ZTE: Surfsticks made in China

ZTE ist einer der größten Surfstick-Lieferanten für den deutschen Markt, neben Huawei. Der chinesische Hersteller verkauft nicht nur Surfsticks, sondern ist auch als Netzausrüster tätig.

Im Hauptgeschäft ist ZTE mittlerweile Netzausrüster im Mobilfunk und bei Festnetzen, nachdem man zuerst No-Name-Telefone und No-Name-Handys geliefert hatte.

Große Auswahl

Die Bandbreite von ZTE-Sticks reicht von billigen No-Name-Produkten für Prepaid-Angebote bis hin zu High-End-Sticks. Diese werden ebenfalls in Deutschland verkauft, in der Regel von den Netzbetreibern Vodafone und O2 sowie im freien Handel. Sie bieten HSPA+ oder auch LTE. Ein ZTE-LTE-Stick wird von O2 ab Juli 2012 verkauft.

In deutschen und englischsprachigen Internetläden werden die Sticks meist unter dem Markennamen des jeweiligen Mobilfunkbetreibers wie O2 oder "3" verkauft.

ZTE-Sticks werden weltweit von Mobilfunkbetreibern ihren Kunden angeboten, in Europa beispielsweise in Polen, Dänemark, Holland oder Frankreich, außerhalb Europas beispielsweise  in den USA oder Australien.

Über ZTE

Der Umsatz von ZTE lag im Jahr 2010 bei umgerechnet rund 8,3 Milliarden Euro, der von rund 70.000 Mitarbeitern rund um die Welt erwirtschaftet wurde. ZTE ist mittlerweile auch zum viertgrößten Hersteller von Handys aufgestiegen und erzielt 50 Prozent seiner Umsätze im Ausland.

Das Unternehmen zählt – eigenen Angaben zufolge - weltweit über 500 Netzbetreiber in mehr als 140 Ländern zu seinen Kunden. Dazu gehören chinesische Großkunden wie der weltweit größte Mobilfunkbetreiber China Mobile, aber auch europäische Kunden wie die France Telecom, die Telekom Deutschland, die britische Vodafone, oder die spanische Telefónica, zu der auch die deutsche O2 gehört.