03.06.2008

Freenet bietet schnelle mobile Flatrate

Bereits im März 2008 kündigte Freenet-Chef Eckard Spoerr im Rahmen der Übernahme des Mobilfunkers Debitel an künftig das Engagement im Bereich mobiler Internetdienste ausweiten zu wollen. Nun macht der Konzern Nägel mit Köpfen und schickt eine eigene HSDPA-Flatrate ins Rennen.

Wie nicht anders zu erwarten war hat man sich bei Freenet für ein Fair-Flat-Angebot entschieden und gab der möglichen Einführung einer Full-Flat-Lösung (wie sie z.B. Base anbietet) den Laufpass.

HSDPA-Flatrate zu üblichen Konditionen

Die neue Freenet HSDPA Flatrate für die Nutzung des mobilen Internets wird ab Juni unter dem Namen m-Surf Flat vermarktet und soll pro Monat 36,90 Euro kosten. Die neue Datenflat ist eine klassische Fair-Flat bei der im Laufe eines Monats das Datenvolumen von 10 GB nicht überstrapaziert werden sollte. Andernfalls wird aus der schnellen HSDPA-Flatrate eine langsame GPRS-Flatrate, bei der man nur noch im Schneckentempo (64 KBit/s) durchs Netz kommt.

Wer noch kein UMTS-Modem besitzt erhält im Rahmen eines 24monatigen Laufzeitvertrages wahlweise einen mobile Stick oder eine Laptopkarte zum subventionierten Preis. Der Stick ist dann für 1 Euro zu haben. Die Datenkarte kostet 19 Euro. Wer mit Freenet mobil surfen möchte, muss für die Freischaltung des Tarifs auch eine Einrichtungspauschale in Höhe von 24,95 Euro entrichten.

Neue Flat von Freenet: Gesurft wird wahlweise bei D1 oder D2

Im Unterschied zu anderen Reseller-Flatrates, die derzeit auf dem Markt sind, kann der Kunde bei der Freenet HSDPA Flatrate selbst wählen, ob er im Netz von T-Mobile oder lieber bei Vodafone surfen möchte.

Der stärkste Reseller-Konkurrent von Freenet im mobile Business, das schwäbische Unternehmen Radicens, bietet den Kunden ebenfalls die Möglichkeit sich entweder für das D1- oder das D2-Netz zu entscheiden. Allerdings ist die Wahl des Netzes mit der Entscheidung für ein bestimmtes Produkt verbunden. Sprich wer bei T-Mobile surfen will, muss die Moobiair-Flat wählen. Wer sich im Vodafone-Netz besser aufgehoben fühlt, bestellt Moobiair.

Bezüglich des Preises ist das Freenet Angebot zwar einen Tick teurer als die Flats aus dem Hause Radicens, doch erhält man die Hardware deutlich günstiger. D.h. all diejenigen die ein UMTS Modem benötigen und nichts gegen einen Zweijahresvertrag haben, kommen bei der Freenet-HSDPA Flatrate günstiger davon.

Autor: FN