05.03.2009

Der Surfstick von Fonic ist sehr beliebt

Der Fonic Surfstick für mobiles Internet kommt gut an bei den Kunden: Inzwischen surfen mehr als 20.000 User auf diese Weise im Netz, erklärt der Geschäftsführer des Mobilfunk-Discounters Holger Feistel stolz. Ein Großteil davon sind laut Feistel Firmenkunden.

Der Surfstick bietet viel Flexibilität bei der Nutzung. Eine monatliche Grundgebühr fällt nicht an, auch gibt es keinen Mindestumsatz. Der Kunde kauft sich das Fonic Surf Stick Startpaket für 99,95 Euro und kann im Anschluss im Rahmen einer Tagesflatrate sofort online gehen. Im Bundle enthalten sind das Modem mit selbstinstallierender Software, ein USB-Kabel, eine Fonic SIM-Karte sowie eine Erstaufladung im Wert von zehn Euro.

Mehr als 20.000 Nutzer

Wer mit dem UMTS-Surfstick online gehen möchte, profitiert von zahlreichen Fonic-Specials: Der erste Nutzungstag ist gratis, danach kostet jeder Kalendertag 2,50 Euro. Wie die positiven Zahlen zeigen, kommt das Modell einer Tagesflatrate gut an bei den Kunden.

Die Einführung einer Monatspauschale ist laut Geschäftsführer Feistel daher zunächst nicht geplant. Allerdings denke man bei Fonic darüber nach, die Mitnahme der alten Telefonnummer möglich zu machen, sagte Feistel. Diesen Service wolle man im Laufe des Jahres anbieten, so der Fonic-Chef.

Wirtschaftskrise: Kunden wechseln zu Discountern

Der o2-Discounter Fonic kann insgesamt auf ein erfolgreiches letztes Quartal zurückblicken: der Kundenstamm ist auf 710.000 Nutzer angewachsen, somit könnte der Anbieter die Millionenschwelle ein Jahr früher als anvisiert überspringen. Feistel, einer von zwei Fonic-Geschäftsführern und langjähriger o2-Manager, glaubt, dass die Wirtschaftskrise Bewegung in den Mobilfunkmarkt gebracht hat: „Menschen suchen Sparpotenziale bei ihren privaten Ausgaben“, erklärte er gegenüber dem Portal onlinekosten.de. „Im vierten Quartal sind so viele SIM-only-Angebote verkauft worden wie nie zuvor – auch bei den Netzbetreibern“. Der Fonic-Chef ist sich sicher, dass die Mobilfunk-Discounter 2009 von der Krise profitieren werden.

Der Anteil der Discount-SIM-Cards könnte bis zum Ende des Jahres von 16 auf 18 bis 20 Prozent steigen, so Feistels Prognose. Mit flexiblen und günstigen Produkten kämen die Mobilfunk-Billiganbieter den Menschen in einer finanziell unsicheren Lebenssituation entgegen, lange Laufzeitverträge hingegen seien weniger gefragt. Daher habe man bei Fonic eine weitere Preissenkung durchgeführt: ab sofort können Kunden auch im Ausland zum Preis von neun Cent pro Minute telefonieren.

Autor: FN