Datenkarte: Alles über PCMCIA-Karten und Expresscards

Datenkarten sind technisch gesehen Funkmodems – also kleine Funkstationen, mit denen man per Funk Daten senden und empfangen kann. Sie werden in die Einsteckschächte für PC-Karten oder Expresskarten gesteckt. Solche UMTS-Datenkarten bieten heute in der Regel 7,2 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit beim Herunterladen von Daten.

Nur noch wenige Karten am Markt

Früher war die UMTS-Datenkarte – abgesehen vom Handy - das einzige Modem, das man an seinen Laptop anstöpseln konnte, um damit mobil ins Internet zu gehen, dazu kamen noch eingebaute Modems. Seit die kleinen und handlichen USB-Sticks am Markt sind, die man oft noch zusätzlich als Massenspeicher benutzen kann, ist das Angebot an UMTS-Datenkarten drastisch zurückgegangen. Derzeit haben nur die Telekom und Vodafone je ein Exemplar im Angebot.    

Datenkarten: Die Angebote

Im freien Handel kann man Karten von den Herstellern Sierra Wireless oder Novatel erhalten. Sie bieten mit HSPA bis zu 7,2 Mbit/s oder mit HSPA+ bis zu 21 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen und zwischen zwei und 5,76 Mbit/s beim Senden von Daten. Sie haben meist eine Ortungsfunktion per GPS, so dass man die Karte auch zur Nutzung ortsbezogener Dienste gebrauchen kann.

Dazu kommen nützliche Zusatzfunktionen: Einige Karten bieten die vier gebräuchlichsten Frequenzen für den Datenfunk in GSM/EDGE-Netzen an und dazu die vier gebräuchlichsten Frequenzen für den Datenfunk in UMTS/HSPA-Netzen. Diese Karten sind besonders geeignet für Menschen, die den Laptop in unterschiedlichen und wechselnden Ländern nutzen wollen. Außerdem gibt es Karten mit einer Zusatzantenne oder einem externen Antennenanschluss, die das Signal in Gegenden mit schwachem Empfang verstärken.        

Autor: MN