UMTS Info
» UMTS Basics
» UMTS Technik
» UMTS Abdeckung
» UMTS vs. DSL
» UMTS vs. WLAN
» UMTS Modems
» UMTS Router
» UMTS Karten
» UMTS Sticks
Tarif-Vergleich
Aktuelle Rabatte
» o2-Surf-Flatrate: laptopkarten.de-Rabatt: 2 Monate surfen als Bonus
» 1&1-Flatrate: Günstige Flat auch ohne Vertrag buchbar
» Bundle-Check: UMTS-Flatrates mit Gratis-Notebook
>> alle UMTS Angebote
Anzeige
grünen Links?
Verschiedene Standards eignen sich für Mobile-TV
Mobile TV ist in aller Munde, aber wie man mobil Fernsehsendungen mit einem Handy, einem Smartphone oder Laptop empfangen kann wissen die wenigsten. Kein Wunder. Zahlreiche konkurrierende Übertragungsstandards liefern sich seit mehreren Jahren einen Kampf um willige TV-Kunden. Die Zurückhaltung vieler Konsumenten beim Thema mobiles Fernsehen lässt sich auch damit begründen, dass man als potentieller Mobile-TV-Kunde einem technischen Kuddelmuddel gegenübersteht und nicht weiß auf welchen Übertragungsweg man setzen soll.
Wie sieht es nun aus, wenn es um Mobile TV, also die Übertragung von Rundfunk- und Medien-Diensten für mobile Empfangsgeräte geht? Welcher Standard ist der Sinnvollste für mobiles Fernsehen auf dem Handy oder einem anderen mobilen Gerät?
Formatgerangel: Mobilfunk- contra Rundfunk-Technologien
Zur Zeit konkurrieren mehrere Übertragungsverfahren um die Gunst der mobilen Kunden. Grundsätzlich ist zwischen Mobilfunkstandards und Rundfunkstandards zu unterscheiden.
Handelt es sich bei der Übertragungstechnologie UMTS um einen klassischen Mobilfunkstandard, so gehören hingegen DVB-H, DVB-T und DMB zu Übertragungswegen aus dem Rundfunkbereich.
Im Unterschied zu Mobilfunknetzen zeichnen sich Rundfunknetze dadurch aus, dass sich – wie man es vom konventionellen Fernsehen kennt – eine Punkt-zu-Multipunkt-Verbindung zwischen Anbieter und Nutzer herstellen lässt. D.h. die Nutzung der Rundfunktechnologien für Mobile-TV hat den großen Vorteil, dass beliebig viele Nutzer Fernsehangebote gleichzeitig verfolgen können.
DVB-T: Derzeit meistgenutzter Standard für Mobile-TV
Der Rundfunkstandard DVB-T (Digital Video Broadcasting - Terrestrial) gehört zu den am weitesten ausgebauten Empfangsarten für TV in Deutschland. Aktuell (Stand 2. Quartal 2008) können mehr als 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland digitales terrestrisches Fernsehen empfangen. Bis Ende 2008 sollen bundesweit über 90 Prozent der Menschen in Deutschland in der Lage sein DVB-T-Programme zu empfangen.
Das digitale terrestrische Fernsehen kann nicht nur für den stationären Empfang über die Dachantenne genutzt werden, sondern erlaubt auch die mobile TV-Nutzung mit tragbaren TV-Geräten oder Notebooks, sowie in Fahrzeugen mit geeigneten Antennen.
Die meisten User, die derzeit von unterwegs Mobile-TV in Anspruch nehmen wollen setzen auf den DVB-T-Standard. Ein Aufrüsten des Notebooks - im Grunde ein Anstöpseln eines geeigneten DVB-T-Empfängers in Form einer TV-Karte oder eines TV-USB-Sticks - dauert nicht lange und der Empfang von DVB-T-Fernsehen ist (im Gegensatz zu anderen Standards) in sehr vielen Gebieten in Deutschland nicht erst in Zukunft, sondern heute schon möglich. Der größte Vorteil für die Kunden ist aber eindeutig die Tatsache, dass DVB-T kostenlos (also von den GEZ-Gebühren mal abgesehen) empfangen werden kann.
Wie die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik im April 2008 berichtete, entwickelt sich mobiles Fernsehen über DVB-T in Deutschland zu einem Massenphänomen. So sollen im Jahr 2007 über 2,2 Millionen DVB-T-Empfänger für Mobile-TV verkauft worden sein. Somit setzen die meisten Endkunden nach wie vor auf DVB-T, wenn es um die Erweiterung ihres Notebooks mit einer externen TV-Karte oder eines USB-Sticks geht.
