06.02.2008

o2: UMTS Surf Card und günstige Datentarife

Der Mobilfunkanbieter o2 hat sich lange Zeit nur zögerlich im Bereich des mobilen Internets engagiert. Doch seit Anfang 2007 sagt das Münchner Unternehmen der Mobilfunk-Konkurrenz den Kampf an.

Nicht nur die neue o2 Laptop Surf Card sondern auch die auf der Cebit 2007 neu eingeführten Datentarife haben es in sich. Somit kann man sagen, dass sich o2 im Datenbereich in die Riege der führenden Anbieter einreiht und gemeinsam mit T-Mobile und Vodafone die weitere Entwicklung im mobile Business mitbestimmen wird.

Moderne UMTS-Card-Modelle und USB-Surf-Boxen

Wie alle Mobilfunkanbieter bietet auch o2 eigene Datengeräte an, die für die Nutzung des mobilen Internets geeignet sind und mit denen sich bereits heute Surfgeschwindigkeiten erreichen lassen, wie man sie aus dem DSL-Bereich kennt. Wer sich für mobiles Internet interessiert und seinen Laptop mit einem passenden Datentarif ausstattet, kann bei o2 zwischen drei unterschiedlichen Möglichkeiten des UMTS-Zugangs wählen.

Zum einen können alle Datentarife im Zusammenhang mit der Nutzung eines Handys verwendet werden. D.h. man schließt als Neukunde einen Handyvertrag bei o2 ab und bucht für das mobile Surfvergnügen einen Datentarif hinzu. Im Zuge des Abschlusses eines Neuvertrages bekommt man ein UMTS-Handy zum subventionierten Preis. Je nach Hersteller/Modell werden einzelne UMTS-Handys bereits ab 1,- Euro angeboten. Dieses UMTS-Handy kann vom Nutzer dann sowohl fürs Telefonieren, als auch als UMTS-Modem genutzt werden. Entweder über Kabel oder über Bluetooth wird eine Verbindung zum Laptop hergestellt und schon kann die Surfsession beginnen.

Verfügt man bereits über einen Handyvertrag, möchte keinen neuen abschließen und kein Handy als UMTS-Modem nutzen, sondern lieber eine Laptopkarte, die in den Kartenschacht eingesteckt wird und ebenfalls als UMTS-Modem dient, so erhält man bei o2 auch eine Laptop-Card zum subventionierten Preis. Wer also ausschließlich mit seinem Notebook mobil im Internet surfen möchte, sucht sich einen Datentarif aus, der zu seinem Surfverhalten passt und entscheidet sich für eine o2 UMTS Card, die bei o2 Surf Card heisst.

Neben einer Surf Card (Modell GT Max) für den PC-Card-Schacht, der vor allem in betagteren Notebooks zu finden ist hat o2 jetzt auch die Surf Card Express (Modell E800 von Huawei) im Sortiment. Die o2 Surf Card Express wird in den ExpressCard-Slot aktueller Notebooks eingesteckt.

Wer sich speziell für die attraktive Home-Zone-Lösung (also einen Genion-Vertrag) interessiert, bei der man im so genannten Zuhause-Bereich auf dem Handy zum Festnetz-Preis angerufen werden kann und in einem bestimmten Umkreis (also z.B. auch im benachbarten Cafe) das mobile Internet benutzen kann, der wählt meist ein UMTS-Handy oder eine Surf-Hardware für den USB-Anschluss. Der Vorteil bei der UMTS-Surfbox besteht darin, dass man dieses UMTS-Modem sowohl an einen Laptop als auch an einen PC anschließen kann.

o2 Surf Stick - kleinstes und flexibelstes UMTS Modem bei o2

Seit Anfang 2008 hat sich eine weitere Modem-Variante für den mobile Internetzugang etabliert, die den UMTS USB Boxen den Rang abzulaufen droht: der UMTS Stick. Dieser heißt bei o2 Surf Stick, ist äußerst kompakt und dabei genauso flexibel einsetzbar wie eine USB Box. Der Surf Stick von o2 basiert auf dem Modell E169G von Huawei.

HSDPA: Startschuss erfolgt

Ende 2006 hat auch o2 damit begonnen, mit HSDPA die Turbo-UMTS-Technologie seinen Kunden zur Verfügung zu stellen. Die o2 UMTS Card Modelle beherrschen diese Technologie bereits und wird mittels Software-Update zur Zusammenarbeit mit dem HSDPA-Netz überredet – die Verfügbarkeit ist zunächst auf größere Ballungszentren beschränkt, soll aber zeitnah weiter ausgebaut werden.

Aktueller Stand bei HSDPA: Im Laufe des Jahres 2008 ist o2 beim HSDPA-Ausbau ein ganz schönes Stück weitergekommen. Derzeit können User in den folgenden Städten/Gebieten mit schnellen Downloadraten auf HSDPA-Niveau im Internet surfen:

Aachen, Leipzig, Bad Doberan, Leverkusen, Berlin Lippe, Bielefeld, Lübeck, Bingen, Ludwigshafen, Bitterfeld, Ludwigshafen (Umland), Bocholt, Lüneburg, Bochum, Magdeburg, Bonn, Mainz, Braunschweig, Mannheim, Bremen, Marburg, Bremerhaven, Minden, Celle, Mönchengladbach, Chemnitz, München, Cottbus, Münster, Darmstadt, Neuss, Dessau, Nidda-Tal, Dortmund, Nürnberg, Dresden Oder/Spree, Duisburg, Oldenburg, Düsseldorf, Osnabrück, Erfurt, Paderborn, Essen, Plön, Flensburg, Potsdam, Frankfurt, Rendsburg, Frankfurt/Oder, Rhein-Sieg-Kreis, Fulda, Rhein-Taunus-Kreis, Gera, Rostock, Gießen, Saarbrücken, Göttingen, Sächsische Schweiz, Greifswald, Salzgitter, Gütersloh, Schwerin, Hagen, Siegen, Halle, Stuttgart, Hamburg, Teltow, Hamm, Trier, Hannover, Verl, Heidelberg, Weimar, Jena, Wetzlar, Kaiserslautern, Wiesbaden, Kassel, Wilhelmshaven, Kiel, Wolfenbüttel, Kiel/Neumünster, Wuppertal, Kleve, Würzburg, Koblenz, Zwickau, Köln, Zwickauer Land.

Mobile Internet Flatrate von o2: Deutlich günstiger als die Konkurrenz

Wer zum Pauschalpreis unbegrenzt im Internet surfen möchte, kann auch bei o2 einen 24monatigen UMTS-Flatrate-Vertrag abschließen. Die Konditionen sind deutlich besser, als bei den Hauptkonkurrenten von o2, den Netzanbietern Vodafone und T-Mobile.

Während man bei den Platzhirschen für rund 40 Euro pro Monat mobil im Internet surfen kann, kostet die mobile Internet Flatrate von o2 fast nur die Hälfte: Wer die o2-Flat nämlich online abschließt zahlt jeden Monat nur 21,25 Euro für das Flatrate-Surfen.

Autor: MN