UMTS-Flatrate-Tarife: Vergleich und Preis-Check für mobiles Internet

Ratgeber: Surfen zum Pauschalpreis - Übersicht aller UMTS Flatrate Angebote

Die wichtigsten Datenflatrates in Deutschland im Vergleich

Auf was muss man vor Abschluss eines Datentarif-Vertrages achten?

Was sind die Vorteile einer Datenflat?

Warum werden Notebook-Flatrates für mobiles Surfen immer beliebter?

Wie schnell kann man mit einer Datenflat surfen?

Geschichte der UMTS-Flatrate

Warum gibt es nur Datenflatrates mit einem Volumenlimit?

Was ist der Unterschied zwischen einer UMTS- und einer HSDPA-Flatrate?

UMTS-Flatrates stets vor Vertragsschluss prüfen

Tipp der Redaktion: Neben einem klassischen Preisvergleich lohnt sich bei UMTS-Flatrates für die Nutzung des mobilen Internets auch ein prüfender Blick auf das monatliche Surflimit und die Surfgeschwindigkeit! Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass bei einigen Resellern die verlockenden Monatspreise nur für eine begrenzte Zeit gelten und die Monatspauschalen nach Ablauf einer bestimmten Zeit deutlich steigen. Bevor man sich für eine Datenflatrate entscheidet, sollte man auch unbedingt das Netz des jeweiligen Anbieters genau unter die Lupe nehmen. Hier können Sie sich über den derzeitigen Stand aller UMTS Netze informieren.

UMTS-Flatrate für Notebook und Tablet-PC

Die UMTS Flatrate (auch Datenflatrate genannt) erfreut sich bei Notebook- und Tablet-PC-Besitzern wachsender Beliebtheit, weil sie eine Alternative schafft zu anderen Tarifvarianten bei denen sich eine effektive Kostenkontrolle nicht immer umsetzen lässt. Aus User-Sicht besteht das Grundproblem aller Zeit- oder Volumentarife darin, dass die Abrechnung nach Überschreiten des Limits bei den meisten Anbietern nicht gerade billig ist. Wer sich für eine UMTS Flatrate entscheidet bleibt dagegen von zusätzlichen monatlichen Belastungen verschont. Die Kosten für die Internetnutzung bleiben stets konstant und damit kalkulierbar.

Internet via UMTS: Flatrate wird immer günstiger

Für die Beliebtheit der UMTS-Flatrate gibt es verschiedene Gründe: Viele Privatanwender nutzen bereits im Telefonie-Bereich eine Flatrate, haben die Vorteile der Pauschal-Preis-Abrechnung schätzen gelernt und möchten auch das mobile Internet im Rahmen dieses Kostenmodells in Anspruch nehmen. Und auch Geschäftsleuten kommen UMTS-Flatrate-Angebote entgegen, da man im Business-Alltag oft nicht die Zeit (und Lust) hat sich mit der versurften bzw. noch zur Verfügung stehenden monatlichen Online-Zeit auseinander zu setzen oder auf Tagestarif-Basis im Internet zu surfen. All denjenigen, die das UMTS-Internet als DSL-Ersatz zu Hause nutzen wollen, profitieren ebenfalls von einer UMTS Flatrate. Wer häufig am heimischen PC im Internet unterwegs ist möchte sich meist nicht durch Zeit- bzw. Volumenlimits einschränken lassen. Der vielleicht wichtigste Grund für die Popularität mobiler Flatrates für UMTS sind aber die in letzter Zeit drastisch gesunkenen Kosten. War es vor einigen Jahren noch absoluter Luxus, größere Datenmengen von unterwegs zu übertragen, so konkurrieren heutige Angebote auch preislich mit DSL-Flatrates wie man sie aus dem Festnetzbereich kennt.

Heutige UMTS-Flatrates dank HSDPA so schnell wie DSL

Im Vergleich zu den Anfängen der UMTS-Zeitrechnung profitiert das heutige UMTS-Netz von der HSDPA-Technologie, mit der man wesentlich schneller im Internet surfen kann. Bei HSDPA handelt es sich quasi um eine Erweiterung für das UMTS-Netz.

Dank des HSDPA-Ausbaus können die heutigen Surfgeschwindigkeiten im UMTS-Netz durchaus mit den Festnetz-Angeboten konkurrieren. Sowohl im T-Mobile- und Vodafone-Netz als auch im o2 und E-Plus-Netz surft man mit einer Geschwindigkeit wie man sie aus dem DSL-Bereich kennt.

Download-Geschwindigkeiten

Der Ausbau des UMTS-Netzes bzw. die Erweiterung um HSDPA erfolgte in der Vergangenheit in mehreren Ausbaustufen. Vor allem T-Mobile und Vodafone haben ihre Funknetze kontinuierlich verbessert, so dass bei beiden Mobilfunkunternehmen die erste HSDPA-Ausbaustufe mit Downloadgeschwindigkeiten von 1,8 Mbit/s bereits 2006, die zweite Ausbaustufe mit maximalen Übertragungsgeschwindigkeiten von 3,6 Mbit/s bereits 2007 im gesamten Bundesgebiet vorangetrieben wurde und vielerorts flächendeckend zur Verfügung stand. Beide Unternehmen begannen ebenfalls im Jahr 2007 mit der Realisierung der dritten HSDPA-Ausbaustufe, die Surfgeschwindigkeiten von 7,2 Mbit/s ermöglichen sollte. 

