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iPhone hat kein UMTS: Warum? Wieso? Weshalb?

Die fehlende Anbindung an UMTS wurde bereits im Vorfeld des iPhone-Verkaufs häufig als einer der wichtigsten Kritikpunkte angeführt. Und tatsächlich ist die fehlende UMTS-Konnektivität ein Wermutstropfen, da der Ausbau des UMTS-Netzes in Deutschland im Vergleich zu Amerika weiter ist und ein UMTS-iPhone durchaus Sinn gemacht hätte.

Monatelang wurde darüber gerätselt, warum man beim iPhone auf UMTS verzichtet habe. Bei der Ankündigung des Verkaufsstarts in England bestätigte Steve Jobs die Vermutung einzelner Fachredakteure, dass Akkulaufzeiten bei Apples Überlegungen eine Rolle gespielt hätten. Der Konzernchef wies darauf hin, dass der Energiebedarf eines UMTS-Funkmoduls viel zu hoch wäre und die Akkulaufzeit stark verkürzen würde. Dennoch werde man sich dieser Problematik annehmen, damit zukünftige iPhone-Modelle mit einer UMTS-Unterstützung arbeiten können.

T-Mobile-Netz bietet EDGE im gesamten Bundesgebiet

Bekanntermaßen hat Apple für den Verkauf des iPhones in Deutschland nur einen einzigen Partner ausgewählt, den magentafarbenen Konzern aus Bonn. In Anbetracht der Tatsache, dass das iPhone die meiste Zeit über EDGE funkt, eine gute Entscheidung.

Denn T-Mobile bietet in Deutschland für das Übertragungsverfahren EDGE die beste Netzabdeckung. Als einziger Mobilfunkanbieter kann T-Mobile bei EDGE eine flächendeckende Abdeckung im gesamten Bundesgebiet gewährleisten.

T-Mobile Coverage Info

UMTS nicht überall verfügbar

Bei der Diskussion um die fehlende UMTS-Anbindung wird von Befürwortern der Apple-Entscheidung oft auch das Argument angeführt, dass UMTS im Gegensatz zu EDGE nicht überall im Land verfügbar ist. Das ist mit Sicherheit richtig. Derzeit funktioniert UMTS meist nur in den Städten und Ballungszentren. Auf dem Land muss man auf andere Standards wie GSM, GPRS oder eben EDGE ausweichen.

Unterm Strich ist UMTS zwar doppelt so schnell wie EDGE, aber dafür nicht im gesamten Bundesgebiet einsetzbar. Der UMTS-Datenturbo HSDPA ist in einigen Großstädten verfügbar und hat derzeit nur bei T-Mobile und Vodafone einen Ausbaugrad erreicht, der zufrieden stellend ist. Das Münchner Unternehmen o2 bietet HSDPA erst in sechs Städten an. Bei E-Plus sind HSDPA-Netz-Erweiterungen erst für 2008 geplant.

Download-Geschwindigkeiten
Übertragungs-Technik max. Downloadrate 1 MByte-Download
GPRS 54 KBit/s 152 Sekunden
EDGE 217 KBit/s 38 Sekunden
UMTS 384 KBit/s 21 Sekunden
HSDPA 3600 KBit/s 2 Sekunden
WLAN 11000 KBit/s 0,7 Sekunden

T-Mobile punktet bei WLAN Dank bestem Hotspot-Netz

Wer beim iPhone nicht auf schnelle Downloads verzichten möchte, den wird es freuen, dass die Entwickler eine WLAN-Anbindung berücksichtigt haben. Und mit WLAN ist man bekanntermaßen noch um einiges schneller im Netz unterwegs als mit UMTS.

Und auch hinsichtlich der WLAN-Technologie zeigt sich, dass Apple für die Vermarktung des iPhones den richtigen Anbieter ins Boot geholt hat. Schließlich verfügt T-Mobile mit 8.600 Hotspots über das umfangreichste deutsche WLAN-Netz. Dementsprechend wurde HotSpot von T-Mobile von der Fachzeitschrift connect als bestes HotSpot-Netz des Jahres 2007 ausgezeichnet.

Connect Hotspot Auszeichnung 2007

Den schnellen Hotspot-Internetzugang gibt es deutschlandweit in Cafes, Restaurants, Hotels, auf Bahnhöfen, Flughäfen und Messen. Partner sind unter anderem McDonalds, Maredo, Starbucks und die Lufthansa. Besonders interessant sind die Hotspots auch für alle Bahnreisenden. Denn das Surfen auf WLAN-Basis ist nicht nur in Bahnhöfen möglich, sondern auch auf den ICE-Strecken Dortmund-Düsseldorf-Köln nach Frankfurt/Main und seit Anfang Oktober 2007 auch die ICE-Strecke von Frankfurt/Main über Stuttgart nach München. Noch in diesem Jahr soll mit Frankfurt Hbf-Hannover-Hamburg eine weitere ICE-Strecke folgen. Gleichzeitig wird die Zahl der internetfähigen ICE auf über 50 erhöht.

Wer sich mit seinem iPhone in der Nähe eines WLAN-Hotspots befindet, der kann sofort mit Turbo-Geschwindigkeit lossurfen. Das iPhone schaltet nämlich automatisch von EDGE auf WLAN um, sobald man sich im Bereich eines Hotspots aufhält.

Hotspot Info - bei T-Mobile auf Demo clicken

Fazit: Landstraße oder dreispurige Autobahn

Somit ist der iPhone-User - was das Surfen im Internet anbelangt - gegenüber Nutzern anderer Handymodelle, die über UMTS oder HSDPA funken, Dank WLAN nicht wesentlich im Nachteil. Eine UMTS-Anbindung wäre für Deutschland dennoch sinnvoll gewesen. So muss der iPhone-Nutzer überall dort, wo er nicht auf WLAN zugreifen kann, mit EDGE – also mit halber UMTS-Geschwindigkeit – im Internet surfen.

Oder anders ausgedrückt: Man kauft einen Ferrari, den man entweder auf der Landstraße (EDGE) oder auf der dreispurigen Autobahn (WLAN) fahren kann. Der Zugang zu normalen zweispurigen Autobahnen (UMTS) bleibt einem verwehrt.

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BASE: Der Flatrate-Spezialist. Gute Preise für mobiles Surfen. 1&1: Günstige Tarife für Internet im Vodafone-Netz. Attraktive Boni.
MoobiCent: Mobile DSL-Flat im gut ausgebauten Vodafone-Netz. MoobiAir: Fair-Flatrate für schnelles T-Mobile Netz.
Quickster: Mobile Internet Flat für das Surfen im Vodafone-Netz. Funkster: Fair-Flatrate für schnelles T-Mobile Netz.
Surfred: HSDPA-Flat für Vodafone-
Netz in Kooperation mit Drillisch.
Surfpink: Günstige Flatrate für T-Mobile-Netz.
Direct Mobile: Ableger von Bertelsmann bietet Flat für D2-Netz. Mobook: Flatrate für Vodafone-Netz. Viele Notebook-Bundles im Angebot.
Surf&Go: Billige mobile Flatrate von Mobilfunk-Provider Drillisch. Moblack: Anbieter für mobile Flatrate und Hotspot-Software.
Simplydata: Discounter-Flat für das D1-Netz. Keine Vertragslaufzeit.

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