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grünen Links?
Mobiles Fernsehen über USB empfangen
Der Siegeszug des USB-Anschlusses macht auch vor dem mobilen Fernsehen nicht halt. Dank vergleichsweise günstiger Entwicklungs- und Produktionskosten und anhaltender Nachfrage gibt es den kompakten USB TV-Stick in allen erdenklichen Funktions- und Ausstattungsvarianten.
Mobilität ist auch beim Fernsehempfang gefragt. Viele Menschen möchten nicht mehr nur auf Indoor-Geräte angewiesen sein, um ihre Lieblingsprogramme ansehen und aufnehmen zu können, sondern möchten mit Mobile-TV-Lösungen auch unterwegs Sendungen verfolgen und aufzeichnen. Ein USB TV-Stick ermöglicht das Fernsehen sowohl auf tragbaren Notebooks als auch auf dem heimischen Desktop-PC.
Eigenschaften mobiler TV-Sticks für USB
Die herausragende Eigenschaft der TV-Sticks ist ihre unübertroffene Kompaktheit. Ähnlich wie man bei modernen UMTS Sticks vom ‚Internet für die Hosentasche‘ sprechen kann trifft die Bezeichnung ‚Pocket-TV‘ wohl am ehesten auf USB TV-Sticks zu.
Allerdings hat die überlegene Portabilität auch ihre Schattenseiten. So kommt es bedingt durch ihre Bauweise beim Einsatz von USB Sticks im Notebook immer wieder zu Beschädigungen des tragbaren Computers, weil der weit hervorstehende Stick leicht an Tischkanten oder Türen hängen bleibt und die USB-Anschlussbuchse mit den entstehenden Hebelkräften nicht fertig wird. Daher ist für den mobilen Dauereinsatz eine externe TV-Karte zusammen mit der robusteren Schachtarchitektur in der Regel die bessere Wahl, während der TV-Stick dank seiner Anschluss-Flexibilität eher bei sporadischen TV-Sitzungen punktet.
Alternativ kann ein USB TV-Stick über das meist mitgelieferte USB Verlängerungskabel ohne die Gefahr einer Beschädigung des Laptops betrieben werden. Bei TV-Sticks mit integrierter Antenne hilft das Kabel auch dabei, die optimale Empfangsposition des Sticks zu finden. Manche Hersteller liefern spezielle Halterungen für den USB-Stick mit, um dessen Positionierung zu vereinfachen.
Stromhunger beachten
Der Stromverbrauch der mobilen TV-Sticks spielt eine relativ große Rolle, und das hat nicht nur mit der Akkulaufzeit des Notebooks zu tun. Da z.B. der weit verbreitete digitale DVB-T -Tuner prinzipiell relativ viel Strom benötigt können entsprechend konstruierte TV-Sticks leicht beim Stromverbrauch im Grenzbereich der USB-Spezifikationen liegen, die eine Stromversorgung der angeschlossenen Geräte mit maximal 500 mA vorsieht.
Vor allem wenn zusätzlich zum TV Stick z.B. eine aktive externe Antenne angeschlossen wird kann die Belastung die Toleranzgrenzen übertreffen und zu Fehlfunktionen führen.
Kompatibilität mit Betriebssystemen
Gängige TV Sticks auf USB-Basis sind allesamt Windows kompatibel, die Treiber funktionieren auch mit Mac Betriebssystemen meist problemlos. Speziell für Linux-Anwender gestaltet sich die TV-Stick-Nutzung einfacher als der Einsatz von PCMCIA TV-Karten, da einfach mehr Modelle unterstützt werden.
Eine Liste mit Linux-kompatiblen USB DVB-T-Geräten findet sich unter linuxtv.org.
Fazit – TV Sticks zu Recht beliebt
Letztendlich kommt es meist auf persönliche Vorlieben an, ob man sich beim mobilen Fernsehempfang für einen TV-Stick auf USB-Basis oder die robustere PCMCIA-Variante entscheidet.
Mobile TV-Tuner haben – unabhängig von der Anschlussart – in den letzten Jahren vor allem durch die Weiterentwicklung der Software an Gebrauchswert gewonnen und machen aus einem Notebook nicht bloß einen tragbaren Fernseher. Dank umfangreicher PVR-Funktionalität wird das Notebook ebenso zu einem vollwertigen Video-, Festplatten- und DVD-Rekorder.
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