04.08.2009

Externe Antenne für UMTS-Modems

Als echter Kamerad (engl. mate) unterstützt der „Modem Mate“ einen Datenstick dabei, eine starke Internet-Verbindung aufzubauen. Die neue externe Modem-Mate-Antenne wird an einen UMTS-USB-Stick angedockt beziehungsweise auf den Monitor gesteckt. Den Modem Mate gibt es in Deutschland ab sofort beim Apple Macintosh-Spezialisten nova media.

Die externe Antenne kann den Signalempfang deutlich verbessern. Laut nova media verstärkt sich das Funksignal um bis zu zwei Dezibel isotrop (dBi). Der Modem Mate lässt sich direkt am Surf-Stick befestigen, eine Steckverbindung ist nicht nötig. Die Signale werden per Induktion übermittelt. Die 14 Zentimeter hohe Antenne kann an den Monitor eines Laptops oder Rechners angeklipst werden.

Datenstick erreicht deutlich bessere Surf-Geschwindigkeit

Gegenüber anderen externen Antennen hat das von Nova Media entwickelte Gerät also einen wesentlichen Vorteil: Der Modem-Mate benötigt keinen direkten Anschluss am Datenstick. Er wird nur mit einem wiederverschließbaren Band an dem Internet-Stick befestigt.

Unter Umständen ermöglicht der Modem Mate sogar einen Geschwindigkeitssprung von GPRS-Niveau (53 Kilobit pro Sekunde im Download) zu HSDPA (7,2 Megabit pro Sekunde), erklärt Jan Füllmann, Pressesprecher von nova media: Dann nämlich, wenn der UMTS-Empfang zu schwach ist und der UMTS-Surfstick nur GPRS nutzen kann. Die externe Antenne kostet 39,95 Euro und ist ab sofort erhältlich.

Nova media: Spezialist für Mac Solutions

Die nova media Mobile Data Solutions GmbH mit Sitz in Berlin entwickelt seit 1996 Lösungen für Apple Macintosh Computer. Die beiden Hauptprodukte „launch2net“ und „FoneLink“ werden im Umfeld der Mobilfunkindustrie eingesetzt.

Das Programm launch2net ermöglicht schnelle und einfache Internetverbindungen über Handys, USB-Modems und Datenkarten. FoneLink optimiert den Austausch und die Synchronisation von Daten zwischen Mobiltelefonen verschiedener Hersteller und Mac PCs.

Darüber hinaus bietet nova media Software an, beispielsweise das iPhone Migrationsprogramm „Fone2Phone“. Die Produkte werden in Zusammenarbeit mit Partnern wie Nokia, Option, Sony Ericsson und Sierra Wireless entwickelt.

Autor: FN