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MoBlack-Flatrate kostet 24,95 Euro pro Monat
Anbieter-Informationen: Moblack
25.11.2008
Faulheit kennt man im Schwabenländle bekanntlich nicht. Auch nicht im Telekommunikationsbereich. Innerhalb von zwei Jahren bringen Hans-Peter Eitel und Günter H. Jakubowski, die bislang unter der Radicens GmbH firmierten, die dritte Flatrate-Marke für mobiles Surfen auf den Markt. Was Preis und Leistung anbelangt unterscheidet sich die MoBlack-Flat nicht wesentlich von den Produkten aus dem eigenen Haus, Moobicent und Moobiair, oder von Flatrate-Angeboten der Konkurrenz. Doch setzt man sich genauer mit dem neuen mobilen Konstrukt auseinander, entdeckt man einige Änderungen.
Der größte Unterschied besteht darin, dass es sich beim Unternehmen, das hinter der Marke MoBlack steht, nicht um die Radicens GmbH, die Mutter vom Moobicent und Moobiair handelt. MoBlack wurde im Rahmen einer Firmen-Neugründung ins Leben gerufen: Unter "MBD Mobile Breitbanddienste GmbH" wollen zukünftig die Geschäftsführer Hans-Peter Eitel und Günter H. Jakubowski nicht nur Tarife, sondern auch – wie man der Pressemitteilung entnehmen kann – "Services und Mehrwertdienste im Wachstumsmarkt mobiles Internet" verkaufen.
Andere Partner im Hintergrund
Neben der neu gegründeten Firma haben sich die Geschäftführer diesmal auch für andere Partner entschieden. MoBlack wird nicht mehr in Kooperation mit der Drillisch-Tochter Victorvox realisiert. Diesmal ist die Vodafone GmbH der direkte Netz-Partner der MBD Mobile Breitbanddienste GmbH.
Und auch in Sachen Technik setzt man auf einen neuen Partner: Die ensercom GmbH soll als Service Provider die Plattform zum Aufbau des neuen Mobilfunkangebotes zur Verfügung stellen. Dass die ensercom GmbH nicht nur etwas von der Implementierung von Mobilfunkdienstleistungen auf der Basis bestehender Festnetz- und Mobilfunk-Netze versteht, sondern auch ein Händchen für Markenführung besitzt, hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren ein ums andere Mal bewiesen. So hat die ensercom Produkt-Einführungen wie "talkgreener" und "starmoney" erfolgreich begleitet.
Keine wesentlichen Preisvorteile bei MoBlack
Mit 24,95 Euro pro Monat orientiert sich die Monatspauschale für die neue mobile Flatrate stark an den derzeitigen UMTS-Flatrate-Angeboten. Zu beachten ist dabei, dass der Einstiegspreis von 24,95 Euro nur für die Mindestlaufzeit von sechs Monaten gilt, danach erhöht sich die monatliche Gebühr auf 30 Euro. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an.
Vergleicht man das neue Flat-Angebot mit den "alten" UMTS-Flatrates, so lässt sich kein wesentlicher Preisvorteil für den Kunden erkennen: Die MoobiCent-Flat aus dem eigenen Haus kostet derzeit rund 30 Euro pro Monat (gesurft wird ebenfalls im Vodafone-Netz), MoobiAir gibt es sogar – aufgrund einer Sonderaktion - für unter 20 Euro.
Und auch was die Hardware angeht werden den Kunden bei MoBlack derzeit keine Weihnachtsschnäppchen offeriert: Sowohl der UMTS-USB-Stick als auch die Datenkarte im Expresscard-Format, die als UMTS-Modem dienen, schlagen bei jeweils einem halben Jahr Vertragslaufzeit mit je 49 Euro zu Buche. So mancher Netzanbieter verlangt für den Surfstick im Rahmen eines Datentarif-Vertrages mittlerweile nur einen Euro.
Wie derzeit bei allen mobilen Flatrates üblich hat man sich auch bei der MoBlack-Flatrate für eine Fair-Flat-Lösung entschieden: D.h. die Bandbreite wird auf maximal 64 Kilobit pro Sekunde begrenzt, sobald man im jeweiligen Monat mehr als 5 Gigabyte Daten heruntergeladen hat.
MoBlack: "Das wäre Ihr Preis gewesen!"
Schade, schade, müssen sich viele Kunden denken, die aufgrund der ersten Pressemitteilung, die letzte Woche zum Start der MoBlack-Flat raus gegangen ist, auf einen wesentlich niedrigeren Monatspreis gehofft haben: Zunächst hatte die MBD Mobile Breitbanddienste GmbH den Kunden nämlich noch einen Preis von 10 Euro pro Monat für die ersten sechs Monate versprochen.
Die Redaktion von heise.de geht in diesem Zusammenhang davon aus, dass der Anbieter das Kampfpreis-Angebot nach einer Intervention von Vodafone wohl zurückziehen musste.
Autor: MN
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