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iPad-Vorbestellungen: Es bleibt spannend

22.03.2010

Seit dem 12. März werden in den USA Vorbestellungen für Apples iPad entgegen genommen. Obwohl Apple noch keine offiziellen Zahlen bekannt gab, schrieben Analysten dem iPad hervorragende erste Zahlen zu. Wenige Tage später wurden die Erwartungen schon wieder gedämpft.

In Deutschland will Apple das iPad offiziell erst ab Ende April anbieten. Einzelne Shops weichen daher – wie bereits beim iPhone geschehen – auf SIM Lock-freie Importware aus, so dass der kultige Ereader auch in Deutschland vorbestellt werden kann.

Apple-Hype führte zu ersten tausendfachen Vorbestellungen

Während CNN money am ersten Verkaufstag von 25.000 Vorbestellungen pro Stunde berichtete, weist die Finanzsparte des amerikanischen Medienkonzerns wenige Tage später auf einen starken Einbruch der Vorbestellungen auf 1000 pro Stunde hin.

CNN stützt sich dabei auf Angaben eines Analysten, der dies mit Hilfe der Auftragsnummern berechnet hatte. Etwa die Hälfte der geschätzten 120 000 Vorbestellungen des ersten Tages schreibt der Analyst Daniel Tello „pure overexcited fanboism“ zu, das heißt dem reinen Hype der Apple-Fans. Seiner Meinung nach wird Apple die Millionen-Verkaufs-Marke erst zwei Wochen nach Beginn der Auslieferung knacken. CNN zu Folge ist Tello in Investorenkreisen für seine zuverlässigen Prognosen den Apple-Konzern betreffend bekannt.

Das schnelle Geld mit dem iPad...

Tatsächlich ausgeliefert wird das neueste Apple-Produkt in den USA erst ab dem 3. April, und UMTS-fähige ipads erst ab Ende April. In Deutschland muss auf alle Versionen noch bis Ende April gewartet werden. Das Telekommunikationsportal teltarif.de machte jedoch bereits den ersten Onlineshop aus, der das neue iPad auch hierzulande zum Verkauf anbietet. AQM4Ever gab teltarif gegenüber an, amerikanische Geräte zu importieren, so dass die iPads kurz nach der Markteinführung in den USA verfügbar sein sollten.

Bisher hat Apple seine offiziellen Preise für den europäischen Markt aber noch nicht bekannt gegeben. Während die günstigste Variante mit 16 GB Speicherplatz in den USA für 499 Dollar, also etwa 367 Euro verkauft wird, bietet der Online-Shop das gleiche Modell für 599 Euro an. Es wird zwar erwartet, dass das iPad in Europa teurer sein wird als in den USA, es könnte sich angesichts dieser deutlichen Preiserhöhung aber durchaus lohnen auf die offiziellen Preise zu warten. Schließlich wird das amerikanische Modell erst ab dem 3. April ausgeliefert und der Import nach Europa benötigt zusätzliche Lieferzeit.

Derartig verfrühte Angebote beobachete CNN auch auf Ebay kurz nach Anlauf der Vorbestellungen. Neben tatsächlichen iPads – einmal zum Sofortkauf-Preis für 21 Millionen Dollar angeboten - finden sich dort auch schon Angebote zu iPad-Zubehör bis hin zu iPad-Domains. 312 Websites, die in irgendeiner Form das Wort iPad beinhalteten zählte der CNN-Redakteur. Die Nachfrage nach iPads überstieg dabei die Nachfrage nach den Domains deutlich.

Auf der sicheren und preisgünstigsten Seite kann bei diesem Geschäft nur der sein, der zum offiziellen Verkaufsstart im eigenen Land wartet.

Autor: SL

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