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Tages-Flatrates: günstig und je nach Bedarf ins Netz
Tarif-Check: Tagesflatrates im Vergleich
Umfassender Vergleich aller Tagesflat-Angebote
Die einzelnen Tages-Surf-Tarife im Detail
Für wen eignen sich Tagesflatrates?
Geschichte der Tagesflatrate-Tarife
Kann man mit der Tagesflat-Sim-Karte auch telefonieren?
Wodurch unterscheiden sich die einzelnen Tagesflatrates?
Die wichtigsten Tagesflatrate-Angebote im Preisvergleich
Tipp der Redaktion:
Vodafone hat im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums den Preis für den Prepaid-Surfstick gesenkt. Der Stick kostet einmalig 10,- Euro. Die Aktion läuft bis 31. August.
Anbieter |
Kosten (mit Stick) |
Kosten (Tarif) | Limit | Start- Guthaben |
Netz Surfspeed |
Tarifinfo Shop |
| 4,95 € (pro Kalendertag) |
1 GB | 10,- € |
T-Mobile
bis 7,2 Mbit/s |
|||
10,- € |
3,95 € (für 24 Stunden) |
1 GB | kein Bonus | Vodafone
bis 3,6 Mbit/s |
||
bis 31.08. |
3,50 € (pro Kalendertag) |
1 GB | 5 Surf-Tage gratis |
o2
bis 3,6 Mbit/s |
||
| 49,- € + 19,99 € (SIM) |
3,- € (für 24 Stunden) |
1 GB | 3 Surf-Tage gratis |
E-Plus
bis 384 Kbit/s |
||
| 2,50 € (pro Kalendertag) |
0,5 GB | 1 Surf- Tag gratis |
o2
bis 3,6 Mbit/s |
|||
| 2,49 € (pro Kalendertag) |
0,5 GB | 4 Surf-Tage gratis |
T-Mobile
bis 1,8 Mbit/s |
|||
| 79,- € | 2,40 € (für 24 Stunden) |
1 GB | 20,- € |
E-Plus
bis 384 Kbit/s |
T-Mobile Xtra DayFlat: schnelles Netz, günstige Hardware
Inzwischen liegt die Surf-Geschwindigkeit bei den Tages-Flatrate-Angeboten der Netzbetreiber mit 3,6 Megabit pro Sekunde im Download auf dem HSDPA-Niveau der 2. Ausbaustufe. Einzig die Kunden von T-Mobile können HSDPA-Datenraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde in Anspruch nehmen. Und im Gegensatz zu den Konkurrenten drosselt T-Mobile den Downloadspeed nach Überschreiten des Fair-Limits von 1 GB nicht auf GPRS-Bandbreite sondern auf UMTS-Niveau. Sprich man kann dann immer noch mit 384 Kilobit pro Sekunde surfen. Erst wenn man mit der Tagesflat 2 GB versurft hat wird die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s gedrosselt.
Die Xtra web’n’walk DayFlat des größten deutschen Mobilfunkbetreibers kostet 4,95 Euro pro Kalendertag und endet jeweils um 24 Uhr. Die Xtra web'n'walk DayFlat ist nicht im Ausland nutzbar. Das Starterpaket Xtra Pac kostet regulär 69,95 Euro und besteht aus dem web’n’walk Stick basic sowie der XtraCard. Bei einer Online-Bestellung entfallen die Versandkosten und man bekommt ein Startguthaben in Höhe von zehn Euro.
Vodafone Websessions: Surf-Spass für 24 Stunden
Der große Vorteil der Vodafone Tages-Flatrate ist, dass sie tatsächlich 24 Stunden ab der Buchung gilt und nicht nach Kalendertagen abgerechnet wird.
Wer das Vodafone-Websessions Paket bucht, zahlt regulär 49,90 Euro (der Preis kann aktionsbedingt variieren). Das Websessions-Paket beinhaltet einen Internet-Stick von Vodafone, der für maximale Downloads mit 3,6 Mbit/s ausgelegt ist. Neben einer Tagesflat können Nutzer auf der Basis einer Prepaid-Abrechnung auch andere Zeittarife buchen: 15 Minuten kosten 0,49 Euro, für 7 Tage zahlt man 12,95 Euro und wer 30 Tage lang auf Prepaid-Basis surfen möchte zahlt 39,95 Euro. Vodafone Websessions kann auch im Ausland verwendet werden. Allerdings ist das Surfen im Ausland entsprechend teurer: 24 Stunden kosten dann 14,95 Euro.
