30.07.2009

HSPA-Technik: Schnellste Einführung weltweit

Mobiles Surfen im Internet macht erst mit einem Hochgeschwindigkeitszugang richtig Spaß. Der Mobilfunkstandard der dritten Generation UMTS und dessen Erweiterung High Speed Packet Access (HSPA) bieten heute Datenraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde im Download (HSDPA) sowie bis zu 1,4 Megabit pro Sekunde im Upload (HSUPA).

Seit ihrer Einführung im Jahr 2007 hat sich die HSPA-Technologie rasant verbreitet. Experten des globalen Mobilfunkverbandes GSM Association (GSMA) bezeichnen den UMTS-Turbo bereits als die „am schnellsten eingeführte Mobilfunktechnologie aller Zeiten“. Im Spätsommer 2009 soll die Marke von 150 Millionen HSPA-Zugängen weltweit überschritten werden, heißt es bei der GSMA.

Bald 150 Millionen HSPA-Zugänge weltweit

Derzeit gibt es weltweit 300 HSPA-Netze in 127 Staaten, berichtet die GSM Association weiter. Auf dem Markt existieren etwa 1.500 kompatible Endgeräte. Der Mobilfunkstandard der Generation 3,5 sei damit als global dominierende mobile Breitbandtechnologie fest etabliert, betonen die Experten vom Dachverband GSMA.

Praktisch täglich könne die Grenze von 50 Millionen HSPA-Zugängen im Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika geknackt werden, heißt es bei der GSMA. Im asiatisch-pazifischen Raum gebe es ähnlich viele Anschlüsse, bis September 2009 sollen es dort bereits 56 Millionen sein. Die Vereinigten Staaten kommen laut Dachverband auf 32 Millionen HSPA-Zugänge, bis zum Spätsommer könnte diese Zahl auf 37 Millionen steigen. Für das Jahr 2010 rechnet die GSM Association mit 200 Millionen HSPA-Breitbandanschlüssen weltweit.

Vorteile eines einheitlichen Standards

„Der enorme Erfolg von HSPA zeigt die enorme Nachfrage nach wirklich echtem mobilen Breitbandzugang“, erklärt Dan Warren, Leiter der Technologie-Abteilung bei der GSM Association. „Die führende Position von HSPA ist nicht nur wichtig für die Mobilfunkindustrie – mit einer einzigen Technologie für mobile Breitbanddienste weltweit vermeiden wir, dass eine Fragmentierung das Potenzial von mobilem Breitband zur Verbesserung der Qualität des Lebens der Menschen begrenzt“, ist Warren überzeugt.

Autor: FN