UMTS: Mobiles Fernsehen in kleinen Häppchen
Werden die Inhalte über UMTS übertragen, so handelt es sich – genau genommen – nicht um „echtes“ Mobile TV, sondern nur um Audio- und Video-Streaming. D.h. der TV-Empfang sieht so aus, dass Daten auf Abruf an einzelne Nutzer versendet werden.
So kann man z.B. die spannendsten Szenen eines Fußballspiels dann ordern, wenn man gerade Zeit dafür findet. Problematisch wird der TV-Empfang über UMTS allerdings sobald viele Menschen in einer Funkzelle gleichzeitig auf bestimmte Inhalte zugreifen wollen. Ist das UMTS-Netz überlastet bricht der Empfang ab.
Der klare Vorteil von UMTS gegenüber den Rundfunktechnologien ist die Tatsache, dass das Netz von den großen Anbietern wie T-Mobile und Vodafone mittlerweile eine Flächenabdeckung von fast 80 Prozent des Bundesgebietes erreicht. Somit ist mobiles Fernsehen theoretisch in fast ganz Deutschland möglich.
Langfristig hat UMTS dennoch keine großen Chancen sich als Fernsehverbreitungsweg für den Massenmarkt zu etablieren. Dies hängt nicht nur damit zusammen, dass man beim gleichzeitigen Empfang mehrerer Nutzer in einer Funkzelle stets mit dem Bandbreiten-Problematik konfrontiert wird, sondern auch mit der Tatsache, dass die Übertragung von großen Datenraten über den Mobilfunk stets teurer sein wird als etwaige Rundfunk-Alternativen. Deshalb eignet sich UMTS in erster Linie für die Übertragung von kurzen Videosequenzen mit geringen Datenraten (z.B. Videoclips, Mininews, etc.). Für größere Datenraten, die etwa das Live-Streaming von Fernsehprogrammen erfordern, ist die UMTS-Technologie nicht geeignet.
DVB-H: Symbiose mit UMTS möglich
Bei DVB-H handelt es sich um eine Rundfunktechnologie. DVB bedeutet „Digital Video Broadcasting“. Im Zuge der Einführung verschiedener Übertragungswege hat man sich beim digitalen Rundfunk, also bei DVB, für verschiedene Endungen entschieden.
Wer z.B. digitales Fernsehen zu Hause über eine Satelliten-Schüssel empfängt, nutzt den Standard DVB-S. Das „S“ steht dabei für die Satelliten-Technologie.Wer dagegen eine Antenne für digitales Fernsehen nutzt, bei dem kommt DVB-T ins Spiel. Das „T“ symbolisiert den terrestrischen Empfang. Kabelanschlüsse werden über DVB-C mit digitalen Bildern versorgt. Das „C“ steht in diesem Fall für den englischen Begriff „cable“.
DVB-H stellt schlussendlich den Übertragungsweg digitalen Fernsehens über mobile Datengeräte dar. Das „H“ steht dabei nicht – wie man eventuell annehmen könnte – für „Handy“, sondern für „Handheld“ (= kleiner Computer im Taschenformat, den man in der Hand halten kann; daher "Handheld"). Neueste Handymodelle fallen ebenso in diese Geräteklasse wie PDAs und andere tragbare Datengeräte.
Bei DVB-H handelt es sich um eine abgespeckte bzw. weiterentwickelte Version des DVB-T-Standards. Genau wie bei DVB-T ist DVB-H ein terrestrischer Übertragungsweg, die Ausstrahlung erfolgt über Sendemasten. Im Unterschied zu DVB-T kommt bei DVB-H eine wesentlich niedrigere Auflösung ins Spiel. Diese Tatsache hält die Datenraten gering und kommt der Darstellung auf kleinen Bildschirmen entgegen.
Einer der wichtigsten Vorteile von DVB-H gegenüber anderen Übertragungstechnologien ist der Stromspareffekt dar. Bei DVB-H wird nämlich nur so viel Energie verbraucht, wie das Endgerät während der Nutzung benötigt, da das Zeitschlitz-Verfahren zum Einsatz kommt. Im Rahmen dieser Technik werden verschiedene Programme und Dienste auf einem Kanal sukzessive in Zeitschlitzen gesendet. Das Handy geht nur in dem Zeitschlitz auf Empfang, der dem tatsächlich gewählten Dienst zugeordnet ist. Dies geschieht in der Regel im 5-Sekunden-Takt. In der Zwischenzeit kann sich das Empfangsgerät kurz „ausruhen“.
Der größte Vorteil von DVB-H gegenüber Mobilfunk-Übertragungsverfahren: Während bei UMTS nur wenige Teilnehmer in einer Mobilfunkzelle Streaming-Dienste – also Videos – gleichzeitig empfangen können, kann ein Sender über DVB-H wie beim Rundfunk an viel mehr Teilnehmer Fernseh-Programme ausstrahlen.