Bei der SIM-Karte für die Vodafone Websessions handelt es sich um eine reine Daten-SIM, die nicht für Telefongespräche verwendet werden kann. Die Nutzung von WebSessions für Voice over IP ist nicht gestattet. Der mitgelieferte Internet-Stick ist mit einem SIM-Lock versehen, sprich wer den Surfstick mit einer anderen SIM-Card nutzen möchte, muss einen Laufzeitvertrag bei Vodafone abschließen oder 24 Monate auf die Entsperrung warten oder einen Aufpreis in Höhe von 100 Euro zahlen.
O2 Internet Dayflat
Die Internet Dayflat von o2 kostet 3,50 Euro pro Kalendertag. Sprich auch bei dieser Flat haben diejenigen Verbraucher das Nachsehen, die zu später Stunde die Tagesflat buchen: Spätestens um 24 Uhr läuft der gebuchte Tagestarif aus. Wer nach 24 Uhr weitersurfen möchte, muss eine neue Tagesflat starten.
Auch hier steht die volle UMTS-Performance bis zu einem Datenverbrauch von einem Gigabyte zur Verfügung, danach greift die Tempobremse. Das Startpaket inklusive o2 Surf Stick kostet regulär 39,99 Euro. Aktionsbedingt kann der Surf-Stick-Preis variieren.
Ähnlich wie der o2-Ableger Fonic bietet auch o2 im Rahmen der Tagesflat Gratis-Surf-Tage an.
Tagesflatrate von BASE: Surfen im UMTS-Netz von E-Plus
Im Gegensatz zu den anderen drei deutschen Netzbetreibern hat E-Plus sein UMTS-Netz noch nicht mit dem Datenturbo HSDPA aufgerüstet. Deshalb müssen BASE-Kunden mit einer niedrigeren Surf-Geschwindigkeit Vorlieb nehmen.
Dafür bekommt man im Rahmen der BASE-Laptop-Tagesflatrate volle 24 Stunden zur Verfügung gestellt. D.h. es wird nicht nach Kalendertagen abgerechnet. Kunden sollten unbedingt beachten, dass für die Tages-Flat der Zugangspunkt (APN) tagesflat.eplus.de genutzt werden muss.
Fonic Tages-Flatrate: sehr günstiger Preis
Die Tagesflatrate von Fonic für das mobile Internet besticht durch ihren sehr günstigen Preis: 2,50 kostet der Prepaid-Datentarif, abgerechnet wird pro Kalendertag. Der Preis für das Starterpaket inklusive Fonic Prepaid-SIM-Card und Fonic Surf Stick liegt regulär bei 59,95 Euro. Der Surf-Stick ist für maximale Download-Geschwindigkeiten von 3,6 Mbit/s ausgelegt. Der Prepaid-Stick hat jedoch keinen Sim-Lock, so dass man ihn auch mit Sim-Karten anderer Anbieter verwenden kann.
Im Frühjahr 2010 hat das Fonic-Surfstick-Angebot einen neuen Anstrich bekommen: Eingeführt wurde ein Kostenschutz. Der Schutz-Mechanismus tritt ein, wenn man im Laufe des Monats bereits zum zehnten Mal eine Tagesflatrate gestartet hat. Für den restlichen Monat surft man dann for free, quasi auf Flatrate-Basis. D.h. man zahlt bei Fonic im Laufe eines Monats maximal 25,- Euro.
Leider wurde im Zuge der Änderungsmaßnahmen auch am Download-Limit geschraubt: Seit April 2010 wird die Tagesflat bereits bei Erreichen von 500 MB gedrosselt. Zuvor standen den Verbrauchern 1000 MB, also ein GB zur Verfügung. Und auch die Gratis-Surf-Tage für Online-Besteller wurden gesenkt: Statt fünf dürfen Nutzer nur noch einen Tag gratis surfen.
