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Wie kann man auf einem Notebook fernsehen?
Mobile TV über ein Notebook zu empfangen ist viel einfacher als man denkt. Im Gegensatz zu IPTV, das in den Medien zwar häufiger erwähnt wird sich aber noch nicht durchsetzen konnte, spart man beim mobilen Empfang über einen digitalen Rundfunkstandard wie z.B. DVB-T auch noch viel Geld, da monatliche Zusatzkosten für Fernsehpakete wegfallen.
Im Besten Fall rüstet man das eigene Notebook mit einer externen TV-Karte oder einem USB TV-Stick aus (Anm. d. Red.: beide Geräte-Arten für digitalen Fernseh-Empfang sind schon für unter 100 Euro zu haben) und begleicht lediglich – wie gewohnt – seine GEZ-Gebühren.
DVB-T schlägt IPTV
Durch unzählige Medienberichte und Nachrichten zum Thema IPTV entsteht bei vielen Menschen der Eindruck, dass Internet-Fernsehen und insbesondere Notebook-TV, nur über diesen Empfangsweg ein Fernsehprogramm auf Endgeräte zaubern können.
Dies ist jedoch ein Trugschluss. In Wirklichkeit wird für IPTV (Internet Protocol Television; deutsch: Internet-Protokoll-Fernsehen) – also die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen, über ein digitales Datennetz – zwar häufiger die Werbetrommel gerührt, aber was die Nutzerzahlen anbelangt hat Notebook-Fernsehen über DVB (Digital Video Broadcasting) insbesondere DVB-T eindeutig die Nase vorn.
Wer auf DVB setzt empfängt mit seinem Notebook die Fernsehinhalte nicht über das Internet, sondern über TV-Empfangsgeräte. Angeboten werden sowohl interne als auch externe Empfänger. Kunden, die sich mit dem Einbau von Computerkomponenten nicht auskennen oder denen schlicht die Zeit fehlt, greifen zumeist auf eine externe TV Karte oder einen TV-USB-Stick zurück, die sich problemlos mit einem Laptop verbinden lassen.
Fernseh-Empfang: Analog oder digital?
Wer über ein Notebook fernsehen will und sein Gerät mit einem entsprechenden TV-Empfänger ausrüsten möchte, muss sich zunächst vor Augen führen, dass Erweiterungsmöglichkeiten sowohl auf analoger als auch digitaler Basis verkauft werden.
Allerdings setzen mittlerweile die meisten Kunden auf die digitale Technologie, da analoges Fernsehen in Deutschland keine große Zukunft mehr hat und spätestens im Jahr 2010 endgültig abgeschaltet wird. In der EU soll die Umschaltung von analog auf digital bis spätestens 2012 erfolgen.
Digitales Fernsehen kann man in Deutschland entweder über Sat (DVB-S), über Kabel (DVB-C) oder terrestrisch (DVB-T) empfangen. Die derzeit einfachste Möglichkeit, am Notebook fernzusehen, ist der Einsatz der DVB-T-Technologie, die mittlerweile über 80 Prozent der Bundesbürger erreicht und bis Ende 2008 in der Bundesrepublik flächendeckend zur Verfügung stehen soll.
Autor: MN
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