Mit ein Grund warum nicht nur die Programmanbieter, sondern auch die Mobilfunkunternehmen den DVB-H-Standard von Anfang an favorisiert haben, ist die Tatsache, dass in DVB-H alle Dienste per Internet Protocol (IP) übertragen werden. Somit können mit DVB-H über einen GSM-, GPRS-, UMTS- oder HSDPA-Rückkanal interaktive Dienste realisiert werden. D.h. DVB-H und UMTS schließen sich nicht aus, sondern lassen sich für unterschiedliche Zwecke kombinieren. Wer z.B. mobil über seinen Laptop eine Musik-Sendung verfolgt, kann über einen UMTS-Rückkanal – ohne die TV-Übertragung beenden zu müssen – die gewünschte CD bestellen.
DVB-H ist derjenige Standard, der von der EU am meisten forciert wird. Nur zu gerne möchte man einen einheitlichen Standard für Europa schaffen und setzt dabei ganz klar auf DVB-H. Das Pushen der DVB-H-Technologie wird von EU-Seite mit den Vorteilen des Verfahrens, des Stromspareffekts, der großen Bandbreite und der integrierbaren Rückkanalfähigkeit begründet.
DMB: Der aufgebohrte Radio-Standard
Bei DMB („Digital Media Broadcasting“) handelt es sich um eine Weiterentwicklung des digitalen Hörfunk-Standards DAB („Digital Audio Broadcasting“). D.h. genauso wie DVB-T letztendlich für die spezifischen Erfordernisse des mobilen Empfangs auf kleinen Endgeräten zu DVB-H optimiert wurde, hat man das für die digitale Ausstrahlung von Radio-Programmen entwickelte DAB-Verfahren für das Mobile-TV-Zeitalter fit gemacht, um die Möglichkeit der Übertragung von Videoinhalte erweitert und unter dem Namen DMB auf dem Markt positioniert.
Digital Multimedia Broadcasting galt bislang als größte Konkurrenz von DVB-H. Die Ausstrahlung bei diesem Übertragungsstandard erfolgt entweder per Satellit (S-DMB) oder terrestrisch (T-DMB). Der wichtigste Vorteil von DMB gegenüber DVB-H liegt im zeitlichen Vorsprung seiner Markteinführung in Deutschland. DMB-Handys (Anm. der Red.: Die stets auch DAB-Radiosignale empfangen können) werden bereits im Handel verkauft, wohingegen DVB-H noch nicht über den Stand erster Pilotprojekte hinausgekommen ist. Bei DMB ist hingegen bereits heute in 80 Prozent des Bundesgebietes flächendeckender Sendebetrieb möglich.
Aktuell (Stand Ende April 2008) scheint es um den DMB-Standard in Deutschland schlecht bestellt zu sein. Das Unternehmen MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland), der Betreiber des größten DMB-Angebotes, das unter der Marke "Watcha" läuft, sieht seine Zukunft eher bei DVB-H und will das DMB-Watcha-Angebot einstampfen.
Mobile-TV-Zukunft: Koexistenz und Hybrid-Geräte
Wagt man einen Ausblick in die nahe Zukunft so bleibt festzuhalten, dass sich der Kampf um die Mobile-TV-Klientel in Deutschland auf absehbare Zeit zwischen den beiden Standards DVB-T und DVB-H abspielen wird. DMB scheint die Schlacht um das mobile Fernsehzeitalter in Deutschland endgültig verloren zu haben.
Kurzfristig werden die meisten Menschen - was die Aufrüstung ihrer tragbaren Geräte, in den meisten Fällen Notebooks, anbelangt - dem DVB-T-Standard den Vorzug geben. Langfristig könnte sich DVB-H als idealer Übertragungsweg für die gesamte Klasse aller mobilen Endgeräte etablieren.
Ob DVB-H trotz zahlreicher Hindernisse noch zur EM 2008 zum Zug kommt bleibt abzuwarten. Aber selbst wenn der Standard zur Fußball-EM etabliert werden sollte, werden die meisten Fußballfans wohl auf DVB-T zurückgreifen. Die Mobilfunker bereiten sich bereits für dieses Szenario vor und verkünden, dass sie zur EM entsprechende DVB-T-Handys für mobiles Fernsehen via Handy ins Programm nehmen und verkaufen wollen.
Was die langfristige Entwicklung der Hardware anbelangt, so deutet vieles auf die Produktion von Hybrid-Geräten hin, mit denen verschiedene Standards empfangen werden können.