Congstar: Surf Stick auf Prepaid-Basis funkt im T-Mobile-Netz
Der Prepaid-Surf-Stick von Congstar ist für all diejenigen User interessant, die einerseits im gut ausgebauten Netz von T-Mobile surfen wollen, dafür aber nicht die Netzbetreiber-Preise zahlen möchten. Wer also nicht auf die absoluten High-Speed-Geschwindigkeiten im HSDPA-Bereich spekulieren möchte und sich mit maximalen Geschwindigkeiten von 1,8 Mbit/s zufrieden gibt, zahlt für das Tagesflatrate-Surfen im T-Mobile-Netz beim Discounter Congstar nur die Hälfte.
Das Congstar-Starterpaket für mobiles Internet-Surfen kostet regulär 59,99 Euro. Der Surf-Stick stammt vom chinesischen Hersteller ZTE und kann grundsätzlich maximale Surf-Geschwindigkeiten von 3,6 Mbit/s erreichen. Der Stick ist nicht mit einem Sim-Lock belegt und kann somit bei Bedarf auch mit den Sim-Cards der Konkurrenz verwendet werden. Bei Überschreiten der Volumen-Grenze von 500 MB wird die Geschwindigkeit der Tagesflatrate auf GPRS-Niveau gesenkt.
Blau.de Tagesflatrate: Günstige Tagespauschale, teurer Stick
Seit Oktober 2009 schickt auch der Mobilfunkdiscounter Blau.de eine Tagesflatrate ins Rennen. Die Tagesflatrate von Blau.de zeichnet sich durch drei Kriterien aus: Erstens unterbietet der Prepaid-Discounter preislich die Konkurrenz was die Kosten für die Nutzung des Internets auf 24-Stunden-Basis anbelangt. Zweitens wird der Surf-Stick - wie bei vielen Discountern üblich - nicht subventioniert angeboten, sprich die Kunden müssen für das Modem mehr berappen als bei den Mitbewerbern. Drittens sollte man bedenken, dass man als potentieller Kunde zwar zu günstigen Konditionen tageweise im Netz surfen kann, aber dabei stets mit niedrigeren Surf-Geschwindigkeiten rechnen muss. Das liegt daran, dass das E-Plus-Netz im Daten-Bereich - also nicht was die Telefonie anbelangt - nach wie vor den anderen Netzen nicht das Wasser reichen kann.
Kabel Deutschland Day Flat
Auch der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hat mittlerweile eine Tagesflatrate für die mobile Internet-Nutzung eingeführt. Der Aktionspreis von 1,99 Euro unterbietet zwar die anderen Netzbetreiber, der Haken an dem Tarif ist aber die zwingend notwendige Buchung eines Kabelanschlusses.
Die Kosten für einen Kabel-Internet-Vertrag mit dem Netzbetreiber liegen zwischen 9,90 Euro und 19,90 Euro im Monat. Auch das Starterpaket für 79,85 Euro muss in jedem Fall erworben werden. Im Gegensatz zu den anderen Tagestarifen gilt bei Kabel Deutschland eine Mindestvertragslaufzeit von einem Monat.
Tagesflat: Ideale Tarif-Variante für Wenigsurfer
Wer auf einer Geschäftsreise noch einige Details vor dem Meeting recherchieren und sich nicht mit einem regulären Datentarif-Vertrag über einen langen Zeitraum (meist 24 Moante) an einen Anbieter binden möchte, kann auf einen günstigen und flexiblen Tagestarif für das mobile Internet zugreifen. Oder auch derjenige der nur ab und zu im Monat gerne einmal seine E-Mails von unterwegs kontrollieren und eine zeitlang im Internet surfen möchte, ist mit einer Tagesflatrate gut beraten. Einfach UMTS Stick in den Laptop einstecken, Software wird automatisch installiert, ins Netz einwählen und los geht’s.
Es gibt zweifellos viele Szenarien für den Einsatz von Internet-Tagesflatrates. Die Nachfrage steigt kontinuierlich, so dass inzwischen bereits alle Netzbetreiber die 24-Stunden-Datentarife in ihr Angebot aufgenommen haben.
