflats im Netz von O2: Surfstick.de

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Im Netz von O2 ist auch unterwegs, wer einen Tarif bei Surfstick.de bucht. Hier gibt es Tarife mit einem Monat Laufzeit und Tarife mit einer Laufzeit von zwei Jahren.

Bei den Monatstarifen gibt es folgendes Angebot: Die „1 GB Datenflat“ bietet ebendiese Menge für 15 Euro pro Monat bei 3,6 Mbit/s.  Die „5 GB Datenflat“ kostet 25 Euro bei 7,2 Mbit/s. Für die „7,5 GB Datenflat“ werden 35 Euro pro Monat fällig mit 14,4 Mbit/s. Bei diesen drei Tarifen wird eine Anschlussgebühr von 29,99 Euro fällig. 

Bei den Zweijahresverträgen von Surfstick.de kostet die „1GB Datenflat“ rechnerisch 7,50 Euro im Monat mit 3,6Mbit/s, für die „5 GB Datenflat“ werden effektiv im Monat 14,50 Euro mit 7,2 Mbit/s fällig;  für die 7,5 GB Datenflat zahlt der Kunde im Endeffekt 22,50 Euro im Monat und bekommt 14,4 Mbit/s.

Die Tarifkonstruktion sieht bei den Zwei-Jahrestarifen von Surfstick.de so aus: Der Vertragspartner O2 stellt dem Kunden monatlich einen bestimmten Betrag in Rechnung. Die Firma Sparhandy, welche die Verträge abwickelt, zahlt am Monatsende einen Betrag zurück auf das Konto des Kunden. Dazu kommen noch Freimonate. So ergibt sich rechnerisch die effektive monatliche Zahlung, also der Betrag, den der Kunde dann am Ende pro Monat zahlt. Bei Surfstick.de gibt es zu allen Tarifen, also Monatstarifen wie Zwei-Jahres-Tarifen – den Surfstick für einen Euro dazu. Wird die jeweils angebotene Datenmenge erreicht, wird das Tempo der Verbindung auf 64 Kbit/s herunter gesetzt.  

Die zwei Tarife von Klarmobil 

Klarmobil

Auch Klarmobil nutzt für seine Datendienste das Netz von O2. Derzeit gibt es zwei Datenflats, die auf der Webseite des Unternehmens zusammen mit Surfsticks angeboten  werden: Bei der „Internet Flat 500“ gibt es 500 Megabyte pro Monat Datenmenge für schnelles Surfen, das Höchsttempo liegt hier bei 7,2 Mbit/s. Das kostet im Monat 9,95 Euro. Für den dazugehörigen Surfstick werden einmalig 29,95 Euro fällig.

Mit der „Internet Flat 5000“ hat man 5 Gigabyte Datenmenge für schnelles mobiles Internet bei einem theoretischen Höchsttempo von 7,2 Mbit/s, dafür werden jeden Monat 19,95 Euro fällig.  Der dazugehörige Surfstick ist für 39,95 Euro zu haben.  

Für beide Klarmobil-Laptop-Tarife gilt: Das Startpaket kostet 9,95 Euro, allerdings gibt es zehn Euro Guthaben dazu. Wird das Datenvolumen erreicht, wird das Tempo auf 64 Kbit/s heruntergefahren. Die bei den Tarifen mitgelieferte Sim-Karte kann in einem Handy oder Smartphone auch zum Telefonieren verwendet werden. Die Verträge haben keine feste Laufzeit.

Discosurf bietet fünf Flats im Netz von Telefónica O2

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Die Marke Discosurf bietet fünf Datentarife im O2-Netz. Zwei haben keine Mindestlaufzeit, drei eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren.

Die beiden Tarife mit unbestimmter Laufzeit sind „Discosurf S“ und „Discosurf M“. Mit „Discosurf S“ zahlt der Kunde 7,95 Euro monatlich für 500 Megabyte schnelles Internet. Mit „Discosurf M“ gibt es 1 Gigabyte für monatlich 9,95 Euro. 