Autor: MN
Anzeige
Anbieter für Internet via UMTS und HSDPA
Alle Anbieter für mobiles Surfen
Wer heutzutage mobil im Internet surfen möchte hat die Qual der Wahl. Neben den Mobilfunkunternehmen gibt es auch bei den Resellern interessante Produkte für Mobiles Internet. Worin sich die einzelnen Anbieter unterscheiden erfahren Sie hier.mehr...
| T-Mobile: Beste Technik. Sehr gute Netzabdeckung. Netbook-Angebote. | Vodafone: Hervorragende Netz- Qualität. Tagestarif für Ausland. |
| O2: Gute Preise bei Datentarifen und Flatrates. HSDPA im Einsatz. | E-Plus: UMTS verfügbar. Edge wird 2009 aufgerüstet. Tests mit HSDPA. |
| BASE: Der Flatrate-Spezialist. Gute Preise für mobiles Surfen. | 1&1: Günstige Tarife für Internet im Vodafone-Netz. Attraktive Boni. |
| MoobiCent: Mobile DSL-Flat im gut ausgebauten Vodafone-Netz. | MoobiAir: Fair-Flatrate für schnelles T-Mobile Netz. |
| Quickster: Mobile Internet Flat für das Surfen im Vodafone-Netz. | Funkster: Fair-Flatrate für schnelles T-Mobile Netz. |
| Surfred: HSDPA-Flat für Vodafone- Netz in Kooperation mit Drillisch. |
Surfpink: Günstige Flatrate für T-Mobile-Netz. |
| Direct Mobile: Ableger von Bertelsmann bietet Flat für D2-Netz. | Mobook: Flatrate für Vodafone-Netz. Viele Notebook-Bundles im Angebot. |
| Surf&Go: Billige mobile Flatrate von Mobilfunk-Provider Drillisch. | Moblack: Anbieter für mobile Flatrate und Hotspot-Software. |
| Simplydata: Discounter-Flat für das D1-Netz. Keine Vertragslaufzeit. |
Alle Datentarife und UMTS Flatrates für Mobiles Internet
UMTS Tarife und Flatrates im Vergleich
Die Preise für Mobiles Internet sind seit geraumer Zeit im Sinkflug. Neben klassischen Datentarifen, neuen Prepaid-Tarifen und speziellen Auslandstarifen für die mobile Internetnutzung haben einige Anbieter auch günstige UMTS Flatrates im Programm.mehr...
| Volumentarife: Internetnutzung mit monatlicher Volumenbegrenzung. | UMTS Flatrates: Unbegrenztes Surfen zum Pauschalpreis. |
| Zeittarife: Nutzer können jeden Monat Zeitkontingente versurfen. | HSDPA Flatrates: Mobiles Internet auf DSL-Niveau. |
| Prepaid Datentarife: Spontane Stunden- und Tagesnutzung möglich. | Auslandstarife: Auf Reisen über Mobilfunk im Internet surfen. |
| UMTS Zuhause Tarife: UMTS als DSL-Ersatz nutzen. |
Laptopkarten, USB-Boxen, UMTS-Sticks und -Router
Alle UMTS Modems im Detail
Bei den meisten Notebooks, die derzeit verwendet werden, ist ein UMTS- bzw. HSDPA-Modem noch nicht an Bord. Wer mit seinem Laptop mobil im Internet surfen möchte ist auf ein externes Modem angewiesen. Angeboten werden zahlreiche Modelle.mehr...
| Datenkarten: UMTS Karten für den PCMCIA-Schacht von Notebooks. | UMTS Sticks: Kompakte Modem Variante im USB-Stick-Format. |
| USB Boxen: Kabel-Modems mit USB-Anschluss für PC und Notebook. | UMTS Router: Ideales Gerät für den UMTS Zugang mehrerer Teilnehmer. |
UMTS Netzabdeckung und HSDPA/HSUPA-Technologien
Wie gut surft es sich im UMTS-Netz?
Wer über Funk im Internet surfen möchte, sollte sich über die Qualität des Netzes Gedanken machen. Grundsätzlich gilt: Schnelles Surfen mit DSL-Speed gibt es nur bei Anbietern, bei denen das UMTS-Netz bereits mit HSDPA aufgerüstet wurde.mehr...
| T-Mobile: Flächendeckende EDGE- und UMTS-Versorgung. HSDPA top! | Vodafone: Erstklassiges UMTS-Netz. Zweitbeste HSDPA-Abdeckung. |
| O2: Investitionen in Milliardenhöhe in neues UMTS/HSDPA-Netz. | E-Plus: Umfangreiche UMTS-Netz Modernisierung. Kein HSDPA. |
Anzeige
UMTS Laptopkarten
Laptopkarten für die Nutzung des mobilen Internets werden derzeit von vier verschiedenen Netzbetreibern angeboten. Zudem haben einige Reseller UMTS Datenkarten im Programm.

