13.05.2015

Hybrid-Angebot der Telekom ist erfolgreich gestartet

Seit ein paar Wochen bietet die Telekom sein Hybrid-Angebot bundesweit an. Nun hat der Konzern verlauten lassen, dass Magenta Zuhause Hybrid sich großer Beliebtheit erfreue – auch wenn das Vermarktungspotential noch nicht ausgeschöpft sei.

Quelle: Telekom

65 Prozent der Haushalte können Hybrid-Tarif nutzen

Die Telekom-Tarife „Magenta Zuhause Hybrid“ kommen bei den Kunden gut an. Seit März 2015 ist das Angebot „Magenta Zuhause Hybrid“, das DSL und LTE miteinander kombiniert, bundesweit buchbar.  Während des Workshops in Hamburg ließ die Telekom nun verlauten, dass sie mit der Kunden­resonanz durchaus zufrieden sei.

Genaue Kundenzahlen hat die Telekom nicht genannt. Es nutzen aber bereits "einige Zehn­tausend Kunden" das Hybrid-Angebot. Theoretisch könnten 26 Millionen Haus­halte in Deutsch­land Magenta Hybrid nutzen. Das entspricht einer Netzvesorgung von 65 Prozent.  

Breitband-Internet für schlecht versorgte Gegenden

Großer Beliebtheit erfreut sich vor allem der Tarif „Magenta Zuhause Hybrid S“. Die Flat mit 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) kostet in den ersten 12 Monaten der Laufzeit 29,95 Euro. Ab dem 13. Monat steigt die Gebühr auf 34,95 Euro. Um die Hybrid-Tarife der Telekom nutzen zu können, wird der Speedport-Hybrid-Router benötigt, der vom Kunden gekauft (399 Euro) oder gemietet (9,95 Euro pro Monat) werden muss.

Das Angebot richtet sich vor allem an Kunden, die in schlecht ausgebauten Gebieten wohnen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Magenta-Hybrid-Kunden laut der Telekom in unterversorgten Gebieten wohnt. Kunden, bei denen VDSL oder LTE mit Datenraten von 50 Mbit/s oder mehr zur Verfügung stehen, greifen auf das Hybrid-Angebot kaum zurück.

Voraussetzungen für Magenta Zuhause Hybrid

Zudem teilte die Telekom mit, dass sie in der Zwischenzeit auch mit der Vermarktung des Hybrid-Angebotes an kleine und mittelgroße Unternehmen begonnen habe. Für größere Unternehmen bestünden noch Ein­schränkungen beim Leistungs­umfang der Hybrid-Anschlüsse. So könne beispielsweise keine feste IP eingerichtet werden. VPN-Verbindungen könnten "zu 99 Prozent" stabil aufgebaut werden. Probleme gebe es nur in Einzelfällen.

Wer das Hybrid-Angebot der Telekom nutzen möchte, benötigt neben dem hybridfähigen Router auch eine gute LTE-Netzabdeckung sowie die Verfügbarkeit eines All-IP-fähigen Anschlusses.

Autor: ES