Bei beiden Tarifen werden 7,2 Mbit/s als Höchsttempo bis zum Erreichen des Datenvolumens angeboten, danach wird das Tempo auf 64 Kbit/s gedrosselt. Es wird eine einmalige Anschlussgebühr von 24,95 Euro fällig. Die Tarife können mit oder ohne Surfstick bestellt werden, der Stick kostet nochmal 34,95 Euro zusätzlich.        

Die Tarifgruppe mit Verträgen von mindestens zwei Jahren Laufzeit trägt die Bezeichnung „O2 go“. Hier bietet  „O2 go M“ 1 Gigabyte mit 3,6 Mbit/s Höchstgeschwindigkeit für 7,99 Euro pro Monat. „O2 go L“ hat 7,2 Mbit/s und ein Datenvolumen von 5 Gigabyte für 14,99 Euro monatlich. „O2 go XL“ offeriert schließlich 7,5 Gigabyte mit einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von 14,4 Mbit/s, dafür zahlt der Kunde pro Monat 22,99 Euro. Den UMTS-Stick gibt es bei diesen drei Tarifen umsonst dazu, Anschlussgebühren werden keine fällig.     

  

Prepaid-Tarife im Netz von O2: Fonic und Tchibo

Im Prepaid-Bereich wird das O2-Netz vermarktet von der O2-Tochter Fonic.  Fonic bietet einen Surftarif für Lapops an: 2,50 Euro pro Kalendertag zahlt man für 500 Megabyte Datenmenge. Das Besondere: wer zehn Tage in einem Monat gebucht hat, surft ab dem elften Tag umsonst, pro Monat zahlt man also nicht mehr als 25 Euro. Die Datenobergrenze für den Monat liegt bei 5 Gigabyte. Für die Simkarte werden einmalig 9,95 Euro (einschließlich Versand) fällig, für Surfstick und Sim-Karte 29,95 Euro (ebenfalls einschließlich Versand). Der Surfstick bietet 7,2 Megabit pro Sekunde als Höchstgeschwindigkeit. Sind die jeweiligen Datenvolumen für den Tag oder den Monat ausgeschöpft, wird das Tempo allerdings auf 64 Kilobit pro Sekunde herabgesetzt.

Prepaid-Tarife im O2-Netz hat auch der Kaffeeröster Tchibo im Angebot. Die „Internet-Tages-Flatrate“ bietet 1 Gigabyte Datenmenge für einen Tag, das kostet dann 2,95 Euro. 500 Megabyte für einen Monat schlagen bei der „Internet-Flatrate L“ mit 9,95 Euro zu Buche. Das Ein-Monats-Zeitpaket mit einer Datenmenge von 5 Gigabyte für schnelles Surfen trägt bei Tchibo die Bezeichnung „Internet-Flatrate XL“ und kostet 19,95 Euro.    

Die drei Tchibo-Tarife werden mit einem Höchsttempo von 7,2 Mbit/s angeboten, ist das jeweilige Volumen aufgebraucht, wird auch hier die Geschwindigkeit auf 64 Kbit/s heruntergefahren. Der dazugehörige Stick kostet 29,90 Euro, er hat ein Simlock, ist also nur mit der Tchibo-Karte nutzbar. Die Entsperrung kostet innerhalb der ersten beiden Jahre 49 Euro.

Das Netz von O2 im Test

Im Netztest 2010 von connect kam Telefónica O2 noch mit der Note „gut“ auf den zweiten Platz. Beim Netztest der Stiftung Warentest gab es beim Laptop-Surfen die Note befriedigend. Nach Ansicht dieser Tester ist dieses Netz geeignet für Surfer, die zwar regelmäßig im Internet sind, aber dabei nicht größere Dateien herunterladen und die für das mobile Internet nicht so viel Geld ausgeben wollen.   

Beim aktuellsten Netztest der Zeitschrift „connect“ landete Telefónica O2 mit der Gesamtnote „ausreichend“ nur noch auf dem dritten Platz. Der Mobilfunkbetreiber bietet aber finanziell mit seinen Tarifen günstigere Konditionen, als die in den Tests besser platzierten Mitbewerber. 

Autor: ET

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