Vodafone führte 2007 die erste Tagesflatrate ein
Den ersten mobilen Tagestarif führte Vodafone 2007 ein. Der Datentarif trägt seit der Einführung den Namen Vodafone Websessions und erfreut sich großer Beliebtheit. Im Februar 2008 zog T-Mobile mit der Xtra web’n’walk DayFlat nach. Noch im selben Jahr startete der Discounter Fonic eine Tages-Flatrate samt Fonic Surf Stick, inzwischen gibt es auch beim Mutterkonzern Telefónica o2 Germany eine Tagesflatrate ohne Vertragslaufzeit.
Es war nur eine Frage der Zeit bis auch für das E-Plus-Netz eine Tagesflatrate zur Verfügung gestellt werden würde. Mitte 2009 brachte der E-Plus-Ableger BASE mit der BASE Laptop Tagesflat einen Tagestarif für die mobile Internet-Nutzung auf den Markt.
Mittlerweile sind weitere Anbieter mit eigenständigen Datentarifen auf Tages-Basis nachgezogen so dass Verbraucher aus einer Fülle an guten Tagesflat-Angeboten auswählen können. Das neueste Angebot stammt vom Discounter der Telekom: Mit dem Congstar Surf Stick versucht man das Discounter-Angebot von Fonic preislich zu unterbieten.
Sim-Karte meist auch für Telefonie nutzbar
Wer mit einer Tageflatrate surfen möchte, muss entweder bereits Kunde bei einem Mobilfunk-Unternehmen sein und einen normalen Sprachtarif nutzen oder die Tagesflat samt eines Internetsticks als Gesamtpaket bestellen. In den meisten Fällen bekommt man dann auf die mitgelieferte SIM-Karte einen Sprachtarif aufgebucht. Nutzt man die SIM-Karte jedoch nur für mobiles Internet-Surfen werden keine weiteren Kosten fällig.
Bei Vodafone ist die Situation ein wenig anders: Wer das Vodafone Websessions Paket bestellt, bekommt eine reine Daten-Sim-Karte. Diese Sim kann man dann lediglich für die mobile Internet-Nutzung verwenden. Telefonieren ist mit der Sim-Card nicht möglich.
Darauf müssen Sie bei Tagesflatrate-Tarifen achten
Unterschiede bei den einzelnen Tagesflatrates gibt es sowohl beim Tagesnutzungspreis, als auch bei den Kosten für die Hardware. Ebenfalls bestehen Unterschiede hinsichtlich des Startguthabens. Einige Anbieter stellen ein bestimmtes Guthaben zum Versurfen zur Verfügung, andere verzichten auf diesen Bonus.
Bezüglich der Downloadgeschwindigkeit lässt sich sagen: Grundsätzlich surft man bei T-Mobile, Vodafone und o2 besser als bei E-Plus. Das liegt daran, dass E-Plus erst allmählich mit dem HSDPA-Netzausbau startet. Aber die 7,2 Mbit/s wird man auch in den Top-Netzen nur in den seltensten Fällen erreichen. Oder wie es Vodafone offiziell ausdrückt: "Sie können mit entsprechender Hardware Vodafone UMTS und UMTS Broadband mit Datenübertragungsraten von bis zu 3,6 Mbit/s in 2.200 deutschen Städten nutzen. In ausgewählten Bereichen sind schon Datenraten von bis zu 7,2 Mbit/s möglich." D.h. man sollte sich über die 3,6 Mbit/s beim Surfen freuen, die 7,2 Mbit/s wird man als Normal-User nur ganz, ganz selten nutzen können.
Einen wesentlichen Unterschied stellt auchl die Abrechnungsart der einzelnen Tagesflats dar. Grundsätzlich wird bei Tagesflatrates zwischen den Tagestarifen unterschieden, die exakt nach Stunden abgerechnet werden und denjenigen Tarifen bei denen die Abrechnung nach Kalendertagen erfolgt. Wer also am Nachmittag um 18 Uhr mit einer Tagesflat online geht, die nach Kalendertagen abgerechnet wird, für den endet die Session um 24 Uhr. Will derjenige dennoch mit der Internet-Nutzung fortfahren, muss er eine neue Session buchen. Wer dagegen eine Tagesflat wählt, die auf dem 24-Stunden-Prinzip beruht, der kann auch nach 24:00 Uhr mit der gleichen Tagesflat weitersurfen. Somit stellt die Abrechnung nach dem 24-Stunden-Prinzip einen kleinen Vorteil dar.
Autor: MN
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