UMTS für Einsteiger

UMTS ist eine Funktechnik, mit der man telefonieren und Daten übertragen kann. Das Kürzel steht für den englischen Ausdruck Universal Mobile Telecommunications System, deutsch: Universelles Mobiles Telekommunikations-System.

Oft tauchen, wenn von UMTs die Rede ist, noch weitere Kürzel auf: 3G, HSPA, HSDPA und HSUPA. 3G steht für Mobilfunktechnik der dritten Generation - UMTS ist nämlich schon die dritte Entwicklungsstufe der Mobilfunktechnik und wird daher ab und an als 3G-Technik bezeichnet. Die Kürzel HSPA, HSDPA und HSUPA sind Abkürzungen für Ausdrücke aus dem technischen Englisch. Diese drei Kürzel bezeichnen Zusatztechniken, die bei UMTS angewendet werden, um schneller Daten aus dem Internet aufs Handy oder den Laptop zu übertragen. HSPA steht für High Speed Package Access, deutsch etwa: Schnelle Datenübertragung in Paketform, HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access deutsch etwa: Schnelle Datenübertragung in Paketform beim Empfangen, HSUPA für High Speed Uplink Packet Access also für schnelle Datenübertragung in Paketform beim Senden.        

Für diese Menschen ist UMTS eine gute Lösung

UMTS wird ganz allgemein von Menschen genutzt, die nicht nur zuhause am heimischen Computer sondern auch unterwegs mit anderen Menschen in Verbindung treten oder sich einfach informieren wollen. Man kann mit anderen Menschen in Verbindung treten per Telefon, SMS, per Mail, oder per Internet und soziale Netzwerke wie Twitter, StudiVZ oder Facebook. Man kann Informationen erhalten über den Ort an dem man sich gerade aufhält wie Wetter, Einkaufen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Fahrpläne. Man kann sich unterwegs Bundesligaspiele anschauen oder die Tagesschau –mit dem Handy, Smartphone oder dem Laptop.                   

UMTS ist ganz besonders für Menschen geeignet, die nicht immer an einem festen Platz leben und arbeiten. Da ist erstens die Kategorie der Menschen, die immer unterwegs sind: Wer dabei nicht nur per Telefon erreichbar sein will sondern auch Emails sendet und empfängt oder ins Internet oder ins firmeninterne Netz geht, der bucht einen UMTS-Datentarif. UMTS ist zweitens gut für Menschen, die für einen bestimmten Zeitraum nicht zuhause sind – etwa weil sie zeitweilig woanders leben, oder weil sie Urlaub machen. Wenn man dann nicht auf einen Anschluss ans Internet verzichten will, kann man für diese Zeit einen UMTS-Anschluss buchen.

Und schließlich kann UMTS genutzt werden von Menschen, die zuhause kein schnelles Internet per Kabel-Anschluss haben, weil sie in einer abgelegenen Region Deutschlands wohnen. Hier kann ein UMTS-Anschluss weiterhelfen, für einige Gebiete gibt es sogar schon Internet-Anschlüsse mit der noch schnelleren Datenfunktechnik LTE.

Was man braucht, um UMTS mit dem Handy zu nutzen

Wenn Sie UMTS nutzen wollen, um mit dem Handy oder Smartphone zu telefonieren und zu surfen, brauchen Sie zunächst eine SIM-Karte. Diese SIM-Karte erhalten Sie, wenn Sie bei einem Anbieter einen Tarif buchen, der sowohl Telefonieren als auch Surfen bietet. Sie wird ins Handy eingelegt und dann können Sie telefonieren, simsen und surfen.

Was braucht, um UMTS mit dem Laptop oder Tablet zu nutzen

Wenn Sie mit dem Laptop oder einem Tablet-PC per UMTS ins Internet gehen wollen, gibt es drei Möglichkeiten. Erstens der Laptop oder Tablet hat schon ein eingebautes Funkmodem. Ein Funkmodem ist eine kleine Funkanlage, die sendet und empfängt und in Handys und Smartphones immer schon eingebaut ist. Bei Tablets ist das eingebaute Funkmodem die Regel, bei Laptops eher die Ausnahme. Hat Ihr Rechner ein solches eingebautes Funkmodem, müssen Sie - wie beim Handy - nur die SIM-Karte bestellen und in den Laptop oder das Tablet einlegen.

Gibt es kein eingebautes Funkmodem – das ist bei Laptops in der Regel so  – kann man sich zweitens einen Surfstick kaufen (Preise von UMTS Internet Sticks auf umtssticks.de nachsehen kann man jederzeit). Ein UMTS-Surfstick ist eine kleine Funkanlage, die von  außen an den Laptop angesteckt wird. Einen Steckplatz für Surfsticks gibt es an jedem neuen Laptop, er wird mit dem Kürzel USB gekennzeichnet. Die Surfsticks tragen auch andere Bezeichnungen wie beispielsweise UMTS Stick oder Internet-Stick – gemeint ist aber immer das gleiche. Dann geht es weiter wie oben: SIM-Karte in den Surfstick einlegen und los geht´s.

Gibt es kein eingebautes Funkmodem kann man sich statt eines Surfsticks auch drittens ein Funkmodem in Kartenform kaufen. Diese waren bei älteren Laptops einmal Standard, heute sind Modems in Kartenform eher die Ausnahme. Sie werden an einem anderen Steckplatz als die Surfsticks angebracht, dieser Steckplatz heißt PCMCIA-Card-Slot oder Express-Card-Slot. Bevor Sie eine solche Karte erwerben, stellen Sie sicher, dass Ihr Gerät einen solchen Steckplatz hat. Bei Laptops gibt es ihn oft, bei Tablet-PCs gar nicht. 

Auch für die Funk-Modems in Kartenform haben sich die Marketing-Abteilung eine Fülle von verwirrenden Namen einfallen lassen – manche tragen einfach den Namen des Mobilfunk-Tarifs und die Zusatz-Bezeichung Expresscard oder Connect Card oder Data Card. Auch hier geht es wie bei Handy oder Surfstick: Wenn das Modem in Kartenform an seinem Platz eingesteckt ist muss man  SIM-Karte einlegen - und los geht´s.         

Autor: MN

Weiterführende Informationen zum Thema UMTS auf umts.info lassen sich kostenfrei abrufen