Coverage, Netzabdeckung - Definition

Definition von Coverage

Stichwörter: Netzabdeckung

Die Netzabdeckung ist ganz wesentlich von der Sendeleistung der Antennen abhängig. Je stärker man sendet, desto höher die Reichweite.

Allerdings gibt der Gesetzgeber Grenzwerte vor und die Benutzer wollen auch keine Endgeräte, bei denen sie sich "verstrahlt" vorkommen.
Der zweite wesentliche Faktor für die Abdeckung ist die Umgebung. Auf dem flachen Land können sich die Signale viel besser ausbreiten als innerstädtisch, wo sie ständig reflektiert, gestreut, abgeschattet und gebeugt werden.

Natürlich möchte jeder Netzanbieter die Anzahl seiner Basisstationen minimieren. Allerdings können innerhalb einer Zelle nur eine gewisse Anzahl von Benutzern gleichzeitig telefonieren bzw. Daten austauschen. Man unterscheidet deswegen zwischen kapazitätsbegrenzten Zellen und abdeckungsbegrenzten Zellen. Wenn mehr Teilnehmer auf einer kleinen Fläche (z.B. eine Strasse oder ein Gebäude) gleichzeitig aufs Netz zugreifen wollen, werden die Zellen eher kleiner und mit geringerer Sendeleistung entworfen. Die Abschätzung, wieviel Traffic in einer Zelle anzunehmen ist, erschwert also zusätzlich die Planung der Zellen.

Aufgrund der viel geringeren Sendeleistungen der mobilen Endgeräte (Handy: max. 2 Watt, Basisstation: max. 20 Watt) sind die Zellen auf dem Lande im Uplink eher abdeckungsbeschränkt, im Downlink eher kapazitätsbeschränkt.

Siehe auch:

Path Loss

Cell

FSL