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iPhone schenken wird erschwert: Nur noch zwei Geräte pro Person

28.10.2007

Apple versteht es wunderbar mit wenigen Mitteln einen Hype entstehen zu lassen. Der neueste Trick des Konzerns beruht darauf, dass das iPhone zum kostbaren Gut erhoben werden soll: Das Unternehmen schränkt im Weihnachtsgeschäft den Verkauf des Handys in den USA auf zwei iPhones pro Käufer ein.

Zusätzlich führt Apple auch bei der Bezahlung ein Novum ein: Das iPhone darf nicht mehr bar bezahlt, sondern nur noch mit Karte bezahlt werden. "Die Beschränkung des Verkaufs auf zwei iPhones pro Person hilft uns sicherzustellen, dass für diejenigen, die für sich oder als Geschenk welche kaufen möchten, genug Geräte vorhanden sind", teilte eine Apple-Sprecherin mit.

Verbot von Barzahlungen soll Wiederverkäufer ausbremsen

Um Mehrfachkäufer besser erkennen zu können erhalten Kunden das iPhone nur noch, wenn sie mit einer Kreditkarte bezahlen. Auf diese Weise möchte der Konzern vermeiden, dass die Exklusivpartnerschaft mit dem Mobilfunkanbieter AT&T durchbrochen wird und einzelne Wiederverkäufer iPhones in großen Mengen als gehackte iPhones ohne SIM-Lock weiter verkaufen.

Solche gehackten iPhones können nämlich auch mit anderen SIM-Karten in anderen Mobilfunknetzen genutzt werden. Ansonsten lässt sich das iPhone in Amerika nur mit einer SIM-Karte von AT&T betreiben. Offensichtlich werden viele iPhones auf dem Markt gar nicht mehr mit einem AT&T-Vertrag verkauft. Dies sorgt nicht nur bei dem US-Mobilfunkbetreiber für Umsatzausfälle, sondern auch bei Apple, denn der Konzern erhält –wie aus unbestätigten Berichten hervorgeht – von diesen Einnahmen Prozente.

iPhone könnte zu einem beliebten Weihnachtsgeschenk werden

Die offizielle Stellungnahme von Apple geht aber auf die Problematik mit den gehackten Geräten gar nicht ein. Man möchte einfach jedem Kunden die Chance geben, das iPhone als Geschenk für Weihnachten erwerben zu können. Und damit man dem zu erwartenden Kundenansturm gerecht werden kann, müssten bereits vorab einige Regelungen getroffen werden.

Zahlreiche Experten gehen nämlich davon aus, dass das iPhone in diesem Jahr ein populäres Weihnachtsgeschenk sein wird. Der Apple-Konzern hat in den USA nämlich seit der Markteinführung Ende Juni bis Ende September bereits rund 1,4 Millionen iPhones verkauft.

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