Geschichte der UMTS Flatrate: echte Internet-Flat und Fair-Flat

Wer sich für eine UMTS Flatrate interessiert muss zunächst zur Kenntnis nehmen, dass Flatrate nicht gleich Flatrate ist. Bis Mitte/Ende 2008 konnten mobile Surfer zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Flatrate-Varianten wählen. Neben der Fair-Flatrate wurde bis Mitte/Ende 2008 auch die "echte Flatrate" für die mobile Internetnutzung angeboten. Doch im Laufe des Jahres 2008 gingen die Mobilfunker und Internet-Provider dazu über die UMTS-Flatrate nur noch auf Basis des Fair-Flat-Modells anzubieten. Mit E-Plus und BASE wurden im Herbst 2008 die letzten zwei "echten" UMTS Flatrates eingestampft. Ob die Mobilfunker im Bereich des mobilen Internets jemals wieder die "echte" Flat anbieten werden ist ungewiss. Die bisherigen Erfahrungen mit diesem Abrechnungsmodell deuten jedoch darauf hin, dass die Anbieter mobiler Surfflatrates langfristig ausschließlich auf die Fair-Flat setzen werden.Was ist der Unterschied zwischen der "echten" Flatrate und der Fair-Flat? Mit der "echten" Flatrate konnte man bislang zum monatlichen Festpreis ohne irgendwelche Einschränkungen mobil surfen. Der Kunde alleine konnte entscheiden wie oft und wie lange er im Netz unterwegs sein wollte. Bei der UMTS-Fair-Flat handelt es sich dagegen um einen Tarif, bei dem der Kunde bei Überschreiten eines bestimmten Downloadvolumens (meist 5 GB) für den Rest des Monats nicht mehr mit schnellen Surfgeschwindigkeiten rechnen kann.

Tipp der Redaktion:

Das Gute bei den Fair-Flats, die seit 2008 angeboten werden, ist, dass man im Falle eines Überschreitens des Fair-Limits "nur" über die Geschwindigkeit "bestraft" wird. Zuvor hatten die Mobilfunkanbieter das versurfte Datenvolumen, das über das Fair-Limit hinaus ging, jeden Monat zusätzlich in Rechnung gestellt. D.h. als Endkunde profitiert man bei den neuen Fair-Flats von den Vorzügen eines klassischen Pauschaltarifs: Man zahlt Monat für Monat exakt den gleichen Preis und kann so oft man möchte ins Internet gehen.

Was hat es mit dem Fair-Flat-Modell und der Drosselung der Geschwindigkeit auf sich?

Wer sich zum ersten Mal mit mobilen Surfflatrates auseinandersetzt, dem ist oft unklar, warum die Anbieter so sehr auf die Fair-Use-Regelung ihrer Flatrates pochen. Der Grund für das strikte Festhalten an der Fair-Flat besteht darin, dass die Netzbetreiber ihre Netze schützen möchten. Die einzelnen Anbieter haben Puffer eingebaut, damit die Mobilfunknetze nicht überlastet werden. Deshalb wird das Überschreiten des Fair-Use-Limits bei den Fair-Flat-Anbietern mit Geschwindigkeitsdrosselungen sanktioniert. Wer sich also nicht an die Regeln hält und die Fair-Flat im Laufe eines Monats eher "unfair" nutzt und z.B. für permanente Filmdownloads verwendet und mit diesen Saug-Aktivitäten das Flat-Limit sprengt, der darf die Fair-Flat zwar weiter nutzen, aber nur noch mit einer niedrigen Übertragungsgeschwindigkeit. Je nach Anbieter wird man für den aktuellen Monat dann auf ISDN- oder GPRS-Niveau herunter gestuft. Bei genauer Betrachtung bietet auch die Fair-Flat-Regelung genug Spielraum für eine maximale mobile Internetnutzung: Grundsätzlich handelt es sich auch bei einer Fair-Flat um eine Flatrate, also um einen Tarif, bei dem man das Internet zum Pauschalpreis so oft man möchte nutzen kann. Zudem sind die eingerichteten Fair-Limits so hoch, dass den meisten Surfern das monatliche Downloadvolumen absolut reichen sollte.

Was ist der Unterschied zwischen einer UMTS- und einer HSDPA-Flatrate?

Da es sich bei HSDPA (nur) um eine Erweiterung der UMTS-Technologie handelt, ist jede HSDPA-Flatrate genau genommen eine UMTS-Flatrate bei der man mit einer schnelleren Übertragungsgeschwindigkeit im Internet surfen kann. Man wird sehen, ob sich in Zukunft der Begriff "HSDPA-Flatrate" für die schnellere UMTS-Flatrate-Variante durchsetzt, oder ob in Zukunft - ähnlich wie im DSL-Bereich- eher Umschreibungen wie "UMTS 3,6" oder "UMTS 7,2" verwendet werden. Da die meisten Fachredaktionen die schnelle UMTS-Variante als HSDPA-Flatrate bezeichnen, wird dieser Begriff auch von der laptopkarten.de-Redaktion verwendet.

Autor: MN