Tagesflatrate-Vergleich: Mobiles Prepaid-Internet mit Tagestarifen

Tagesflat: Ideale Tarif-Variante für Wenigsurfer

Wer nur ab und zu im Monat gerne einmal seine E-Mails von unterwegs kontrollieren, eine zeitlang im Internet surfen und sich nicht mit einem regulären Datentarif-Vertrag über einen langen Zeitraum (meist 24 Monate) an einen Anbieter binden möchte, kann auf einen günstigen und flexiblen Tagestarif für das mobile Internet zugreifen.

Vodafone führte 2007 die erste Tagesflatrate ein

Den ersten mobilen Tagestarif führte Vodafone 2007 ein. Der Datentarif trägt seit der Einführung den Namen Vodafone Websessions und erfreut sich großer Beliebtheit. Im Februar 2008 zog T-Mobile mit der Xtra web’n’walk DayFlat nach. Noch im selben Jahr startete der Discounter Fonic eine Tages-Flatrate samt Fonic Surf Stick, inzwischen gibt es auch beim Mutterkonzern Telefónica o2 Germany eine Tagesflatrate ohne Vertragslaufzeit.

Es war nur eine Frage der Zeit bis auch für das E-Plus-Netz eine Tagesflatrate zur Verfügung gestellt werden würde. Mitte 2009 brachte der E-Plus-Ableger BASE mit der BASE Laptop Tagesflat einen Tagestarif für die mobile Internet-Nutzung auf den Markt.

Mittlerweile sind weitere Anbieter mit eigenständigen Datentarifen auf Tages-Basis nachgezogen so dass Verbraucher aus einer Fülle an guten Tagesflat-Angeboten auswählen können. Das neueste Angebot stammt vom Discounter der Telekom: Mit dem Congstar Surf Stick versucht man das Discounter-Angebot von Fonic preislich zu unterbieten.

Sim-Karte meist auch für Telefonie nutzbar

Wer mit einer Tageflatrate surfen möchte, muss entweder bereits Kunde bei einem Mobilfunk-Unternehmen sein und einen normalen Sprachtarif nutzen oder die Tagesflat als Gesamtpaket bestellen. In den meisten Fällen bekommt man dann auf die mitgelieferte SIM-Karte einen Sprachtarif aufgebucht. Nutzt man die SIM-Karte jedoch nur für mobiles Internet-Surfen werden keine weiteren Kosten fällig.

Bei Vodafone ist die Situation ein wenig anders: Wer das Vodafone Websessions Paket bestellt, bekommt eine reine Daten-Sim-Karte. Diese Sim kann man dann lediglich für die mobile Internet-Nutzung verwenden. Telefonieren ist mit der Sim-Card nicht möglich.

Darauf müssen Sie bei Tagesflatrate-Tarifen achten

Unterschiede bei den einzelnen Tagesflatrates gibt es sowohl beim Tagesnutzungspreis, als auch bei den Kosten für die Hardware. Ebenfalls bestehen Unterschiede hinsichtlich des Startguthabens. Einige Anbieter stellen ein bestimmtes Guthaben zum Versurfen zur Verfügung, andere verzichten auf diesen Bonus.

Einen wesentlichen Unterschied stellt auchl die Abrechnungsart der einzelnen Tagesflats dar. Grundsätzlich wird bei Tagesflatrates zwischen den Tagestarifen unterschieden, die exakt nach Stunden abgerechnet werden und denjenigen Tarifen bei denen die Abrechnung nach Kalendertagen erfolgt. Wer also am Nachmittag um 18 Uhr mit einer Tagesflat online geht, die nach Kalendertagen abgerechnet wird, für den endet die Session um 24 Uhr. Will derjenige dennoch mit der Internet-Nutzung fortfahren, muss er eine neue Session buchen. Wer dagegen eine Tagesflat wählt, die auf dem 24-Stunden-Prinzip beruht, der kann auch nach 24:00 Uhr mit der gleichen Tagesflat weitersurfen. Somit stellt die Abrechnung nach dem 24-Stunden-Prinzip einen kleinen Vorteil dar.

Autor: MN