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Daten-Flatrates mit Startguthaben

Ratgeber: Alle Datenflat- und Surfstick-Angebote mit Startguthaben im Vergleich

Prepaid-Datentarife haben oft ein Startguthaben, mit dem man gleich im Internet surfen kann. Im Preis für die Sim-Karte oder den Surfstick ist dieses Startguthaben bereits enthalten; oft ist das Startguthaben sogar höher als der Preis für das Startpaket. Das gilt jedoch nur für Sim-Karten, nicht für Surfsticks.

Bei einigen Anbietern gibt es das Startguthaben immer, bei anderen nur bei Sonder-Aktionen. Manche Anbieter locken mit einem hohen Startguthaben, verlangen dafür jedoch happige Preise für den Surfstick.

Surfstick oder Sim-Karte

Schließt man einen Prepaid-Datenvertrag ab, wird ein Preis für die Sim-Karte beziehungsweise den Surfstick verlangt. Eine Sim-Karte kostet meist um die zehn Euro. Darin ist bei fast allen Prepaid-Anbietern ein Startguthaben enthalten, das in der Regel zehn Euro beträgt. Das bedeutet, dass man gleich lossurfen kann, ohne das Guthaben aufladen zu müssen. Manchmal ist das Startguthaben nur eine begrenzte Zeit lang gültig. Hat man es bis zum Ablauf der Frist nicht genutzt, verfällt es.

Kauft man einen Surfstick mit einem Prepaid-Datentarif, zahlt man entweder je einen gesonderten Preis für den Surfstick und die Sim-Karte oder man bekommt Surfstick und Sim-Karte als Paket. Bei beiden Modellen gibt es oft ein Startguthaben, das jedoch geringer ausfallen kann, als wenn man nur eine Sim-Karte benötigt.

Startguthaben von 7 bis 20 Euro

blau

Manche Anbieter locken mit besonders hohen Startguthaben. So gibt es beim Kauf des Blau.de Surfsticks ein Startguthaben von 20 Euro. Allerdings kostet der Surfstick inklusive Sim-Karte 79 Euro. Zieht man das Startguthaben vom Kaufpreis ab, bleiben immer noch 59 Euro für den Surfstick, der übrigens nur 3,6 Megabit pro Sekunde im Download ermöglicht.

bildmobil

Dass es auch günstiger geht, zeigen die Preise bei Bildmobil. Dort kostet der Surfstick 3,6 Mbit/s inklusive Sim-Karte 24,95 Euro. Darin sind 6,99 Euro Startguthaben enthalten. Netto bleiben also 17,96 Euro für den Surfstick. Für 29,95 Euro erhält man bei Bildmobil den Surfstick 7,2 Mbit/s. Auch hierin sind 6,99 Euro Guthaben enthalten. Benötigt man nur eine Sim-Karte oder Micro-Sim-Karte, zahlt man bei Bildmobil 9,95 Euro und erhält zehn Euro Startguthaben.

telekom

Ebenfalls zehn Euro Startguthaben erhält man bei den Xtra Web’n’walk Tarifen der Telekom. Der Preis für die Sim-Karte beträgt zehn Euro, für die Micro-Sim-Karte 9,95 Euro. Allerdings sind die Folgekosten für den Tarif mit 4,95 Euro für die Tagesflat deutlich höher als bei Bildmobil, wo die Wochenflat nur 6,99 Euro kostet.

congstar surf stick

Günstiger im Netz der Telekom kann man mit Congstar surfen. In einer bis zum 31. Juli 2011 befristeten Aktion kostet der Prepaid Internet Stick 29,99 Euro. Darin ist viermal die Internet-Tagesflat enthalten, die 2,49 Euro pro Kalendertag kostet. Der Preisvorteil beträgt somit knapp zehn Euro. Allerdings werden Versandkosten von 9,99 Euro erhoben.

Fazit: Hohe Startguthaben bringen oft keine Vorteile

Bei Prepaid-Angeboten sollte man sich nicht von einem hohen Startguthaben verlocken lassen. Vor Vertragsabschluss muss man die tatsächlichen Kosten genau durchrechnen. Dazu gehören der Preis für die Sim-Karte, wahlweise mit oder ohne Surfstick, Versandkosten sowie der Tarif-Preis fürs Surfen.

Von diesen Kosten kann man dann das Startguthaben abziehen und so feststellen, welcher Tarif für die eigenen Bedürfnisse tatsächlich günstig ist. Der scheinbare Vorteil eines hohen Startguthabens löst sich dann oft ganz schnell in Luft auf.

Autor: MB

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