17.02.2016

Vodafone modernisiert 3G- und 2G-Netze

Vodafone will die Festival-Saison nutzen, um seine 3G- und 2G-Netze zu verbessern. Unter anderem will der Netzbetreiber zahlreiche Basisstationen mit dem Beschleuniger HSPA+ ausstatten und Nutzern Datenraten bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung stellen.

Quelle: Vodafone

Vodafone lässt 2G-Technik nicht einstauben

LTE scheint bei den Mobilfunkern im Moment das Maß aller Dinge – so auch bei Vodafone. Dennoch will der Düsseldorfer Netzbetreiber parallel seine 3G- und 2G-Netze verbessern. So sollen zahlreiche Basisstationen mit dem UMTS-Beschleuniger HSPA+ ausgestattet werden. Kunden haben somit die Möglichkeit, theoretisch mit bis zu 42,2 Mbit/s zu surfen.

Auch beim GSM-Standard möchte Vodafone die Technik erneuern. So will der Konzern die Gesprächsabbruch-Rate bei Telefonaten reduzieren. Laut eigenen Angaben laufen aktuell 99,5 Prozent aller Telefonate ohne Störungen ab. Auch die Rufaufbauzeit im 2G-Netz beträgt nur noch sieben Sekunden. Bereits im Jahr 2014 hat Vodafone etwa 75 Prozent der Infrastruktur aktualisiert.

Festivals als Herausforderung

Als einen Anlass zur Verbesserung der Netze nimmt Vodafone die aktuelle Festival-Saison. "Auch Open-Air-Besucher haben ihre Smartphones immer dabei. Wenn so viele Menschen gleichzeitig telefonieren und Daten übertragen, ist das eine echte Herausforderung für unser Netz", sagt Technik-Chef Dr. Eric Kuisch, in einer Pressemitteilung.

Für die 50 größten Sommer-Festivals hat Vodafone alle Verbindungs- und Nutzungszahlen vom Vorjahr analysiert. Auf Basis dieser Daten wurde das Mobilfunknetz innerhalb eines Jahres modernisiert. So wurden beispielsweise zusätzliche Kapazitäten im Down- und Upload geschaffen. Während den Festivals verstärkt Vodafone das eigene Netz durch zusätzliche Basisstationen. Diese Stationen stellen den Besuchern sowohl UMTS als auch den Nachfolger LTE zur Verfügung.

Autor: ES