Mobiles Internet: Tatsächliche Geschwindikeit von vielen Faktoren abhängig

Ratgeber: So verbsssern Sie die Surfgeschwindigkeit

Wenn Sie mobiles Internet nutzen und per UMTS- oder LTE-Datenfunk mobil unterwegs sind, kann die Verbindung schon mal recht langsam sein. Das kann eine ganze Fülle von Gründen haben: Nicht immer ist ein langsames Mobilfunknetz daran schuld. Spezielle Tuning-Tipps um die Geschwindigkeit bei Modems zu erhöhen und allgemeine Infos zu Internet Sticks findet man auf internet-stick.de.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Ursachen für einen lahmenden mobilen Internet-Anschluss aufdecken und was Sie tun können, um das mobile Internet ein bisschen schneller zu machen.      

Welche Surfgeschwindigkeiten kann man erwarten

Zunächst einmal ist das mobile Internet nicht so schnell, wie es in der Werbung suggeriert wird. Denn den mobilen Internetzugang teilen Sie sich – bildlich gesprochen - immer mit allen Surfern, die  gerade den gleichen Mobilfunkmast wie Sie nutzen. Die in der Reklame erwähnten Spitzengeschwindigkeiten beim Herunterladen von Daten sind also theoretische Maximal-Surfgeschwindigkeiten.

Die Funk-Netze der Mobilfunkbetreiber sind darüber hinaus unterschiedlich gut ausgebaut – manche sind schneller, andere langsamer. Ganz gleich wie der Datentarif heißt, mit dem Sie mobil surfen, Sie sind in Deutschland immer in einem von vier Netzen unterwegs – bei der Deutschen Telekom, Vodafone, Telefónica o2 oder im Netz von E-Plus.    

Netz-Tests machen auf reale Surfgeschwindigkeiten aufmerksam

Ein erster Anhaltspunkt für Sie ist die Surf-Geschwindigkeit, mit der Webseiten herunter geladen werden. Die Datennetze werden regelmäßig getestet, unter anderem von der Zeitschrift „connect“ oder dem Internetportal „Chip online“. Sie sollten sich diese Netz-Tests anschauen, dann sehen Sie, was Sie vom Netz Ihrer Wahl erwarten können.

Schließlich kommt bei allen Datentarifen ab einer bestimmten Menge an verbrauchten Daten die Drosselung der Geschwindigkeit ins Spiel – und dann wird die Internet-Verbindung ganz langsam, da kann das Laden einer Seite auch in schnellen Netzen schon mehr als eine halbe Minute dauern. Informieren Sie sich also darüber, wie hoch die Datenmenge für schnelles Surfen bei Ihrem Tarif ist – womöglich haben Sie die ja schon nach zehn Tagen aufgebraucht, dann sollten Sie einen Tarif mit einem größeren Datenvolumen wählen.    

Langsames mobiles Internet: Ursachenforchung

Wenn die EDGE-, UMTS-, HSPA, oder LTE-Geschwindigkeit in dem betreffenden Mobilfunk-Netz trotzdem dauerhaft deutlich schlechter ist, als Sie erwarten könnten, dann gibt es dafür mehrere mögliche Ursachen:

Erstens kann die Netzabdeckung des jeweiligen Mobilfunkanbieters gerade an der Stelle, an der Sie bevorzugt das mobile Internet nutzen, deutlich schlechter sein als erwartet. Sie sitzen dann quasi, bildlich gesprochen in einem Funkloch – da kann ein Berg zwischen Ihnen und dem nächsten Sendemast sein oder ein anderes Hindernis.

Zweitens kann das Gebäude in dem Sie sich aufhalten, einen Teil der Funkwellen abschirmen, mit denen die Daten übertragen werden. In beiden Fällen hilft eine Positionsveränderung weiter: Wird es besser, wenn Sie innerhalb der Wohnung oder des Büros zum Fenster gehen? Wird es besser, wenn Sie den Standort komplett wechseln, also beispielsweise aus dem Vorort ins Stadtzentrum gehen? Wenn ja, liegt es am Standort, wo Ihr Mobilfunk-Modem zum Einsatz kommt.    

Hilfe bei Schwierigkeiten: Spezielle Antennen 

Wenn Ihnen das Internet via Funk an Ihrem Standort Probleme bereitet, hilft häufig eine Antenne weiter. Sie können es zunächst mit einem USB-Verlängerungskabel probieren, den Surfstick platzieren Sie dann in Fensternähe. Sie können auch eine externe Antenne an Ihren Surfstick anschließen, wenn dieser einen externen Antennenanschluss besitzt. Näheres können Sie unter dem Stichwort Antennen auf diesem Informationsportal nachlesen.

Autor: MN