Modulation - Definition

Defintion von Modulation

Der Begriff Modulation beschreibt zwei verschiedene Prozesse: die digitale und die analoge Modulation.

Damit eine Folge aus Nullen und Einsen über die Luft transportiert werden kann, muss sie erst in Wellen moduliert werden (digitale Modulation).
Durch digitale Modulation können in ein Symbol (eine Welle) mehrere Bits kodiert werden. Die Wellen müssen beim Empfänger eindeutig unterscheidbar sein, damit er die Bitfolge rekonstruieren kann. Dies geschieht entweder über die Phasenverschiebung (PSK) oder über Phasenverschiebung und Amplitudenänderung der Übertragungswelle (QAM).

In der Mobilfunktechnik kommen folgende digitale Modulationsarten zum Einsatz:

- GMSK/BPSK (GSM)
- QPSK (UMTS)
- 8PSK (EDGE)
- 16QAM (HSDPA, adaptiv*)
- 64QAM (WiMax, adaptiv*)

*adaptiv = in Abhängigkeit von der Kanalqualität wird die Modulationsart gewählt. Dieses Verfahren wird als AMC bezeichnet.

Nachdem eine Bitfolge in eine Folge von Wellen moduliert wurde, muss sie noch auf einen Carrier (=Trägerfrequenz) moduliert werden (analoge Modulation). Die Mittenfrequenz wird z.B. bei UMTS um 2000MHz verschoben.

Siehe auch:

AMC

Carrier